Network Role: Industry

  • Three start-ups join the Cyber Valley Start-up Network

    Three start-ups join the Cyber Valley Start-up Network

    The Cyber Valley Start-up Network is expanding, admitting three new members: Feyer, Ontic Labs, and oneAI. These start-ups are using bold ideas and groundbreaking technologies to shape the future of AI and robotics in Baden-Württemberg.

    Feyer

    Feyer is building a European frontier AI lab for automated physical invention. The team develops AI systems designed to explore complex physical design spaces and create new technological solutions, with potential applications across areas such as photonics, precision instrumentation, and quantum technologies.

    The company emerged from the research group of Mario Krenn, Professor at the Cluster of Excellence “Machine Learning: New Perspectives for Science” at the University of Tübingen. The founding team consists of Jonathan Klimesch, Sören Arlt, and Mario Krenn and has already reached an exciting milestone: Feyer was selected as one of ten teams for the first stage of SPRIND’s Next Frontier AI Challenge, together with Ontic Labs.

    Ontic Labs

    Ontic Labs is building a foundation model for physical intelligence, giving machines a working understanding of how the physical world behaves.

    The Tübingen-based startup develops physics-aware world models that enable machines and robots to perceive, predict, and act in complex real-world environments. Its approach brings states, actions, and sensor data into a shared representation, allowing physical properties such as contact, forces, and object coherence to emerge from training rather than being manually programmed. The goal: a single world model that can transfer across robots, embodiments, tasks, and environments.

    Founded by Omid Taheri, Mikel Zhobro, Georg Martius, Wieland Brendel, and Gerard Pons-Moll, Ontic Labs brings together expertise from the Max Planck Institute for Intelligent Systems, the University of Tübingen, the Tübingen AI Center, and the ELLIS Institute Tübingen. The team was also selected as one of ten teams in SPRIND’s Next Frontier AI Challenge.

    SPRIND’s Next Frontier AI Challenge

    The two start-ups from Tübingen are among just ten teams across Europe that have been selected and will receive €3 million to develop technologies beyond today’s AI models. Of the three selected teams from Germany, two originate from the Cyber Valley ecosystem in Baden-Württemberg as spin-outs from several of Cyber Valley’s academic partners, including the ELLIS Institute Tübingen, Max Planck Institute for Intelligent Systems, Tübingen AI Center, and the University of Tübingen. Their success highlights the growing momentum with which AI research is being translated into innovative companies and how excellent AI research from Baden-Württemberg is playing a key role in the European race for frontier AI models.

    Read more about the success story here:
    https://cyber-valley.de/en/news/two-cyber-valley-start-ups-selected-to-shape-europe-s-frontier-ai-future

    oneAI

    As AI adoption accelerates across organizations, questions around governance, security, compliance, and control are becoming increasingly important. oneAI is addressing exactly this challenge: enabling companies and public organizations to use AI securely, transparently, and in compliance with regulatory requirements.

    The start-up is a spin-out from relyon AG, already part of the Cyber Valley Corporate Network, demonstrating Baden-Württemberg’s powerful research-to-innovation pipeline. Mirko Tochtermann, Founder & CTO of oneAI, shared his perspective on secure AI adoption and governance at one of our latest Cyber Valley IMPULSE events.

    The research-to-market journeys of these start-ups highlight how transferring academic expertise into application leads to tangible impact, powering industry and driving Europe’s sustainable future. Cyber Valley is delighted to welcome these three start-ups to its community!

    The Cyber Valley Start-up Network

    The Cyber Valley Start-up Network brings together more than 100 innovative AI and robotics start-ups across Baden-Württemberg, forming a strong and growing entrepreneurial community within one of Europe’s leading AI and robotics ecosystems. The network spans a broad range of applications and industries, from foundational AI technologies to applied and industry-specific solutions. Connected through their close ties to Cyber Valley, members benefit from access to world-class research, industry partners, investors, and public stakeholders, jointly strengthening the region’s AI and robotics ecosystem.

  • Ein weiterer Meilenstein für KI aus der Region Stuttgart

    Ein weiterer Meilenstein für KI aus der Region Stuttgart

    Die Zukunft der künstlichen Intelligenz (KI) macht im Herzen von Baden-Württemberg einen wichtigen Schritt nach vorn. Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) wird als neuer Partner das Programm ‚KI-D@ARENA2036-X‘ mit seinem Wissen und Rechenkapazitäten unterstützen.

    Das Programm wird gemeinsam von ARENA2036, Cyber Valley GmbH, DeepScenario, waveye sowie den Technischen Informations- und Kommunikationsdiensten der Universität Stuttgart (TIK) umgesetzt.

    Mit dem HLRS kommt ein bedeutender Partner hinzu. Dadurch erhält das Programm Zugang zum Infrastrukturprojekt HammerHAI. Ab Mitte des Jahres können damit umfangreiche KI-Rechenressourcen entlang der gesamten Entwicklungskette genutzt werden – von kleineren Systemen direkt an Maschinen oder Geräten bis hin zu leistungsstarken Hochleistungsrechnern. Dadurch wird es möglich, auch sehr große und komplexe KI-Modelle zu trainieren und einzusetzen.

    Eine Infrastruktur, die KI-Entwicklung beschleunigt

    Im Rahmen der Initiative bauen die Partner eine offene IT- und Dateninfrastruktur einschließlich des Zugangs zu einem Datenraum für den souveränen Austausch von Daten auf. Ziel ist es, Unternehmen einen einfachen Zugang zu leistungsfähigen Ressourcen für KI-Anwendungen zu ermöglichen – von der ersten Idee bis zur praktischen Anwendung im Unternehmen. Dabei steht ein Modell im Mittelpunkt: die Vernetzung von KI-Systemen und Daten. Unternehmen können die bereitgestellte Infrastruktur nutzen, ohne selbst große technische Systeme aufbauen zu müssen. Die Nutzung soll zu wettbewerbsfähigen Kosten möglich sein. Besonders profitieren davon Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), deren Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke dadurch gestärkt werden.

    In Baden-Württemberg entsteht so ein skalierbares, transparentes und kooperativ gestaltetes System. Statt einer Blackbox setzt das Projekt bewusst auf eine offene Infrastruktur.

    Diese basiert auf drei zentralen Bausteinen:

    Eigene Hardware einbringen:

    Unternehmen können eigene Rechenhardware integrieren und damit die verfügbaren Rechenkapazitäten flexibel erweitern und individuelle Anforderungen abbilden.

    Gemeinsamer Datenraum:

    Ein skalierbarer, kollaborativer Datenraum mit Marktplätzen ermöglicht es verschiedenen Organisationen, gemeinsam an Datensätzen, KI-Modellen und konkreten Anwendungsfällen zu arbeiten.

    Hochleistungsrechnen mit HammerHAI:

    Leistungsstarke Hochleistungsrechen-Ressourcen ermöglichen das Training und den Einsatz besonders großer KI-Modelle.

     

    Ein Programm, das Unternehmen schneller voranbringt

    Teilnehmende Unternehmen des ‚KI-D@ARENA2036-X‘-Programmes profitieren von einem praxisnahen Zugang zu leistungsfähiger KI-Infrastruktur und einem starken Innovationsnetzwerk.

    Das Programm bietet unter anderem:

    • die Möglichkeit, neue Ideen und Proof-of-Concepts ohne hohe Anfangsinvestitionen zu testen und umzusetzen,
    • den Zugang zu leistungsstarker Hochleistungs-IT, ohne selbst ein eigenes Rechenzentrum betreiben zu müssen,
    • den fachlichen Austausch mit anderen KI-Entwickler:innen, die vor vergleichbaren technologischen Herausforderungen stehen,
    • sowie eine reale Testumgebung in der ARENA2036, die Anforderungen aus unterschiedlichen Branchen bündelt.

    Damit unterstützt das Programm Unternehmen nicht nur bei ihren Projekten – es beschleunigt aktiv die Entwicklung und Umsetzung neuer KI-Anwendungen.

    Stimmen aus dem Projektteam:

    Prof. Dr. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart:

    „Die IT- und Dateninfrastruktur der ‚KI-D@ARENA2036-X‘ ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres Innovationsökosystems. Die Universität Stuttgart trägt mit ihren Technischen Informations- und Kommunikationsdiensten und als Partner der ARENA2036 zum Erfolg dieses Projektes bei. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart HLRS ein weiterer starker Partner hinzukommt, der mit seiner leistungsfähigen Recheninfrastruktur Unternehmen und Start-ups bei der Erprobung und Optimierung modernster KI-Anwendungen unterstützt.“

    Dr. Alexander Lahl, Regionaldirektor des Verband Region Stuttgart:

    „Gemeinsam mit dem Infrastrukturprojekt HammerHAI entsteht ein bedeutender Nukleus, der von großem Nutzen für Start-ups und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sein wird. Wir stärken damit den Standort Region Stuttgart bei KI-Anwendungen und Datenraumkapazitäten enorm, durch unsere Förderung von Innovationszentren sichern wir die Transparenz solcher Leistungen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der Region. Und es macht auch deutlich: die Stärke der Region Stuttgart ist das Miteinander.“

    Michael Kaiser, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS):

    „Die Zusammenarbeit der ‚KI-D@ARENA2036-X‘ mit dem HLRS und dessen europäischer AI Factory HammerHAI ist ein weiterer wichtiger Baustein für das KI-Ökosystem der Region Stuttgart. Damit ist es für Unternehmen möglich, dank effizienter Hochleistungsrechner sehr große KI-Modelle zu trainieren und zu nutzen – und das ohne eigenes Rechenzentrum. Gerade für kleine und mittelgroße Firmen entstehen dadurch neue Chancen in der KI-Entwicklung und -Anwendung.“

    Angelina Jukic, Programm Managerin bei der Cyber Valley GmbH:

    „Unser Ziel im ‚KI-D@ARENA2036-X‘-Programm ist es, ein stark vernetztes Ökosystem zu schaffen, das Forschung, Start-ups und Industrie näher zusammenbringt und die Entwicklung sowie das Training von KI-Modellen effizienter gestaltet. HammerHAI zählt dabei zu den führenden AI Factories Deutschlands und arbeitet gemeinsam mit ARENA2036 an zukunftsweisenden Lösungen.“

     

    Projektstand und Ausblick:

    Nach dem erfolgreichen Aufbau der grundlegenden Infrastruktur im ersten Projektjahr wird das Programm im Jahr 2026 den operativen Zugang zu den verfügbaren Rechen- und Datenressourcen ermöglichen.

    Über das ‚KI-D@ARENA2036-X‘-Programm:

    Das Programm ‚KI-D@ARENA2036-X‘ wird gemeinsam von ARENA2036, Cyber Valley GmbH, DeepScenario, waveye sowie den Technischen Informations- und Kommunikationsdiensten (TIK) der Universität Stuttgart umgesetzt. Ziel ist der Aufbau einer kollaborativen Infrastruktur, die KI-Innovationen in Baden-Württemberg schneller, sicherer und wirtschaftlich nachhaltig voranbringt.

    Das Programm wird vom Verband Region Stuttgart im Rahmen seines Kofinanzierungsprogramms für Künstliche Intelligenz als Förderprojekt von 2024 bis 2027 mit insgesamt 685.000 Euro gefördert.

    Pressekontakt:

    Silke Dutz

    Public Outreach Manager

    Email: silke.dutz@cyber-valley.de

  • 2016: Startschuss für ein einzigartiges KI-Ökosystem

    2016: Startschuss für ein einzigartiges KI-Ökosystem

    Im Jahr 2016 schlossen sich Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Politik zusammen, um das Cyber Valley zu gründen, ein Forschungskonsortium im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), das sich später als erster Innovationscampus in Baden-Württemberg etablieren sollte. Zehn Jahre später, im Jahr 2026, blicken wir auf die wichtigsten Meilensteine des letzen Jahrzehnts zurück. Jeden Monat widmen wir uns dabei einem Jahr aus der Geschichte des Cyber Valley – beginnend mit seinen Anfängen.

    Im Januar kehren wir ins Jahr 2016 zurück und werfen einen Blick auf die Gründung des Cyber Valley. Der heutige KI-Boom und der flächendeckende Einsatz von Large Language Models (LLMs) lagen damals noch einige Jahre in der Zukunft. Dennoch waren die beteiligten Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Politik in Baden-Württemberg bereits davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft des Landes sein würde.

    Baden-Württemberg befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer außergewöhnlich starken Ausgangsposition: Das Land beheimatete bereits mehrere international führende KI-Forschungseinrichtungen, darunter das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universitäten Stuttgart und Tübingen, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der nächste logische Schritt bestand darin, diese exzellente Grundlagenforschung gezielt in die Anwendung zu bringen.

    Hier kam Cyber Valley ins Spiel. Mit der Gründung des Forschungskonsortiums im Jahr 2016 wurde das Ziel verfolgt, Forschung, Entwicklung, Anwendung und gesellschaftliche Akzeptanz von KI und moderner Robotik systematisch zu fördern. Cyber Valley sollte exzellente wissenschaftliche Forschung mit praktischer Umsetzung verbinden und so den Grundstein für die KI von morgen in Baden-Württemberg legen.

    Zum Zeitpunkt seiner Gründung bestand das Cyber Valley Consortium aus der Max-Planck-Gesellschaft (einschließlich des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, MPI-IS), dem Land Baden-Württemberg sowie den Universitäten Stuttgart und Tübingen. Hinzu kamen Industriepartner wie Amazon, BMW, Bosch, IAV, die Mercedes-Benz Group, die Porsche AG und ZF Friedrichshafen. Die Fraunhofer-Gesellschaft trat dem Konsortium im Jahr 2019 bei, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das ELLIS Institut Tübingen im Jahr 2024.

    Am 15. Dezember 2016 wurde das Cyber Valley im Neuen Schloss in Stuttgart offiziell gegründet. Zu den Unterzeichner:innen zählten Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Theresia Bauer, damals Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes, sowie Martin Stratmann, seinerzeit Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Gemeinsam mit weiteren Vertretern des Konsortiums – darunter Bernhard Schölkopf (MPI-IS), Frank Allgöwer (Universität Stuttgart) und Bernd Engler (Universität Tübingen) – legten sie den Grundstein für eine der größten Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Industrie im Bereich KI und moderner Robotik in Europa.

    Photo: MPI-IS / U. Regenscheit

    Theresia Bauer, Geschäftsführerin der Baden-Württemberg-Stiftung und zum Zeitpunkt der Gründung des Cyber Valley Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg:

    „Mich hat damals die große Chance begeistert, die exzellente Forschungslandschaft in den Bereichen KI und Informatik in einem verdichteten Innovations-Ökosystem zu bündeln und damit auch für internationale Spitzenkräfte attraktiver zu machen. Von der Gründung des Cyber Valley habe ich mir erhofft, dass diese Konzentration von Spitzenforschung, Nachwuchsförderung sowie verantwortungsvoller Innovation das Zeug dazu hat, große Anziehungskraft zu entwickeln und schnell zu wachsen. Heute kann man sehen, dass es gelungen ist, eine solche positive Dynamik zu entwickeln, die sich weitreichend auf Wissenschaft, Wirtschaft und den gesamten Standort auswirkt.“

    Bernhard Schölkopf, wissenschaftlicher Direktor des ELLIS-Instituts Tübingen und Direktor für Empirische Inferenz am MPI-IS:

    „Wir haben Cyber Valley mit der Überzeugung gegründet, dass KI das Potenzial hat, die Welt zu verändern, und mit dem Ziel, dies auf positive Weise zu tun. Das ist heute allgemein anerkannt, aber der Start im Jahr 2016 verschaffte uns einen Vorsprung, und mit einer Reihe spannender Start-ups, herausragenden Forschungseinrichtungen und Initiativen wie ELLIS und MP-AIX verfügen wir heute über eines der dynamischsten KI-Ökosysteme in Europa.“

    Michael Black, Direktor für Perzeptive Systeme am MPI-IS:

    „Das Ziel von Cyber Valley war es immer, Deutschland die Chance zu geben, eine neue wachstumsstarke Wirtschaft rund um KI aufzubauen. Im Jahr 2016 war KI noch nicht in den Schlagzeilen, aber wir waren überzeugt, dass wir über die notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg verfügen würden. Durch die Partnerschaft von Regierung, Wissenschaft und Industrie haben wir die KI-Fakultät ausgebaut, Spitzenforscher:innen angezogen, ein erstklassiges Graduiertenprogramm aufgebaut, Hunderte von KI-Wissenschaftler:innen ausgebildet, Investitionen angezogen und beim Aufbau eines Netzwerks von Start-ups geholfen. Diese Start-ups standen von Beginn an im Mittelpunkt und sie verkörpern das Versprechen einer neuen deutschen Wirtschaft.”

    Photo: MPI-IS / U. Regenscheit

    Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart:

    „Von Anfang an verfolgte die Universität Stuttgart das Ziel, die Kompetenzen in Künstlicher Intelligenz und insbesondere in der Robotik in und für die Region Stuttgart zu bündeln. Cyber Valley haben wir gemeinsam mit der Universität Tübingen, dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und weiteren Partnern entscheidend geprägt und mitgestaltet. Aus diesem starken Netzwerk sind exzellente Forschung, neue Professuren und innovative Projekte entstanden, die wir weiterhin aktiv vorantreiben – bald auch im neuen Cyber-Valley-Gebäude bei uns in Stuttgart.“

    Philipp Hennig, Direktor des Tübingen AI Centers an der Universität Tübingen:

    „Die Welt war vor zehn Jahren eine andere. Doch schon damals war klar, dass Europa, Deutschland und Baden-Württemberg ihre Anstrengungen verstärken mussten, um im Bereich der Künstlichen Intelligenz relevant zu bleiben. Zehn Jahre später bin ich froh, dass wir damals das politische Mandat erhalten haben, den Grundstein zu legen. Die Dringlichkeit unserer Aufgaben ist seither nur gewachsen – ebenso jedoch unsere Chancen.“

    Bernhard Beckert, Dekan der KIT-Fakultät für Informatik:

    „Als Cyber Valley 2016 gegründet wurde, erkannten wir sein Potenzial, die Sichtbarkeit der KI-Forschung in Baden-Württemberg zu erhöhen und ein regionales Netzwerk aufzubauen, das Talente verbindet und den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigt. Heute ist dieser kollaborative Ansatz mehr denn je entscheidend, um eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung zu unterstützen und die Position der Region in einem zunehmend komplexen internationalen Umfeld zu stärken“

    Matthias Tröndle, Leiter der Wissenschaftlichen Koordinationsstelle am MPI-IS:

    „Als wir Cyber Valley 2016 gründeten, verfolgten wir die Vision, ein mutiges Innovationsökosystem mit Fokus auf Künstliche Intelligenz zu schaffen – zu einer Zeit, als deren transformative Wirkung noch nicht weithin erkannt war. Indem wir Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Industrie, Start-ups, Stiftungen und Politik in einer beispiellosen Partnerschaft zusammenführten, betraten wir Neuland. Der herausragende Erfolg von Cyber Valley hat es seither zu einem Vorbild für nachfolgende Innovationscampus-Initiativen gemacht“.

    Zum zehnjährigen Jubiläum von Cyber Valley blicken wir in einer Beitragsreihe auf unserer Website und in den sozialen Medien auf die prägenden Meilensteine der vergangenen zehn Jahre zurück. Das Jubiläumsjahr hält noch viele weitere spannende Rückblicke bereit.