News Category: Press Release

  • Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz gestartet

    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz gestartet

    Veranstaltung im Rahmen der Cyber Valley Initiative – Schülerinnen und Schüler sollen deutschlandweit eigene KI-Prototypen entwickeln – Registrierung ab sofort möglich

    Tübingen – Die Universität Tübingen und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben im Rahmen der Cyber Valley Initiative den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz, den ersten bundesweiten Schülerwettbewerb für KI, gestartet. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann wird rund sieben Monate dauern und richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die Stärken in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Informatik oder Physik mitbringen – und Interesse daran haben, kreative Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Hauptsponsor des Wettbewerbs ist das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Robert Bosch GmbH, eines der Partnerunternehmen der Cyber Valley Forschungskooperation. Vorbereitet wurde der Wettbewerb in Zusammenarbeit mit Professor Jürgen Seitz von der Hochschule der Medien in Stuttgart.

    Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren viele Bereiche unseres Lebens prägen – und die Arbeitsplätze der Zukunft formen. Mit dem Bundeswettbewerb für Künstliche Intelligenz erhalten Jugendliche früh die Gelegenheit, sich auf diesem zukunftsträchtigen Feld auszuprobieren. Denn Künstliche Intelligenz könnte der Schlüssel zur Lösung einiger wichtiger Probleme sein: Zum Beispiel wird mit ihr schon jetzt daran gearbeitet, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern (zum Beispiel mit autonomen Fahrzeugen), pflegebedürftigen Menschen zu helfen oder neue medizinische Methoden zu entwickeln.

    „Für die Zukunft unserer Gesellschaft brauchen wir dringend junge und talentierte Menschen, die sich dieses Themas mit Spaß und Pioniergeist annehmen. Deshalb möchten wir Schülern die Möglichkeit bieten, mit eigenen Projekten spannende KI-Anwendungen selbst zu entwickeln“, sagt Professor Matthias Bethge, Direktor des Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz an der Universität Tübingen. „Der Wettbewerb schafft ein Bewusstsein für die wichtige Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz“, sagt Christoph Peylo, Leiter des Bosch Center for Artificial Intelligence. „Aus Schülern werden so im besten Fall die Experten von morgen.“ Professor Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und einer der weltweit führenden Wissenschaftlern im Bereich Machine Learning, fügt hinzu: „Wir wollen mit dem Wettbewerb dazu beitragen, dass die Menschen Möglichkeiten und Grenzen von KI verstehen – angefangen bei den heutigen Schülern, die morgen unsere Zukunft gestalten werden.“

    Seit dem 19. November 2018 können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler auf der Webseite https://bw-ki.de registrieren. Richtig los geht es dann ab Februar 2019: In Phase 1 tasten sich die Jugendlichen an Künstliche Intelligenz (KI) heran, sie erlernen spielerisch mit Aufgaben und Wissensfragen die Grundlagen von Maschinellem Lernen – das ist die Technik, auf der zum Beispiel digitale Sprachassistenten beruhen.

    Danach können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder im Team ihre eigenen Ideen entwickeln, wie sie mit einem solchen intelligenten System die Welt ein kleines Stückchen besser machen möchten. Diese Idee arbeiten sie dann in Phase 2 ab Mai 2019 in Form eines eigenen Prototypen aus. Der Wettbewerb endet mit der Abschlussfeier und Preisverleihung im November 2019 in Tübingen. Die vielversprechendsten Projekte erhalten im Anschluss weitere Unterstützung von den Tübinger KI-Forschern und werden zur AI CON 2019 eingeladen, einer Konferenz für Künstliche Intelligenz, die von Bosch in Zusammenarbeit mit Cyber Valley veranstaltet wird. Als „KI-Schule des Jahres“ wird die Schule mit den meisten und erfolgreichsten Teilnehmern geehrt.

    Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier: https://bw-ki.de.

  • Bundespräsident Van der Bellen besucht das Cyber Valley

    Bundespräsident Van der Bellen besucht das Cyber Valley

    Tübingen, 29.11.2018. Am Donnerstag Vormittag besuchte der österreichische Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen zusammen mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Cyber Valley.

    Im Rahmen von kurzen Vorträgen und Präsentationen zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene Facetten der Forschung zu Künstlicher Intelligenz: von Roboter Apollo über Gehirn-Computer-Schnittstellen zu Scanexperimenten mit vier Dimensionen.

    ‚Wir freuen uns sehr, dass der Forschungsverbund Cyber Valley heute die erste Station des Besuchs von Bundespräsident Van der Bellen in Baden-Württemberg war‘, sagt Professor Bernhard Schölkopf, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme.

    Der führende Forscher im Bereich Maschinelles Lernen betont: ‚Wir wollen, dass die beste Grundlagenforschung zu Künstlicher Intelligenz in Europa gemacht wird, und wir arbeiten daran, uns mit den besten Kollegen in Österreich und anderen europäischen Ländern zusammen zu tun. Europa muss eine führende Rolle spielen, wenn Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz die Welt verändern.‘

    Das Cyber Valley ist Europas größte Forschungskooperation im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft erforschen und entwickeln gemeinsam an dieser Zukunftstechnologie. Im Cyber Valley entstehen in der Region Stuttgart-Tübingen im Herzen Europas neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision sowie die International Max Planck Research School für Intelligente Systeme. Cyber Valley wird ein Ökosystem für den Technologietransfer schaffen und bietet durch enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft die ideale Umgebung für Start-ups im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

  • Visit by Science Minister Theresia Bauer

    Visit by Science Minister Theresia Bauer

    There were lectures on machine learning, human-computer interfaces and of course a tour through our Capture Hall, where the 4D body scanner can be seen, as well as the robotics laboratory, where robot Apollo was waiting for the group.

    'Cyber Valley has really taken off,' said the minister. 'This network has potential for groundbreaking innovations'. Ten new research groups are starting their work in Stuttgart and Tübingen, and more than ten new professorships in the field of AI are currently being established at the two locations. Cyber Valley attracts top scientists from top universities all over the world. The Cyber Valley buildings in Stuttgart and Tübingen are well advanced in their planning.

    'In the Cyber Valley, science and industry are working together to create an ecosystem for the best AI research,' said Professor Bernhard Schölkopf, Director of the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen. 'The starting point is a leading scientific position in machine learning, the means to attract talents from all over the world, the purpose to research the technology, to found the companies of tomorrow and to shape our future responsibly'.

    'The interaction of industry, research, and politics makes the regional cluster a global hotspot for top researchers,' said Dr. Christoph Peylo, head of the Bosch Center for Artificial Intelligence, who was also present. 'Machine learning and artificial intelligence are key competencies for shaping the networked world'.

    All Cyber Valley partners – the Max Planck Society, the universities of Stuttgart and Tübingen, several foundations, business partners and the state – are investing a total of 165 million euros in the location as a first step towards establishing an internationally competitive AI hotspot. The aim is not only to attract more top scientists and young talents from all over the world, but also to invite other companies to settle here. 'Cyber Valley will advance our business enterprises in digital change and train highly qualified young professionals for business, science and society,' Bauer stressed.

  • Symposium Künstliche Intelligenz und Gesellschaft

    Symposium Künstliche Intelligenz und Gesellschaft

    Künstliche intelligente Systeme werden in der Zukunft praktisch überall eingesetzt, sei es als Software-Systeme im Internet oder als cyber-physische Systeme in unserer Umgebung. Künstliche Intelligenz wird in autonomen Fahrzeugen genauso Anwendung finden wie bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Kein Wunder, dass sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen weltweit daran arbeiten, die Intelligenz von Maschinen weiter zu beflügeln, und dass Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gilt, die Wissenschaft, Wirtschaft und unseren Alltag stark beeinflussen wird.

    Die jüngsten Durchbrüche der Künstlichen Intelligenz basieren auf maschinellem Lernen. Dabei können Computerprogramme anhand von Beispielen Regelmäßigkeiten in Datensätzen erkennen und diese auf ähnliche Situationen in der Zukunft übertragen. Die Region Stuttgart-Tübingen ist bei der KI-Forschung führend und hiesige Forschungseinrichtungen nehmen bei wissenschaftlichen Publikationen in diesem Forschungsgebiet den Spitzenplatz in Deutschland ein. Die Entwicklung verläuft rasant und viele Fragen um Künstliche Intelligenz und deren Bedeutung für die Gesellschaft wollen beantwortet oder zumindest diskutiert werden.

    Deshalb veranstaltet das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen am Freitag, 14.09.2018, ab 13:00 Uhr ein Symposium zum Thema „Künstliche Intelligenz und Gesellschaft“, das sich insbesondere an die interessierte Öffentlichkeit richtet.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu diesem Symposium, das gemeinsam mit der Cyber Valley-Initiative und dem Max Planck ETH Center für Lernende Systeme organisiert wird. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist eine elektronische Anmeldung bis zum 03.09.2018 erforderlich unter: https://www.is.mpg.de/de/events/70-jahre-mpg/register

    Hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher aus Wissenschaft und Wirtschaft konnten für das Symposium gewonnen werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Max-Planck-Tages statt, dem bundesweiten Wissenschaftsfestival der Max-Planck-Gesellschaft.

    Die Vortragenden beim KI-Symposium sind:

    • Dr. Michael Bolle / Robert Bosch GmbH
    • Prof. Dr. Dietmar Harhoff / Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
    • Dr. Ralf Herbrich / Amazon Development Center Deutschland
    • Prof. Dr. Thomas Hofmann / Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
    • Prof. Dr. Andreas L. Paulus / Georg-August-Universität Göttingen und Mitglied des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts
    • Prof. Dr. Sarah Spiekermann / Wirtschaftsuniversität Wien
    • Dr. Sandra  Wachter/ Oxford Internet Institute

    An die Vorträge schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Ort der Veranstaltung ist der Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, Max-Planck-Ring 4, in Tübingen. Da die Plätze im Hörsaal begrenzt sind, wird eine Video-Übertragung auf dem Max-Planck-Campus Tübingen eingerichtet. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt; eine englischsprachige Simultanübersetzung wird vor Ort angeboten.

    Das ausführliche Programm finden Sie hier

    Die dazugehörigen Videos zum Symposium zur Künstlichen Intelligenz finden Sie hier

  • Spitzenforscher übernimmt Bosch-Stiftungsprofessur

    Spitzenforscher übernimmt Bosch-Stiftungsprofessur

    Bosch holt einen Spitzenwissenschaftler auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens nach Baden-Württemberg: Professor Matthias Hein übernimmt eine Stiftungsprofessur an der Universität Tübingen, die Bosch im Rahmen des Cyber Valley-Engagements in den kommenden zehn Jahren mit 5,5 Millionen Euro finanziert. Hein forscht im Bereich statistisches Lernen mit Anwendungen in der Bildverarbeitung und der Genetik. Dabei liegt sein Schwerpunkt auf der Entwicklung robuster und erklärbarer Lernverfahren. Ein konkretes Beispiel ist die Entwicklung automatischer Entscheidungssysteme, bei denen durch maschinelle Lernverfahren sichergestellt ist, dass sie keine diskriminierenden Entscheidungen treffen können. Dies ist heute zum Beispiel der Fall, wenn das System einen Kredit eher an einen Mann vergibt als an eine Frau. „Dieses Beispiel zeigt, dass maschinelle Lernverfahren einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten können“, so Hein. „Dieses Ziel treibt mich an.“

    Matthias Hein lehrt seit 2011 Mathematik und Informatik an der Universität des Saarlandes. Er hat in Tübingen Physik studiert und wurde an der Universität Darmstadt im Bereich Informatik promoviert. Von 2002 bis 2007 war er am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Teil der Arbeitsgruppe von Professor Bernhard Schölkopf. Schölkopf leitet heute das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern im Bereich Maschinelles Lernen.

    „Das Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie und Politik im Cyber Valley hat Strahlkraft über die Region hinaus. Baden-Württemberg wird zu einem weltweiten Hotspot für Spitzenforscher“, sagt Dr. Michael Bolle, Forschungschef von Bosch. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Professor Hein.“

    Neben der Besetzung der Stiftungsprofessur wird der Physiker Dr. Björn Andres eine „Industry on Campus“-Gruppe an der Universität Tübingen aufbauen. Andres arbeitet am Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) in Renningen. Mit „Industry on Campus“-Professuren bindet die Universität externe Experten praxisnah in Forschung und Lehre ein. „Davon profitieren der Forschungsstandort Tübingen wie auch unsere Studierenden“, sagt der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler. „Durch die Kooperation mit Bosch realisieren wir erneut unseren Anspruch, Grundlagenforschung mit einem hohen Anwendungspotenzial zu verknüpfen.“

    Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Die beiden Berufungen zeigen, wie der Innovationscampus Cyber Valley funktioniert: Hier treffen Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft, außeruniversitäre Forschung und Wirtschaft aufeinander. Das gewährleistet einen schnellen Wissenstransfer in Unternehmen und Gesellschaft und bringt kreative Köpfe in die Region. Im Cyber Valley arbeiten bereits jetzt so viele hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass eine Ideenwirtschaft mit hoher Gründungsdynamik entstehen wird. So gestalten wir den digitalen Wandel.“

    Im Mittelpunkt von Björn Andres Arbeit stehen Fragestellungen im Vorfeld industrieller Anwendung. Ein Beispiel ist die Forschung an Vibrationssensoren, die zur vorausschauenden Diagnose eingesetzt werden: Für den Menschen kaum spürbare Vibrationen können den Ausfall einer Maschine ankündigen, lange bevor diese tatsächlich defekt ist. Der Nutzen: Verschleißteile lassen sich rechtzeitig austauschen, längerer Stillstand wird vermieden. Die vorausschauende Diagnose ist ein Beispiel für Maschinelles Lernen, das Forschungsschwerpunkt des BCAI ist. Derzeit forschen bei Bosch an drei Standorten weltweit 120 Mitarbeiter auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.

    Bosch und die Universität Tübingen sind Mitinitiatoren des Cyber Valley, in dem in Baden-Württemberg Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihre Kräfte im Bereich Künstliche Intelligenz bündeln. Bosch unterstützt das Cyber Valley insgesamt mit rund sieben Millionen Euro. Die Universität Tübingen wird im Rahmen des Cyber Valley zunächst fünf neue Professuren und weitere zusätzliche Nachwuchsgruppen einrichten und ist an der Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden in der International Max Planck Research School „Intelligent Systems“ beteiligt.

    Die Universität Tübingen gehört zu den elf deutschen Universitäten, die als exzellent ausgezeichnet wurden. In den Lebenswissenschaften bietet sie Spitzenforschung im Bereich der Neurowissenschaften, Translationalen Immunologie und Krebsforschung, der Mikrobiologie und Infektionsforschung sowie der Molekularbiologie. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Maschinelles Lernen, die Geo- und Umweltforschung, Archäologie und Anthropologie, Sprache und Kognition sowie Bildung und Medien. Mehr als 28.400 Studierende aus aller Welt sind aktuell an der Universität Tübingen eingeschrieben. Ihnen steht ein Angebot von rund 300 Studiengängen zur Verfügung – von der Ägyptologie bis zu den Zellulären Neurowissenschaften.

    Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen.

    Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

    Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

    Mehr Informationen unter:

    • Cyber Valley zieht Forschungsgruppenleiter aus aller Welt an

      Cyber Valley zieht Forschungsgruppenleiter aus aller Welt an

      Stuttgart-Tübingen region plays leading role in AI research

      Theresia Bauer, Baden-Württemberg's Minister of Science, Research and the Arts is delighted by the rapid expansion of Cyber Valley. 'Advances in intelligent systems and machine learning are the driving force behind digitization. The Stuttgart-Tübingen region has already proven to be the hotspot for artificial intelligence nationwide. We make every effort to ensure Baden-Württemberg has a leading international position in this field. With the expansion of Cyber Valley, the state is investing in an internationally highly competitive infrastructure in the field of artificial intelligence, which is also geared towards the further connection of cross-border cooperation. This will enable us to develop competitive new applications, innovative products and digital services as well as secure our economic strength in the digitization process,' Bauer emphasizes.

      'AI is the most competitive research area today and leaders want to run with the best“, Michael Black continues. “The success of Cyber Valley makes it very clear that the Stuttgart-Tübingen region is a leader in AI research, that the pace of innovation is increasing, and that this is the place to have a major societal and economic impact. Cyber Valley pulls together industry, universities, research institutions, and the government. The attention that Cyber Valley has attracted from all over the world has helped us attract and retain top talent in the field.'

      'Cyber Valley increasingly receives national and international attention', Professor Bernd Engler, the President of the University of Tübingen, agrees. 'The academic background of the new research group leaders makes this more than clear. The fact that outstanding researchers from Harvard, Berkeley, ETH Zurich, Columbia University or Baylor College of Medicine have been brought to Stuttgart and Tübingen impressively underlines that Cyber Valley is determined to become a world leader in AI research'.

      The ten independent research groups under the Cyber Valley umbrella include five groups at the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) with its two locations in Stuttgart and Tübingen. Three other research groups are located at the University of Tübingen and two at the University of Stuttgart. The research groups at the University of Stuttgart will be announced in the course of this year.

      Sebastian Trimpe is the first of the Cyber Valley group leaders to begin his research. Since February 1, the 36-year-old engineer, who received his doctorate from ETH Zurich, heads the ten-member Cyber Valley research group 'Intelligent Control Systems', which is based at the MPI-IS site in Stuttgart. His research investigates how machines can learn independently from data and at the same time be reliable, safe and efficient. 'My team and I want to understand the basic principles and develop algorithms that enable intelligent artificial systems to find their own way around the physical world.'

      Ardian Jusufi and his 'Locomotion Biorobotics and Morphological Intelligence' group is also based at the Stuttgart of the MPI-IS. The 33-year-old holds a doctorate from the University of California at Berkeley. Upon graduating he moved to Cambridge and Harvard University for postdoctoral research on interdisciplinary motion science, soft robotics, and biologically-inspired engineering, and was most recently Assistant Professor at the University of Technology in Sydney, Australia.

      Another new research group leader at the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen is Jörg Stückler, who comes from the Technical University of Munich. His “Embodied Vision” group will develop autonomous intelligent systems that can independently learn and improve their perception and action skills during their interaction with the environment.

      On July 1st, Caterina De Bacco and Falk Lieder will join the Cyber Valley. De Bacco is currently a postdoctoral researcher at the Data Science Institute at Columbia University and Falk Lieder a postdoc at the University of California, Berkeley. While De Bacco´s research focuses on optimizing data networks by developing algorithms derived from statistical physics principles, Lieder researches in the field of rationality enhancement. He focuses on how people think, decide, and effectively set goals. He transfers the knowledge gained from this to intelligent systems that help people make better decisions.

      At the University of Tübingen, Mijung Park is the first Cyber Valley group leader. Most recently Park worked at the Department of Empirical Inference at the MPI-IS in Tübingen. There she concentrated on the development of machine learning algorithms for the protection of personal privacy. She will continue this research under the Cyber Valley umbrella with her group “Privacy-preserving Machine Learning“. Gabriele Schweikert will follow her in summer and Fabian Sinz in autumn.

      'I am pleased with the prospect of setting up a group in the extremely dynamic environment of the Tübingen artificial intelligence community,'' says Schweikert, who in her research uses machine learning methods to better understand molecular processes in living cells. 'I love the interdisciplinary and varied offer. The combination of experienced researchers and well-established groups with extensive expertise in the field of machine learning on the one hand and new, young and enthusiastic group leaders on the other is very exciting'.

      Research closely linked to the top tier of industry

      Cyber Valley is one of Europe's largest research collaborations in the field of artificial intelligence. Supported by the State of Baden-Württemberg, new research groups and university chairs are being created in the fields of machine learning, robotics and computer vision. A new interdisciplinary Ph.D. program, the International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), is also affiliated with Cyber Valley. The Max Planck Society, the universities of Stuttgart and Tübingen, the State of Baden-Württemberg and the industry partners Amazon, BMW AG, Daimler AG, IAV GmbH, Porsche AG, Robert Bosch GmbH, and ZF Friedrichshafen AG are involved in the research network.

      Cyber Valley has already made a name for itself as a research hotspot. According to the 2018 annual report on Research, Innovation and Technological Performance in Germany by the Commission of Experts for Research and Innovation (EFI), there is no getting around Stuttgart and Tübingen when it comes to artificial intelligence. The report states that AI research in Germany concentrates on a few locations and scientists. 23.8 percent of the proceedings contributions considered in the period 2007 to 2016 come from the Tübingen/Stuttgart area, which makes the region by far the leading hub for AI research in Germany.

      Breaking science out of its ivory tower

      The Cyber Valley initiative facilitates the exchange between basic research at the Max Planck Institute for Intelligent Systems and the two universities, and the more applied research in the partnering companies. 'Cyber Valley is a long-term effort that will build a pool of well- trained talent for research and applications in AI together with a diversified economic foundation that includes both startups and established companies. The next key phase of Cyber Valley is to spark a startup culture around AI,' says Michael Black. Top research combined with entrepreneurship to create a breeding ground for start-ups is Cyber Valley's declared goal, Black says.

      'Many of the research group leaders have already carried out research together with our industry partners,' explains Cyber Valley Coordinator Tamara Almeyda. 'What was initially a vision for the future, namely to conduct joint basic research, is now taking shape. We want to break down the barriers between industrial research and curiosity-driven basic research and facilitate a lively exchange. In many areas, basic research can be years away from possible application. The speed at which research in the field of artificial intelligence is developing, may accelerate this process enormously.' New formats will be developed to bring researchers from industry and academia together: 'Where are the connections between the group leaders and the researchers of our industrial partners? To find out, we want to create platforms to facilitate exchange. We want to make Cyber Valley a flagship for a successful research cooperation,' says Almeyda.

      Max Planck Institute for Intelligent Systems

      Dr. Sebastian Trimpe joined the MPI-IS at the end of 2013, initially as a scientist and later as a group leader at the Autonomous Motion Department in Tübingen. Since February 1, 2018, he leads the independent Cyber Valley research group 'Intelligent Control Systems'. His group has already grown to ten researchers and is based at the MPI-IS site in Stuttgart.

      Trimpe has set himself high goals for the future: In his work he will investigate how machines can learn independently from data and at the same time be reliable, safe and efficient. His team wants to understand the fundamental principles and develop algorithms that enable intelligent artificial systems to act and learn autonomously in the physical world. In addition to his research at the MPI, Trimpe is also active in research and teaching at the University of Stuttgart.

      Dr. Ardian Jusufi positions his research in the fields of both engineering and biology. He calls his group 'Locomotion Biorobotics and Morphological Intelligence'. There he integrates soft actuators and flexible sensors made of hyperelastic silicone elastomers (containing liquid metal) and embeds them for instance into a diving, soft robot fish. Their integration enables new skills in swimming and climbing robots to increase their ability to overcome obstacles. 'The biggest differences between biological systems and human-made devices are to be found in (1) their inherent robustness, and (2) in the resilience of materials, which are predominantly soft in nature.' In contrast to robots with mostly hard components, the musculoskeletal system of animals is capable of adapting to multiple dynamic perturbations. Life-like movement not only expands upon robot capability, it also enables original discovery in experimental biology. In this spirit, his group integrates comparative biomechanics with robotics and ‘smart’ materials.

      Ardian Jusufi received his Ph.D. from the University of California at Berkeley, USA, with Professor Bob Full, where he worked at the CiBER Center on interdisciplinary motion science and bioinspired robotics. After graduating, he went to Cambridge University, UK, for a postdoctoral position at Queens' College. Jusufi then moved to Harvard University, USA, for a second postdoctoral position in Professor Rob Wood's Microrobotics Lab at the Wyss Institute for Biologically-Inspired Engineering. He was subsequently Assistant Professor at the University of Technology in Sydney, Australia. Since March 1, 2018, Jusufi heads a Cyber Valley research group at the MPI-IS in Stuttgart.

      Dr. Jörg Stückler heads the Cyber Valley research group 'Embodied Vision' at the MPI-IS in Tübingen since April 1, 2018. His goal is to develop autonomous intelligent systems that can independently learn and improve their perception and action skills during their interaction with the environment. A main focus of his research are learning-based approaches to image and sensor data analysis. Stückler develops methods which enable robots to actively gain an understanding of their dynamic environment from sensor data and to use this understanding for complex tasks such as object handling or autonomous navigation. In addition to image data, he also uses other sensors such as tactile sensors for the artificial sense of touch during gripping or inertial sensors comparable to the human sense of balance

      After studying Computer Science at the University of Freiburg, Stückler earned his Ph.D. in Robotics and Computer Vision at the University of Bonn. During his doctorate, he did research on robotic systems such as household robots and developed methods for image-based 3D perception. In 2014 he began his postdoctoral research at the Technical University of Munich (TUM) at what is now the Chair for Computer Vision and Artificial Intelligence. His research there focused on methods for visual 3D scene reconstruction, especially methods for visual localization and mapping with visual and inertial sensors. These were also developed for the visual navigation of drones. After one year at TUM, Stückler joined the Computer Vision Group at RWTH Aachen University. There he continued his research on visual scene understanding and 3D reconstruction for intelligent systems and also investigated the use of deep learning methods in these areas. Last winter semester he was deputy professor at the TUM Chair for Computer Vision and Artificial Intelligence and is now looking forward to the new challenge of leading a Cyber Valley research group.

      Dr. Caterina De Bacco will begin her work as a Cyber Valley research group leader at the MPI-IS in Tübingen on July 1, 2018. She calls her group 'Interdisciplinary Physics for Inference and Optimization'. Her research is based on two pillars: First, on the development of theoretical models of inference and optimization of interacting systems with methods and ideas from statistical physics. Secondly, De Bacco focuses on application-oriented and interdisciplinary problems concerning cooperation with experts from other disciplines, in particular the social sciences.

      De Bacco holds a Master degree in Theoretical Physics from the University of Padua in Italy. She then obtained her doctorate in statistical physics from the Université Paris-Sud. She continued her postdoctoral research at the Santa Fe Institute in New Mexico, USA. De Bacco is currently a postdoc at the Data Science Institute at Columbia University in New York.

      Dr. Falk Lieder will also join the MPI-IS on July 1, 2018. He calls his Cyber Valley research group 'Rationality Enhancement'. His research focuses on how people think, decide, set themselves effective goals, are productive and achieve their goals. In order to uncover the underlying cognitive mechanisms in these thought processes, he builds computer models and tests them in behavioral experiments. He transfers the findings to intelligent systems that help people make better decisions – a kind of augmented cognition or extended perception for more effective goal setting and achievement. With his research, he hopes to create the scientific basis for technologies that can significantly improve human performance and productivity.

      Lieder received his Ph.D. in May 2018 from Tom Griffith’s Computational Cognitive Science Lab at the University of California, Berkeley. Prior to that, he worked as a research assistant in Klaas Stephan’s Translational Neuromodeling Unit, obtained a Master degree in Neuronal Systems and Computer Science from ETH Zurich and completed two simultaneous Bachelor degrees in Cognitive Sciences and in Mathematics and Computer Science from the University of Osnabrück.

      University of Tübingen

      Since April 2018, Dr. Mijung Park has been working in equal parts as head of a research group at the University of Tübingen and at the Max Planck Institute for Intelligent Systems. At the MPI-IS she is doing research at the Department of Empirical Inference of Bernhard Schölkopf. 'Privacy-preserving Machine Learning' is the name of her group at the university. She develops algorithms to protect privacy when large data sets come to their own statistical conclusions. Her aim is to solve challenging statistical problems in the field of machine learning and privacy.

      Mijung Park graduated from the University of Texas in Austin, USA, in 2013. Between 2014 and 2015 she was a postdoc at the University College in London. From 2016 to 2017 she was a postdoctoral researcher at the University of Amsterdam before moving to Tübingen.

      Dr. Gabriele Schweikert will relocate to Tübingen this summer from the University of Edinburgh. Schweikert uses machine learning methods to better understand important molecular processes in living cells. She is particularly interested in epigenetic mechanisms: if all cells in a body have the same genetic code, what makes a liver cell a liver cell, or a white blood cell what it is? Understanding epigenetic processes is immensely promising for medical applications. For example, malfunctions of epigenetic mechanisms are increasingly recognized as one of the triggers of tumor development, e.g. in leukemia. By working on the development of machine learning techniques for computer-aided gene finding, Schweikert hopes to further advance this science. She has therefore named her Cyber Valley research group 'Computational Epigenomics'.

      Dr. Fabian Sinz will head the “Neuronal Intelligence” group at the University of Tübingen in autumn. There he will focus on research on neuronal circuits in the brain – the building blocks of intelligent systems. Despite enormous advances in artificial intelligence, mammalian brains are still superior regarding their versatility, speed of learning, and robustness. A key objective of his AI research is to develop intelligent systems that are as flexible and capable as their biological counterparts. However, date scientists know very little about how computations in neuronal circuits give rise to biological intelligence. His group will use AI both as a testbed and a tool on large scale neuro-physiological and neuro-anatomical data to better understand the constituent principles of neuronal intelligence, and narrow the gap between AI and neuroscience. He is inspired by the idea that a deeper understanding of computational motifs in cortical circuits can help build the next generation of intelligent systems. Sinz plans to closely collaborate with experimental and computational neuroscientists to develop new tools and experimental paradigms to discover principles of biological intelligence.

      Fabian Sinz studied bioinformatics and philosophy in Tübingen and worked with Bernhard Schölkopf and Carl Rasmussen at the MPI for Biological Cybernetics in Tübingen and with Vladimir Vapnik and Jason Weston at NEC Research in Princeton. He did his doctoral thesis with Matthias Bethge at the MPl for Biological Cybernetics. Towards the end of his doctoral thesis, Sinz decided that he wanted to be able to record his own neurophysiological data and joined Gilles Laurent's group at the MPI for Brain Research in Frankfurt, where he did research on turtles. He did his first postdoc in Jan Benda's laboratory, where he worked on the electrosensory system of weakly electric fish. For his second postdoc, he moved to the laboratory of Andreas Tolias at Baylor College of Medicine in Houston, where he is currently researching the visual system of mice and was recently promoted to Research Assistant Professor.

    • Spitzenforscher fordern europäisches Institut für maschinelles Lernen

      Spitzenforscher fordern europäisches Institut für maschinelles Lernen

      Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer unterstützen die Initiative

      Tübingen – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden und der Schweiz haben den raschen Aufbau eines europäischen Forschungsinstituts für maschinelles Lernen gefordert. Maschinelles Lernen sei das Herzstück einer technologischen und gesellschaftlichen Revolution der künstlichen Intelligenz, bei der Europa drohe abgehängt zu werden, heißt es in einem am 24.04.2018 veröffentlichten Aufruf. Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssten die herausragenden Forschungszentren in Europa ihre Kräfte bündeln. Angesichts der derzeitigen Entwicklung in Nordamerika und China fordert die Initiative den Aufbau eines Europäischen Labors für Lernende und Intelligente Systeme (ELLIS).

      Unterstützung kommt vonseiten der Politik: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte zu unserer ELLIS Erklärung: ‚Baden-Württemberg begrüßt die Initiative, ein europäisches Netzwerk zu schaffen. Um mit den USA und China mithalten zu können, bedarf es einer europäi- schen Anstrengung. Ich unterstütze deswegen die ELLIS-Initiative genauso wie die Überlegungen, die zwischen Deutschland und Frankreich unternommen werden, um bei der Künstlichen Intelligenz gemeinsam voran zu gehen.‘

      ‚Mit dem Cyber Valley im Raum Tübingen und Stuttgart haben wir den Hotspot für maschinelles Lernen deutschlandweit geschaffen. Das Land investiert in den kommenden Jahren rund 76 Millionen Euro in Infrastruktur und Köpfe. Auf internationaler Ebene kann Cyber Valley in enger Zusammenarbeit mit den KI-Zentren in Paris, Zürich, Cambridge, Grenoble, Amsterdam und Jerusalem die europäische Antwort auf die Herausforderungen der KI-Forschung sein – und wichtiger Knotenpunkt in einem europäischen Netz‘, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

      Die Pressemitteilung des Staatsministerium finden Sie hier

      Aufgabe von ELLIS müsse es sein, die besten europäischen Forscherinnen und Forscher aus dem akademischen Bereich einzubinden und zugleich eng mit Grundlagenforschern aus der Industrie zusammenzuarbeiten, heißt es in der Erklärung. Als Vorbild könne das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) dienen, das von 21 europäischen Staaten finanziert wird und über Labore in verschiedenen Ländern verfügt. Die Autoren des Papiers fordern von der Politik ein langfristiges finanzielles Engagement für den Aufbau und die Finanzierung mehrerer Forschungslabore, die gemeinsam den Verbund bilden würden. Deutschland und Frankreich könnten den Anfang machen. Weitere Staaten seien willkommen. Für den Aufbau jedes nationalen Standorts seien einmalige Investitionen von 100 Millionen Euro sowie laufende Mittel von bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr notwendig.

      Max-Planck-Präsident signalisiert Unterstützung

      ‚Wir wollen die beste Grundlagenforschung in Europa‘, heißt es in dem Aufruf. So könne Europa Einfluss darauf nehmen, wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz die Welt verändern werde. Zum anderen könne das Netzwerk die Wirtschaft positiv beeinflussen und zur Schaffung neuer Jobs beitragen. Dies lasse sich erreichen durch hervorragende und freie Grundlagenforschung, unabhängig von unternehmerischen Interessen. Noch gebe es herausragende europäische Forschungseinrichtungen, die in den Bereichen maschinelles Lernen und Wahrnehmungsforschung in der internationalen Top-Liga mitspielten, erklären die Autoren. US-amerikanische Technologiekonzerne versuchten aber nahezu kontinuierlich, Spitzenforscher aus diesen Einrichtungen abzuwerben. Wenn Europa in dieser Situation nicht den Anschluss verlieren wolle, müsse es seine Aktivitäten in diesem Forschungsfeld verstärken und bündeln.

      Die Autoren des Papiers kommen aus führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der maschinellen Lernens, darunter das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (Stuttgart / Tübingen), das französische Nationale Forschungsinstitut für Informatik und Automatisierung (INRIA), die Universitäten Amsterdam, Cambridge und Tübingen, die ETH Zürich, die Hebrew University in Jerusalem sowie die französische Elitehochschule Ecole normale supérieure. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Dr. Martin Stratmann, sicherte der Initiative seine Unterstützung zu: ‚Die künstliche Intelligenz ist zentral für die zukünftige Technologie und das maschinelle Lernen ist ihr Motor. Ich unterstütze den Aufruf der europäischen Spitzenforscher in diesem Bereich.‘

      Den vollständigen Text finden Sie unter https://ellis-open-letter.eu

    • Startschuss für das Cyber Valley

      Startschuss für das Cyber Valley

      "Cyber Valley will be a place where the technological foundations for our digital future will be laid", says Martin Stratmann. "We not only want to be a magnet and a talent factory for the best junior scientists, we also want to create space for dialogue with people. After all, the digital future affects us all."

      In Cyber Valley, the Max Planck Institute for Intelligent Systems, the State of Baden-Württemberg, the universities of Stuttgart and Tübingen, together with Bosch, Daimler, Porsche, BMW, ZF Friedrichshafen and Facebook are working together to boost research and development in artificial intelligence. The result is one of the largest research partnerships in Europe in the area of artificial intelligence. The State will invest more than EUR 50 million in the initiative in the coming years.

      A cycle of perception, understanding, action and learning

      The intelligent systems that will be researched and developed in Cyber Valley will be capable of completing the cycle of perception, understanding, action and learning. This ability, which humans and animals master as a matter of course, is vital in being able to act independently in complex and dynamic environments. The aim of the research cluster is to learn from nature and to understand the underlying regulatory and control mechanisms of perception, action and learning and to reproduce them in artificial systems.

      "A distant vision for so long, this is now within our reach: artificial intelligence is on the way", says Minister-President Winfried Kretschmann. "We are convinced that the establishment of Cyber Valley here in Baden-Württemberg can lead to the development of a hub for scientific excellence involving the brightest minds of tomorrow in the area of artificial intelligence. Our goal is not only to build the best machines but also the cleverest machines."

      Cyber Valley is designed to be more than an international centre for researching intelligent systems: its aim is also to promote company startups in this area in order to move as quickly as possible from basic research to marketable applications. A key element of the project will be the training of up to 100 doctoral students.

       

      New Research Groups and professorships

      As a first step, nine and later five Cyber Valley Research Groups will be set up. These will be funded by the State, the core partners and a consortium of foundations in Baden-Württemberg. Ten professorships at the universities of Stuttgart and Tübingen will also lend additional weight to Cyber Valley in an international context: the universities will each host two professorships as 'bridging professors' with the Max Planck Institute for Intelligent Systems and thus will make a significant and long-term contribution to the initiative. The State will supplement these efforts by financing two additional professorships in each case. The companies are also committed to the establishment of a total of two Endowment Chairs in Stuttgart and Tübingen. In summer 2017, the Max Planck Institute for Intelligent Systems and the universities of Stuttgart and Tübingen will set up a joint graduate school (International Max Planck Research School – Intelligent Systems). In a second development phase, the State will use special funding to support a shared new building project that will be the physical centre of Cyber Valley.

      "Thanks to their various areas of research, the universities of Stuttgart and Tübingen form the ideal interface between humans and machines", says Theresia Bauer, Minister of Science, Research and the Arts. "The partnership with the Max Planck Institute is an excellent opportunity to light a beacon for science in the area of AI in Baden-Württemberg."