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  • Forscher aus dem Cyber Valley behaupten sich auf Weltbühne

    Forscher aus dem Cyber Valley behaupten sich auf Weltbühne

    Forscher des Max-Planck-Instituts für intelligente Systeme, der Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie des Bosch Center for Aritificial Intelligence zeigen die Stärke der Cyber Valley Initiative auf zwei internationalen Spitzenkonferenzen.

    Stuttgart/Tübingen, 22.05.2019 – Das Cyber Valley wird in den kommenden Wochen Präsenz auf der Weltbühne zeigen: Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS), der Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie des Bosch Center for Artificial Intelligence, sind auf zwei der weltweit führenden Konferenzen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) stark vertreten. Und zwar auf der International Conference on Machine Learning (ICML) sowie der Conference on Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR). Die ICML findet vom 09. bis 15. Juni in Long Beach, Kalifornien statt, gefolgt von der CVPR vom 16. bis 20. Juni.

    Cyber Valley wurde Ende 2016 in Baden-Württemberg gegründet und ist Europas größte Forschungskooperation im Bereich KI. Mit insgesamt 27 angenommenen Konferenzbeiträgen hat das Cyber Valley wieder einmal gezeigt, dass die Region Stuttgart/Tübingen zu den weltweit führenden Forschungsstandorten in den Fachrichtungen Machine Learning, Computer Vision und Robotik gehört. 

    „Das sind sehr hart umkämpfte Konferenzen, die Konkurrenz ist sehr stark. Nur wenige Beiträge werden angenommen, nur die führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet präsentieren hier ihre Forschungsarbeit. Wir freuen uns sehr über die beeindruckende Anzahl an Publikationen aus dem Cyber Valley“, sagte Prof. Bernhard Schölkopf, Geschäftsführender Direktor des MPI-IS.

    Die Zahl der wissenschaftlichen Einreichungen für beide Konferenzen spiegelt das ungeheure Wachstum des Bereichs Maschinelles Lernen wider: In diesem Jahr wurden bei der ICML 3424 Beiträge eingereicht, fast 1000 mehr als im Vorjahr. Bei der CVPR stiegen die Einreichungen 2019 um 56 Prozent auf 5.165. Die Annahmequote für beide Konferenzen liegt bei rund 25 Prozent.  

    Auf der diesjährigen ICML ist das Cyber Valley mit 11 Beiträgen vertreten, von denen neun aus dem Team von Prof. Bernhard Schölkopf stammen. Unter den weiteren angenommenen Beiträgen befindet sich ein Beitrag der Kooperation des Leiters der Cyber Valley Forschungsgruppe, Intelligent Control Systems, Dr. Sebastian Trimpe von der Universität Stuttgart, und dem Bosch Center for Artificial Intelligence, sowie ein Beitrag des Teams von Prof. Matthias Hein, der unter dem Cyber Valley Dach die Bosch-Stiftungsprofessur der Universität Tübingen innehat. 

    Ähnliche Erfolge haben die Forscher aus dem Cyber Valley bei der CVPR 2019 erzielt: die drei akademischen Partner der Forschungskooperation präsentieren insgesamt 16 Beiträge auf der Konferenz. „Der Erfolg unseres internationalen Forscherteams auf der diesjährigen CVPR zeigt, dass das Cyber Valley für herausragende KI-Forschung steht“, sagt Prof. Andreas Geiger, Professor für Lernbasierte Computer Vision im Fachbereich Informatik der Universität Tübingen und Leiter der Forschungsgruppe Autonomous Vision am MPI-IS. Geigers Team von der Universität Tübingen wird neun Beiträge auf der Konferenz präsentieren. Prof. Dr. Matthias Hein von der Universität Tübingen ist ebenfalls mit einem Beitrag auf der CVPR vertreten.

    Auch die Abteilung Perzeptive Systeme des Cyber Valley Sprechers und MPI-IS-Direktors Dr. Michael Black, ist mit gleich sechs Beiträgen bei der CVPR hervorragend vertreten. Einer dieser Beiträge ist aus einer Kooperation mit der Abteilung Empirische Inferenz von Bernhard Schölkopf entstanden. Die Gruppe Autonomous Learning unter der Leitung von Dr. Georg Martius ist ebenfalls mit einem Beitrag bei der CVPR vertreten.

    Eine vollständige Liste der Beiträge und Autoren ist auf der Website des Cyber Valley verfügbar:

    https://cyber-valley.de/de/websites/cyber-valley/pages/2019-icml

    Über Cyber Valley:

    2016 in Baden-Württemberg gegründet ist Cyber Valley eine der größten Forschungskooperationen Europas im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Partnern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Partnerschaft stärkt die Forschung und Lehre in den Bereichen Machine Learning, Computer Vision und Robotik sowie die Verbindungen zwischen diesen Wissenschaftsbereichen.

    Partner sind das MPI-IS, die Universität Stuttgart, die Universität Tübingen, das Land Baden-Württemberg und die folgenden sieben Industriepartner: Amazon, die BMW Group, die IAV GmbH, die Daimler AG, die Porsche AG, die Robert Bosch GmbH und die ZF Friedrichshafen AG. Mit zehn neu eingerichteten Forschungsgruppen und zehn neuen Professuren am Max-Planck-Institut sowie an den Universitäten Stuttgart und Tübingen steht Cyber Valley für unabhängige Grundlagenforschung. Die Initiative zielt darauf ab, die besten jungen Köpfe aus aller Welt anzuziehen. Darüber hinaus werden mit der kürzlich gegründeten International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS) in den kommenden Jahren weit über 100 Doktoranden an Cyber Valley-Institutionen promovieren.

    http://www.cyber-valley.de

    Pressekontakte: 

    Linda Behringer

    Cyber Valley Public Relations
    c/o Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart

    T: +49 711 689 3552

    M: +49 151 2300 1111

    linda.behringer@cyber-valley.de

    Valérie Callaghan

    Cyber Valley Public Relations

    c/o Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Tübingen

    T: +49 7071 601 1832             
    M: +49 151 1560 4276

    valerie.callaghan@cyber-valley.de

  • So populär wie nie: IMPRS-IS auf dem besten Weg sich 2019 zu verdoppeln

    So populär wie nie: IMPRS-IS auf dem besten Weg sich 2019 zu verdoppeln

    Das Doktorandenprogramm der Cyber Valley Forschungskooperation übertrifft alle Erwartungen. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer freut sich über die hohe Zahl der Bewerbungen aus aller Welt, denn es zeige, wie beliebt die multidisziplinäre Forschungslandschaft in der Region Stuttgart/Tübingen bei hoch talentierten Nachwuchswissenschaftler*innen sei.

    Stuttgart/Tübingen – Die erst vor zwei Jahren gegründete International Max Planck Research School for Intelligent Systems, auch bekannt als IMPRS-IS, hat ihre ursprüngliche Vision, im Rahmen ihrer ersten sechsjährigen Förderzusage 100 Doktoranden auszubilden, bei weitem übertroffen. Nach dem dritten Rekrutierungs-Symposium im Februar erhielten 70 Studierende aus aller Welt ein Angebot für eine der hochbegehrten und von IMPRS-IS-Fakultätsmitgliedern am Max-Planck-Institut für intelligente Systeme, der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen betreuten Doktorandenstellen. Aktuell promovieren 56 Wissenschaftler*innen innerhalb der IMPRS-IS.

    „Wir gehen davon aus, dass die meisten der 70 Masterstudent*innen, die von uns ein Angebot erhalten haben, dieses annehmen werden, so dass sich unser junges Doktorandenprogramm in diesem Jahr verdoppeln wird“, sagt Katherine J. Kuchenbecker, Direktorin am Max-Planck-Institut für intelligente Systeme (MPI-IS) und IMPRS-IS-Sprecherin. „Sobald alle Verträge unterzeichnet sind, wird die IMPRS-IS eine der größten aller IMPRS-Doktorandenschulen der Max-Planck-Gesellschaft sein. Die hohen Einschreibungszahlen spiegeln den Erfolg unserer Dozent*innen bei der Einwerbung von Drittmitteln sowie ihr Talent für attraktive Forschungsprojekte wider. Das begeistert die Studierenden.“

    Auch Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer freut sich, wie international renommiert die Doktorandenschule ist, und welches Potential von ihr ausgeht: „Die IMPRS-IS ist eine der wichtigsten Aktivitäten im Cyber Valley. Denn es sind die jungen, talentierten Leute, die unsere Zukunft in der digitalen Welt, in der Wissenschaft, der Wirtschaft und in der Gesellschaft gestalten werden. Die hohe Zahl der hervorragenden Bewerbungen aus der ganzen Welt zeigt, wie attraktiv Cyber Valley bereits ist. Hier ist ein inspirierender Ort entstanden, um zu lernen und Ideen mit anderen zu teilen“, sagt Bauer.

    „Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie beliebt unsere Schule ist!“ fügt Leila Masri hinzu. Sie koordiniert die IMPRS-IS seit ihrer Gründung Anfang 2017. „Das bedeutet, dass viele neue, talentierte Studenten zu uns kommen. Das hat viele neue Forschungsprojekte und Interaktionen zwischen den Universitäten und dem MPI-IS zur Folge. Das wird unsere Beziehungen noch enger machen. Es ist fantastisch!“

    Die International Max Planck Research School for Intelligent Systems vereint das MPI für Intelligente Systeme und die Universitäten Tübingen und Stuttgart. Zusammen bilden sie eine interdisziplinäre Graduiertenschule mit 34 international renommierten Fakultätsmitgliedern, alle Spitzenforscher*innen im Bereich computergestützte Kognitionswissenschaften, Computergrafik, Computer-Vision, Steuerungssysteme, Mensch-Computer-Interaktion, Maschinelles Lernen, Mikro- und Nanorobotik, Wahrnehmungsinferenz und Robotik. Das Doktorandenprogramm ist ein Schlüsselelement der Cyber Valley Forschungskooperation, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, den weltweit besten Nachwuchsforscher*innen im Bereich Künstliche Intelligenz eine erstklassige Ausbildung zu bieten.

    In den vergangenen zwei Jahren hat die IMPRS-IS eine hohe Sichtbarkeit in der wissenschaftlichen Community erlangt, wie die 675 eingegangenen Bewerbungen für das aktuell zu Ende gegangene Rekrutierungs-Symposium deutlich zeigen. Im Februar wurden 103 Kandidat*innen zu Vorträgen und Präsentationen an den beiden MPI-IS-Standorten in Stuttgart und Tübingen eingeladen.

    „Die 70 Bewerber*innen, die von uns nun ein Angebot erhalten haben, studieren und arbeiten derzeit so weit weg wie Neuseeland und so nah wie unsere teilnehmenden Institutionen, plus alles dazwischen“, sagt Leila Masri. Neben Deutschland kommen die Studierenden aus Brasilien, China, Kolumbien, Kroatien, Ägypten, Frankreich, Indien, Indonesien, dem Iran, Polen, Russland, Südkorea, Spanien, der Schweiz, Türkei, Großbritannien, der Ukraine, den USA und Venezuela. „Rund 40 Prozent der diesjährigen Rekruten sind Deutsche, die verbleibenden 60 Prozent kommen aus dem Ausland. Das international in unserem Namen ist hier Programm!“

    Die Anfang 2017 gegründete IMPRS-IS hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Generation junger Wissenschaftler*innen in die sehr multidisziplinär geprägte Forschungslandschaft der Region Stuttgart/Tübingen anzulocken. Die Schule ist eine von 67 IMPRS, die derzeit innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft betrieben werden. Ihnen gemein ist die enge Zusammenarbeit mit einer oder mehreren lokalen Universitäten, ein Lehrplan mit Forschungsseminaren und Soft-Skills-Workshops sowie eine starke akademische Gemeinschaft, die Student*innen, Dozent*innen und andere Forscher*innen zusammenbringt.

    Die Gründung der IMPRS-IS wurde ermöglicht durch einen zentralen Förderzuschuss der Max-Planck-Gesellschaft an das MPI-IS für zunächst sechs Jahre sowie durch eine bedeutende Förderung des Landes Baden-Württemberg für die Promotion an den Universitäten Tübingen und Stuttgart. Die erste Generation mit 28 Doktorand*innen aus elf Ländern begann ihre Arbeit im Herbst 2017. Die in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählten Wissenschaftler*innen haben jeweils einen Master-Abschluss in einem Forschungsgebiet mit Bezug zu intelligenten Systemen: Mathematik, Informatik, Maschinelles Lernen, Physik, Ingenieurwesen oder Robotik.

    Nur sieben Monate nach der Einstellung der ersten Gruppe an Doktorand*innen wurde in einem ähnlichen Auswahlverfahren eine zweite Generation an IMPRS-IS-Stipendiaten rekrutiert. Die ebenfalls 28 jungen Forscher*innen nahmen ihre Arbeit 2018 auf. Die IMPRS-IS bietet all diesen jungen Menschen ein interdisziplinäres Doktorandenprogramm mit der Möglichkeit, alle Schlüsselbereiche intelligenter Systeme zu studieren, von der Informatik bis zur Regelungs- und Steuerungstheorie, vom Maschinenbau bis zu den Neurowissenschaften, von der Mathematik bis zur Materialwissenschaft.

  • Große Resonanz für neuen Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz

    Große Resonanz für neuen Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz

    Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (KI) stößt auf große Resonanz. Seit dem Start am 28. Februar nehmen bereits 1451 Schülerinnen und Schüler und 930 Schulteams aus ganz Deutschland am neu geschaffenen Wettbewerb teil. Noch bis 29. April können sich Interessierte unter https://bw-ki.defür die erste Runde des neunmonatigen Wettbewerbs anmelden. 

    „Wir freuen uns riesig über dieses großartige Echo auf den Bundeswettbewerb“, sagt Professor Matthias Bethge, Direktor des Kompetenzzentrums für Maschinelles Lernen an der Universität Tübingen. „Beim Thema KI ist es wichtig, dass gerade auch unsere jungen Leute Gelegenheiten bekommen, sich möglichst früh damit beschäfitgen zu können. Professor Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut ergänzt: „Wir wollen Schüler für Wissenschaft begeistern und sie in die Lage versetzen, unsere Zukunft mit zu gestalten.“

    In der ersten Phase des Wettbewerbs lösen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzelne Programmieraufgaben und beantworten Wissensfragen. Dabei bekommen sie Unterstützung von kurzen, begleitenden Tutorials, die an die wichtigsten Grundbegriffe aus KI und Maschinellem Lernen heranführen. Im Mai startet die zweite Phase, in der die Teilnehmer alleine oder im Team eigene Ideen entwickeln und umsetzen, wie KI die Welt verbessern kann. Dabei werden die in der ersten Runde erlernten Methoden kreativ zur Lösung der selbstgewählten Problemstellung eingesetzt.

    „KI wird als Zukunftstechnologie all unsere Lebensbereiche verändern“, sagt Christoph Peylo, Leiter des Bosch Center for Artificial Intelligence. „Bosch unterstützt den Bundeswettbewerb daher aus der Überzeugung heraus, dass es sich lohnt, junge Menschen für KI zu begeistern. Ich bin sehr gespannt auf die Ideen, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wettbewerbs entwickeln werden.“ 

    Im November 2019 endet der Schülerwettbewerb mit einer Abschlussfeier und Preisverleihung in Tübingen. Die vielversprechendsten Projekte werden im Vorfeld zur AI CON 2019 eingeladen, einer von dem Bosch Center for Artificial Intelligence in Kooperation mit dem Cyber Valley ausgerichteten Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz. Als „KI-Schule des Jahres“ wird die Schule mit den meisten und erfolgreichsten Teilnehmern geehrt.

    Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Universität Tübingen im Rahmen der Cyber Valley Initiative. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die sich für naturwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Informatik oder Physik interessieren.

    Der baden-württembergische Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen. Hauptsponsor des Wettbewerbs ist die Robert Bosch GmbH.

    Informationen unter https://bw-ki.de

  • Das Gehirn der Zukunft

    Das Gehirn der Zukunft

    Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und das Cyber Valley laden ein zu einer Vortragsreihe zu Themen rund um KI, neuronale Netze und autonome Systeme und anschließender Podiumsdiskussion mit Visionärinnen und Visionären aus Wissenschaft und Wirtschaft.

    Tübingen/Stuttgart – Künstliche Intelligenz (KI), neuronale Netze sowie autonome intelligente Systeme stehen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Cyber Valley und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Insgesamt vier Vortragsabende zum Thema „Das Gehirn der Zukunft“ werden an den Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) abgehalten. Alle drei Forschungseinrichtungen bilden das Herzstück des Cyber Valley, der größten Forschungskooperation im Bereich KI in Europa. An jede Vortragsrunde mit Frauen und Männern aus Wissenschaft und Wirtschaft schließt sich eine Podiumsdiskussion an, in der es um die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf unsere Gesellschaft, unser Leben und Arbeiten gehen wird. Medienpartner ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

    Die Auftaktveranstaltung am 13. März dreht sich um KI & Neurorobotik und findet an der Universität Tübingen statt. Auf dem Podium sitzen Dr. Daniel Häufle vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Prof. Dr. Catrin Misselhorn von der Universität Stuttgart, PD Dr. Florian Röhrbein  von der Alfred Kärcher SE & Co. KG und Prof. Dr. Surjo Soekadar von der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung statt.

    Am 13. Mai rückt KI & Autonomes Fahren in den Mittelpunkt mit einer Vortragsrunde am MPI-IS in Stuttgart. Die Expertenrunde besteht aus Prof. Dr. Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Basel, Dr. Corinna Bernarding von der Universität des Saarlandes, Dr. Sebastian Söhner von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG sowie Prof. Dr. Andreas Geiger vom MPI-IS und der Universität Tübingen.

    Um KI & Medizin geht es am 30. September. Prof. Dr. Philipp Berens von der Universität Tübingen, Prof. Dr. Linda Breitlauch von der Hochschule Trier, Dr. Nadine Diersch vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Magdeburg sowie Dr. Roman Klinger von der Universität Stuttgart kommen auf dem Podium des Audimax in Tübingen zusammen.

    Die Entwicklung künstlicher intelligenter Systeme wirft viele ethische Fragen auf, die in unserer Gesellschaft offen diskutiert werden müssen. Deshalb steht am 16. Oktober an der Universität Stuttgart das Thema KI & Ethik im Fokus. Prof. Dr. Regina Ammicht-Quinn von der Universität Tübingen, Prof. Dr. Markus Frings vom Evangelischen Klinikum Niederrhein, Dr. Christoph Peylo von der Robert Bosch GmbH sowie Prof. Dr. Michael Sedlmair von der Universität Stuttgart stellen sich der Diskussion.

    Cyber Valley besteht seit 2016 als Forschungsverbund zu Künstlicher Intelligenz und wird getragen vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, den Universitäten Tübingen und Stuttgart, sieben Industriepartnern und dem Land Baden-Württemberg. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Cyber Valley forschen an Maschinellem Lernen, Robotik sowie Computer Vision. Insgesamt investieren die Cyber Valley Partner in einem ersten Schritt 165 Mio. Euro.

    Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland.

    Mehr zur Gemeinnützige Hertie-Stiftung finden Sie hier: www.ghst.de

    Mehr zur Veranstaltungsreihe finden Sie unter www.ghst.de/GehirnDerZukunft

  • Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz gestartet

    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz gestartet

    Veranstaltung im Rahmen der Cyber Valley Initiative – Schülerinnen und Schüler sollen deutschlandweit eigene KI-Prototypen entwickeln – Registrierung ab sofort möglich

    Tübingen – Die Universität Tübingen und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme haben im Rahmen der Cyber Valley Initiative den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz, den ersten bundesweiten Schülerwettbewerb für KI, gestartet. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann wird rund sieben Monate dauern und richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die Stärken in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Informatik oder Physik mitbringen – und Interesse daran haben, kreative Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Hauptsponsor des Wettbewerbs ist das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Robert Bosch GmbH, eines der Partnerunternehmen der Cyber Valley Forschungskooperation. Vorbereitet wurde der Wettbewerb in Zusammenarbeit mit Professor Jürgen Seitz von der Hochschule der Medien in Stuttgart.

    Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren viele Bereiche unseres Lebens prägen – und die Arbeitsplätze der Zukunft formen. Mit dem Bundeswettbewerb für Künstliche Intelligenz erhalten Jugendliche früh die Gelegenheit, sich auf diesem zukunftsträchtigen Feld auszuprobieren. Denn Künstliche Intelligenz könnte der Schlüssel zur Lösung einiger wichtiger Probleme sein: Zum Beispiel wird mit ihr schon jetzt daran gearbeitet, den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern (zum Beispiel mit autonomen Fahrzeugen), pflegebedürftigen Menschen zu helfen oder neue medizinische Methoden zu entwickeln.

    „Für die Zukunft unserer Gesellschaft brauchen wir dringend junge und talentierte Menschen, die sich dieses Themas mit Spaß und Pioniergeist annehmen. Deshalb möchten wir Schülern die Möglichkeit bieten, mit eigenen Projekten spannende KI-Anwendungen selbst zu entwickeln“, sagt Professor Matthias Bethge, Direktor des Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz an der Universität Tübingen. „Der Wettbewerb schafft ein Bewusstsein für die wichtige Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz“, sagt Christoph Peylo, Leiter des Bosch Center for Artificial Intelligence. „Aus Schülern werden so im besten Fall die Experten von morgen.“ Professor Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und einer der weltweit führenden Wissenschaftlern im Bereich Machine Learning, fügt hinzu: „Wir wollen mit dem Wettbewerb dazu beitragen, dass die Menschen Möglichkeiten und Grenzen von KI verstehen – angefangen bei den heutigen Schülern, die morgen unsere Zukunft gestalten werden.“

    Seit dem 19. November 2018 können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler auf der Webseite https://bw-ki.de registrieren. Richtig los geht es dann ab Februar 2019: In Phase 1 tasten sich die Jugendlichen an Künstliche Intelligenz (KI) heran, sie erlernen spielerisch mit Aufgaben und Wissensfragen die Grundlagen von Maschinellem Lernen – das ist die Technik, auf der zum Beispiel digitale Sprachassistenten beruhen.

    Danach können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder im Team ihre eigenen Ideen entwickeln, wie sie mit einem solchen intelligenten System die Welt ein kleines Stückchen besser machen möchten. Diese Idee arbeiten sie dann in Phase 2 ab Mai 2019 in Form eines eigenen Prototypen aus. Der Wettbewerb endet mit der Abschlussfeier und Preisverleihung im November 2019 in Tübingen. Die vielversprechendsten Projekte erhalten im Anschluss weitere Unterstützung von den Tübinger KI-Forschern und werden zur AI CON 2019 eingeladen, einer Konferenz für Künstliche Intelligenz, die von Bosch in Zusammenarbeit mit Cyber Valley veranstaltet wird. Als „KI-Schule des Jahres“ wird die Schule mit den meisten und erfolgreichsten Teilnehmern geehrt.

    Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier: https://bw-ki.de.

  • Bundespräsident Van der Bellen besucht das Cyber Valley

    Bundespräsident Van der Bellen besucht das Cyber Valley

    Tübingen, 29.11.2018. Am Donnerstag Vormittag besuchte der österreichische Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen zusammen mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Cyber Valley.

    Im Rahmen von kurzen Vorträgen und Präsentationen zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene Facetten der Forschung zu Künstlicher Intelligenz: von Roboter Apollo über Gehirn-Computer-Schnittstellen zu Scanexperimenten mit vier Dimensionen.

    ‚Wir freuen uns sehr, dass der Forschungsverbund Cyber Valley heute die erste Station des Besuchs von Bundespräsident Van der Bellen in Baden-Württemberg war‘, sagt Professor Bernhard Schölkopf, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme.

    Der führende Forscher im Bereich Maschinelles Lernen betont: ‚Wir wollen, dass die beste Grundlagenforschung zu Künstlicher Intelligenz in Europa gemacht wird, und wir arbeiten daran, uns mit den besten Kollegen in Österreich und anderen europäischen Ländern zusammen zu tun. Europa muss eine führende Rolle spielen, wenn Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz die Welt verändern.‘

    Das Cyber Valley ist Europas größte Forschungskooperation im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft erforschen und entwickeln gemeinsam an dieser Zukunftstechnologie. Im Cyber Valley entstehen in der Region Stuttgart-Tübingen im Herzen Europas neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision sowie die International Max Planck Research School für Intelligente Systeme. Cyber Valley wird ein Ökosystem für den Technologietransfer schaffen und bietet durch enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft die ideale Umgebung für Start-ups im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

  • Visit by Science Minister Theresia Bauer

    Visit by Science Minister Theresia Bauer

    There were lectures on machine learning, human-computer interfaces and of course a tour through our Capture Hall, where the 4D body scanner can be seen, as well as the robotics laboratory, where robot Apollo was waiting for the group.

    'Cyber Valley has really taken off,' said the minister. 'This network has potential for groundbreaking innovations'. Ten new research groups are starting their work in Stuttgart and Tübingen, and more than ten new professorships in the field of AI are currently being established at the two locations. Cyber Valley attracts top scientists from top universities all over the world. The Cyber Valley buildings in Stuttgart and Tübingen are well advanced in their planning.

    'In the Cyber Valley, science and industry are working together to create an ecosystem for the best AI research,' said Professor Bernhard Schölkopf, Director of the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen. 'The starting point is a leading scientific position in machine learning, the means to attract talents from all over the world, the purpose to research the technology, to found the companies of tomorrow and to shape our future responsibly'.

    'The interaction of industry, research, and politics makes the regional cluster a global hotspot for top researchers,' said Dr. Christoph Peylo, head of the Bosch Center for Artificial Intelligence, who was also present. 'Machine learning and artificial intelligence are key competencies for shaping the networked world'.

    All Cyber Valley partners – the Max Planck Society, the universities of Stuttgart and Tübingen, several foundations, business partners and the state – are investing a total of 165 million euros in the location as a first step towards establishing an internationally competitive AI hotspot. The aim is not only to attract more top scientists and young talents from all over the world, but also to invite other companies to settle here. 'Cyber Valley will advance our business enterprises in digital change and train highly qualified young professionals for business, science and society,' Bauer stressed.

  • Symposium Künstliche Intelligenz und Gesellschaft

    Symposium Künstliche Intelligenz und Gesellschaft

    Künstliche intelligente Systeme werden in der Zukunft praktisch überall eingesetzt, sei es als Software-Systeme im Internet oder als cyber-physische Systeme in unserer Umgebung. Künstliche Intelligenz wird in autonomen Fahrzeugen genauso Anwendung finden wie bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Kein Wunder, dass sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen weltweit daran arbeiten, die Intelligenz von Maschinen weiter zu beflügeln, und dass Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gilt, die Wissenschaft, Wirtschaft und unseren Alltag stark beeinflussen wird.

    Die jüngsten Durchbrüche der Künstlichen Intelligenz basieren auf maschinellem Lernen. Dabei können Computerprogramme anhand von Beispielen Regelmäßigkeiten in Datensätzen erkennen und diese auf ähnliche Situationen in der Zukunft übertragen. Die Region Stuttgart-Tübingen ist bei der KI-Forschung führend und hiesige Forschungseinrichtungen nehmen bei wissenschaftlichen Publikationen in diesem Forschungsgebiet den Spitzenplatz in Deutschland ein. Die Entwicklung verläuft rasant und viele Fragen um Künstliche Intelligenz und deren Bedeutung für die Gesellschaft wollen beantwortet oder zumindest diskutiert werden.

    Deshalb veranstaltet das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen am Freitag, 14.09.2018, ab 13:00 Uhr ein Symposium zum Thema „Künstliche Intelligenz und Gesellschaft“, das sich insbesondere an die interessierte Öffentlichkeit richtet.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu diesem Symposium, das gemeinsam mit der Cyber Valley-Initiative und dem Max Planck ETH Center für Lernende Systeme organisiert wird. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist eine elektronische Anmeldung bis zum 03.09.2018 erforderlich unter: https://www.is.mpg.de/de/events/70-jahre-mpg/register

    Hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher aus Wissenschaft und Wirtschaft konnten für das Symposium gewonnen werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Max-Planck-Tages statt, dem bundesweiten Wissenschaftsfestival der Max-Planck-Gesellschaft.

    Die Vortragenden beim KI-Symposium sind:

    • Dr. Michael Bolle / Robert Bosch GmbH
    • Prof. Dr. Dietmar Harhoff / Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb
    • Dr. Ralf Herbrich / Amazon Development Center Deutschland
    • Prof. Dr. Thomas Hofmann / Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
    • Prof. Dr. Andreas L. Paulus / Georg-August-Universität Göttingen und Mitglied des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts
    • Prof. Dr. Sarah Spiekermann / Wirtschaftsuniversität Wien
    • Dr. Sandra  Wachter/ Oxford Internet Institute

    An die Vorträge schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Ort der Veranstaltung ist der Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, Max-Planck-Ring 4, in Tübingen. Da die Plätze im Hörsaal begrenzt sind, wird eine Video-Übertragung auf dem Max-Planck-Campus Tübingen eingerichtet. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt; eine englischsprachige Simultanübersetzung wird vor Ort angeboten.

    Das ausführliche Programm finden Sie hier

    Die dazugehörigen Videos zum Symposium zur Künstlichen Intelligenz finden Sie hier

  • Spitzenforscher übernimmt Bosch-Stiftungsprofessur

    Spitzenforscher übernimmt Bosch-Stiftungsprofessur

    Bosch holt einen Spitzenwissenschaftler auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens nach Baden-Württemberg: Professor Matthias Hein übernimmt eine Stiftungsprofessur an der Universität Tübingen, die Bosch im Rahmen des Cyber Valley-Engagements in den kommenden zehn Jahren mit 5,5 Millionen Euro finanziert. Hein forscht im Bereich statistisches Lernen mit Anwendungen in der Bildverarbeitung und der Genetik. Dabei liegt sein Schwerpunkt auf der Entwicklung robuster und erklärbarer Lernverfahren. Ein konkretes Beispiel ist die Entwicklung automatischer Entscheidungssysteme, bei denen durch maschinelle Lernverfahren sichergestellt ist, dass sie keine diskriminierenden Entscheidungen treffen können. Dies ist heute zum Beispiel der Fall, wenn das System einen Kredit eher an einen Mann vergibt als an eine Frau. „Dieses Beispiel zeigt, dass maschinelle Lernverfahren einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten können“, so Hein. „Dieses Ziel treibt mich an.“

    Matthias Hein lehrt seit 2011 Mathematik und Informatik an der Universität des Saarlandes. Er hat in Tübingen Physik studiert und wurde an der Universität Darmstadt im Bereich Informatik promoviert. Von 2002 bis 2007 war er am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Teil der Arbeitsgruppe von Professor Bernhard Schölkopf. Schölkopf leitet heute das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern im Bereich Maschinelles Lernen.

    „Das Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie und Politik im Cyber Valley hat Strahlkraft über die Region hinaus. Baden-Württemberg wird zu einem weltweiten Hotspot für Spitzenforscher“, sagt Dr. Michael Bolle, Forschungschef von Bosch. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Professor Hein.“

    Neben der Besetzung der Stiftungsprofessur wird der Physiker Dr. Björn Andres eine „Industry on Campus“-Gruppe an der Universität Tübingen aufbauen. Andres arbeitet am Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) in Renningen. Mit „Industry on Campus“-Professuren bindet die Universität externe Experten praxisnah in Forschung und Lehre ein. „Davon profitieren der Forschungsstandort Tübingen wie auch unsere Studierenden“, sagt der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler. „Durch die Kooperation mit Bosch realisieren wir erneut unseren Anspruch, Grundlagenforschung mit einem hohen Anwendungspotenzial zu verknüpfen.“

    Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Die beiden Berufungen zeigen, wie der Innovationscampus Cyber Valley funktioniert: Hier treffen Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft, außeruniversitäre Forschung und Wirtschaft aufeinander. Das gewährleistet einen schnellen Wissenstransfer in Unternehmen und Gesellschaft und bringt kreative Köpfe in die Region. Im Cyber Valley arbeiten bereits jetzt so viele hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass eine Ideenwirtschaft mit hoher Gründungsdynamik entstehen wird. So gestalten wir den digitalen Wandel.“

    Im Mittelpunkt von Björn Andres Arbeit stehen Fragestellungen im Vorfeld industrieller Anwendung. Ein Beispiel ist die Forschung an Vibrationssensoren, die zur vorausschauenden Diagnose eingesetzt werden: Für den Menschen kaum spürbare Vibrationen können den Ausfall einer Maschine ankündigen, lange bevor diese tatsächlich defekt ist. Der Nutzen: Verschleißteile lassen sich rechtzeitig austauschen, längerer Stillstand wird vermieden. Die vorausschauende Diagnose ist ein Beispiel für Maschinelles Lernen, das Forschungsschwerpunkt des BCAI ist. Derzeit forschen bei Bosch an drei Standorten weltweit 120 Mitarbeiter auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.

    Bosch und die Universität Tübingen sind Mitinitiatoren des Cyber Valley, in dem in Baden-Württemberg Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihre Kräfte im Bereich Künstliche Intelligenz bündeln. Bosch unterstützt das Cyber Valley insgesamt mit rund sieben Millionen Euro. Die Universität Tübingen wird im Rahmen des Cyber Valley zunächst fünf neue Professuren und weitere zusätzliche Nachwuchsgruppen einrichten und ist an der Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden in der International Max Planck Research School „Intelligent Systems“ beteiligt.

    Die Universität Tübingen gehört zu den elf deutschen Universitäten, die als exzellent ausgezeichnet wurden. In den Lebenswissenschaften bietet sie Spitzenforschung im Bereich der Neurowissenschaften, Translationalen Immunologie und Krebsforschung, der Mikrobiologie und Infektionsforschung sowie der Molekularbiologie. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Maschinelles Lernen, die Geo- und Umweltforschung, Archäologie und Anthropologie, Sprache und Kognition sowie Bildung und Medien. Mehr als 28.400 Studierende aus aller Welt sind aktuell an der Universität Tübingen eingeschrieben. Ihnen steht ein Angebot von rund 300 Studiengängen zur Verfügung – von der Ägyptologie bis zu den Zellulären Neurowissenschaften.

    Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen.

    Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

    Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

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    • Cyber Valley zieht Forschungsgruppenleiter aus aller Welt an

      Cyber Valley zieht Forschungsgruppenleiter aus aller Welt an

      Stuttgart-Tübingen region plays leading role in AI research

      Theresia Bauer, Baden-Württemberg's Minister of Science, Research and the Arts is delighted by the rapid expansion of Cyber Valley. 'Advances in intelligent systems and machine learning are the driving force behind digitization. The Stuttgart-Tübingen region has already proven to be the hotspot for artificial intelligence nationwide. We make every effort to ensure Baden-Württemberg has a leading international position in this field. With the expansion of Cyber Valley, the state is investing in an internationally highly competitive infrastructure in the field of artificial intelligence, which is also geared towards the further connection of cross-border cooperation. This will enable us to develop competitive new applications, innovative products and digital services as well as secure our economic strength in the digitization process,' Bauer emphasizes.

      'AI is the most competitive research area today and leaders want to run with the best“, Michael Black continues. “The success of Cyber Valley makes it very clear that the Stuttgart-Tübingen region is a leader in AI research, that the pace of innovation is increasing, and that this is the place to have a major societal and economic impact. Cyber Valley pulls together industry, universities, research institutions, and the government. The attention that Cyber Valley has attracted from all over the world has helped us attract and retain top talent in the field.'

      'Cyber Valley increasingly receives national and international attention', Professor Bernd Engler, the President of the University of Tübingen, agrees. 'The academic background of the new research group leaders makes this more than clear. The fact that outstanding researchers from Harvard, Berkeley, ETH Zurich, Columbia University or Baylor College of Medicine have been brought to Stuttgart and Tübingen impressively underlines that Cyber Valley is determined to become a world leader in AI research'.

      The ten independent research groups under the Cyber Valley umbrella include five groups at the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) with its two locations in Stuttgart and Tübingen. Three other research groups are located at the University of Tübingen and two at the University of Stuttgart. The research groups at the University of Stuttgart will be announced in the course of this year.

      Sebastian Trimpe is the first of the Cyber Valley group leaders to begin his research. Since February 1, the 36-year-old engineer, who received his doctorate from ETH Zurich, heads the ten-member Cyber Valley research group 'Intelligent Control Systems', which is based at the MPI-IS site in Stuttgart. His research investigates how machines can learn independently from data and at the same time be reliable, safe and efficient. 'My team and I want to understand the basic principles and develop algorithms that enable intelligent artificial systems to find their own way around the physical world.'

      Ardian Jusufi and his 'Locomotion Biorobotics and Morphological Intelligence' group is also based at the Stuttgart of the MPI-IS. The 33-year-old holds a doctorate from the University of California at Berkeley. Upon graduating he moved to Cambridge and Harvard University for postdoctoral research on interdisciplinary motion science, soft robotics, and biologically-inspired engineering, and was most recently Assistant Professor at the University of Technology in Sydney, Australia.

      Another new research group leader at the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen is Jörg Stückler, who comes from the Technical University of Munich. His “Embodied Vision” group will develop autonomous intelligent systems that can independently learn and improve their perception and action skills during their interaction with the environment.

      On July 1st, Caterina De Bacco and Falk Lieder will join the Cyber Valley. De Bacco is currently a postdoctoral researcher at the Data Science Institute at Columbia University and Falk Lieder a postdoc at the University of California, Berkeley. While De Bacco´s research focuses on optimizing data networks by developing algorithms derived from statistical physics principles, Lieder researches in the field of rationality enhancement. He focuses on how people think, decide, and effectively set goals. He transfers the knowledge gained from this to intelligent systems that help people make better decisions.

      At the University of Tübingen, Mijung Park is the first Cyber Valley group leader. Most recently Park worked at the Department of Empirical Inference at the MPI-IS in Tübingen. There she concentrated on the development of machine learning algorithms for the protection of personal privacy. She will continue this research under the Cyber Valley umbrella with her group “Privacy-preserving Machine Learning“. Gabriele Schweikert will follow her in summer and Fabian Sinz in autumn.

      'I am pleased with the prospect of setting up a group in the extremely dynamic environment of the Tübingen artificial intelligence community,'' says Schweikert, who in her research uses machine learning methods to better understand molecular processes in living cells. 'I love the interdisciplinary and varied offer. The combination of experienced researchers and well-established groups with extensive expertise in the field of machine learning on the one hand and new, young and enthusiastic group leaders on the other is very exciting'.

      Research closely linked to the top tier of industry

      Cyber Valley is one of Europe's largest research collaborations in the field of artificial intelligence. Supported by the State of Baden-Württemberg, new research groups and university chairs are being created in the fields of machine learning, robotics and computer vision. A new interdisciplinary Ph.D. program, the International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), is also affiliated with Cyber Valley. The Max Planck Society, the universities of Stuttgart and Tübingen, the State of Baden-Württemberg and the industry partners Amazon, BMW AG, Daimler AG, IAV GmbH, Porsche AG, Robert Bosch GmbH, and ZF Friedrichshafen AG are involved in the research network.

      Cyber Valley has already made a name for itself as a research hotspot. According to the 2018 annual report on Research, Innovation and Technological Performance in Germany by the Commission of Experts for Research and Innovation (EFI), there is no getting around Stuttgart and Tübingen when it comes to artificial intelligence. The report states that AI research in Germany concentrates on a few locations and scientists. 23.8 percent of the proceedings contributions considered in the period 2007 to 2016 come from the Tübingen/Stuttgart area, which makes the region by far the leading hub for AI research in Germany.

      Breaking science out of its ivory tower

      The Cyber Valley initiative facilitates the exchange between basic research at the Max Planck Institute for Intelligent Systems and the two universities, and the more applied research in the partnering companies. 'Cyber Valley is a long-term effort that will build a pool of well- trained talent for research and applications in AI together with a diversified economic foundation that includes both startups and established companies. The next key phase of Cyber Valley is to spark a startup culture around AI,' says Michael Black. Top research combined with entrepreneurship to create a breeding ground for start-ups is Cyber Valley's declared goal, Black says.

      'Many of the research group leaders have already carried out research together with our industry partners,' explains Cyber Valley Coordinator Tamara Almeyda. 'What was initially a vision for the future, namely to conduct joint basic research, is now taking shape. We want to break down the barriers between industrial research and curiosity-driven basic research and facilitate a lively exchange. In many areas, basic research can be years away from possible application. The speed at which research in the field of artificial intelligence is developing, may accelerate this process enormously.' New formats will be developed to bring researchers from industry and academia together: 'Where are the connections between the group leaders and the researchers of our industrial partners? To find out, we want to create platforms to facilitate exchange. We want to make Cyber Valley a flagship for a successful research cooperation,' says Almeyda.

      Max Planck Institute for Intelligent Systems

      Dr. Sebastian Trimpe joined the MPI-IS at the end of 2013, initially as a scientist and later as a group leader at the Autonomous Motion Department in Tübingen. Since February 1, 2018, he leads the independent Cyber Valley research group 'Intelligent Control Systems'. His group has already grown to ten researchers and is based at the MPI-IS site in Stuttgart.

      Trimpe has set himself high goals for the future: In his work he will investigate how machines can learn independently from data and at the same time be reliable, safe and efficient. His team wants to understand the fundamental principles and develop algorithms that enable intelligent artificial systems to act and learn autonomously in the physical world. In addition to his research at the MPI, Trimpe is also active in research and teaching at the University of Stuttgart.

      Dr. Ardian Jusufi positions his research in the fields of both engineering and biology. He calls his group 'Locomotion Biorobotics and Morphological Intelligence'. There he integrates soft actuators and flexible sensors made of hyperelastic silicone elastomers (containing liquid metal) and embeds them for instance into a diving, soft robot fish. Their integration enables new skills in swimming and climbing robots to increase their ability to overcome obstacles. 'The biggest differences between biological systems and human-made devices are to be found in (1) their inherent robustness, and (2) in the resilience of materials, which are predominantly soft in nature.' In contrast to robots with mostly hard components, the musculoskeletal system of animals is capable of adapting to multiple dynamic perturbations. Life-like movement not only expands upon robot capability, it also enables original discovery in experimental biology. In this spirit, his group integrates comparative biomechanics with robotics and ‘smart’ materials.

      Ardian Jusufi received his Ph.D. from the University of California at Berkeley, USA, with Professor Bob Full, where he worked at the CiBER Center on interdisciplinary motion science and bioinspired robotics. After graduating, he went to Cambridge University, UK, for a postdoctoral position at Queens' College. Jusufi then moved to Harvard University, USA, for a second postdoctoral position in Professor Rob Wood's Microrobotics Lab at the Wyss Institute for Biologically-Inspired Engineering. He was subsequently Assistant Professor at the University of Technology in Sydney, Australia. Since March 1, 2018, Jusufi heads a Cyber Valley research group at the MPI-IS in Stuttgart.

      Dr. Jörg Stückler heads the Cyber Valley research group 'Embodied Vision' at the MPI-IS in Tübingen since April 1, 2018. His goal is to develop autonomous intelligent systems that can independently learn and improve their perception and action skills during their interaction with the environment. A main focus of his research are learning-based approaches to image and sensor data analysis. Stückler develops methods which enable robots to actively gain an understanding of their dynamic environment from sensor data and to use this understanding for complex tasks such as object handling or autonomous navigation. In addition to image data, he also uses other sensors such as tactile sensors for the artificial sense of touch during gripping or inertial sensors comparable to the human sense of balance

      After studying Computer Science at the University of Freiburg, Stückler earned his Ph.D. in Robotics and Computer Vision at the University of Bonn. During his doctorate, he did research on robotic systems such as household robots and developed methods for image-based 3D perception. In 2014 he began his postdoctoral research at the Technical University of Munich (TUM) at what is now the Chair for Computer Vision and Artificial Intelligence. His research there focused on methods for visual 3D scene reconstruction, especially methods for visual localization and mapping with visual and inertial sensors. These were also developed for the visual navigation of drones. After one year at TUM, Stückler joined the Computer Vision Group at RWTH Aachen University. There he continued his research on visual scene understanding and 3D reconstruction for intelligent systems and also investigated the use of deep learning methods in these areas. Last winter semester he was deputy professor at the TUM Chair for Computer Vision and Artificial Intelligence and is now looking forward to the new challenge of leading a Cyber Valley research group.

      Dr. Caterina De Bacco will begin her work as a Cyber Valley research group leader at the MPI-IS in Tübingen on July 1, 2018. She calls her group 'Interdisciplinary Physics for Inference and Optimization'. Her research is based on two pillars: First, on the development of theoretical models of inference and optimization of interacting systems with methods and ideas from statistical physics. Secondly, De Bacco focuses on application-oriented and interdisciplinary problems concerning cooperation with experts from other disciplines, in particular the social sciences.

      De Bacco holds a Master degree in Theoretical Physics from the University of Padua in Italy. She then obtained her doctorate in statistical physics from the Université Paris-Sud. She continued her postdoctoral research at the Santa Fe Institute in New Mexico, USA. De Bacco is currently a postdoc at the Data Science Institute at Columbia University in New York.

      Dr. Falk Lieder will also join the MPI-IS on July 1, 2018. He calls his Cyber Valley research group 'Rationality Enhancement'. His research focuses on how people think, decide, set themselves effective goals, are productive and achieve their goals. In order to uncover the underlying cognitive mechanisms in these thought processes, he builds computer models and tests them in behavioral experiments. He transfers the findings to intelligent systems that help people make better decisions – a kind of augmented cognition or extended perception for more effective goal setting and achievement. With his research, he hopes to create the scientific basis for technologies that can significantly improve human performance and productivity.

      Lieder received his Ph.D. in May 2018 from Tom Griffith’s Computational Cognitive Science Lab at the University of California, Berkeley. Prior to that, he worked as a research assistant in Klaas Stephan’s Translational Neuromodeling Unit, obtained a Master degree in Neuronal Systems and Computer Science from ETH Zurich and completed two simultaneous Bachelor degrees in Cognitive Sciences and in Mathematics and Computer Science from the University of Osnabrück.

      University of Tübingen

      Since April 2018, Dr. Mijung Park has been working in equal parts as head of a research group at the University of Tübingen and at the Max Planck Institute for Intelligent Systems. At the MPI-IS she is doing research at the Department of Empirical Inference of Bernhard Schölkopf. 'Privacy-preserving Machine Learning' is the name of her group at the university. She develops algorithms to protect privacy when large data sets come to their own statistical conclusions. Her aim is to solve challenging statistical problems in the field of machine learning and privacy.

      Mijung Park graduated from the University of Texas in Austin, USA, in 2013. Between 2014 and 2015 she was a postdoc at the University College in London. From 2016 to 2017 she was a postdoctoral researcher at the University of Amsterdam before moving to Tübingen.

      Dr. Gabriele Schweikert will relocate to Tübingen this summer from the University of Edinburgh. Schweikert uses machine learning methods to better understand important molecular processes in living cells. She is particularly interested in epigenetic mechanisms: if all cells in a body have the same genetic code, what makes a liver cell a liver cell, or a white blood cell what it is? Understanding epigenetic processes is immensely promising for medical applications. For example, malfunctions of epigenetic mechanisms are increasingly recognized as one of the triggers of tumor development, e.g. in leukemia. By working on the development of machine learning techniques for computer-aided gene finding, Schweikert hopes to further advance this science. She has therefore named her Cyber Valley research group 'Computational Epigenomics'.

      Dr. Fabian Sinz will head the “Neuronal Intelligence” group at the University of Tübingen in autumn. There he will focus on research on neuronal circuits in the brain – the building blocks of intelligent systems. Despite enormous advances in artificial intelligence, mammalian brains are still superior regarding their versatility, speed of learning, and robustness. A key objective of his AI research is to develop intelligent systems that are as flexible and capable as their biological counterparts. However, date scientists know very little about how computations in neuronal circuits give rise to biological intelligence. His group will use AI both as a testbed and a tool on large scale neuro-physiological and neuro-anatomical data to better understand the constituent principles of neuronal intelligence, and narrow the gap between AI and neuroscience. He is inspired by the idea that a deeper understanding of computational motifs in cortical circuits can help build the next generation of intelligent systems. Sinz plans to closely collaborate with experimental and computational neuroscientists to develop new tools and experimental paradigms to discover principles of biological intelligence.

      Fabian Sinz studied bioinformatics and philosophy in Tübingen and worked with Bernhard Schölkopf and Carl Rasmussen at the MPI for Biological Cybernetics in Tübingen and with Vladimir Vapnik and Jason Weston at NEC Research in Princeton. He did his doctoral thesis with Matthias Bethge at the MPl for Biological Cybernetics. Towards the end of his doctoral thesis, Sinz decided that he wanted to be able to record his own neurophysiological data and joined Gilles Laurent's group at the MPI for Brain Research in Frankfurt, where he did research on turtles. He did his first postdoc in Jan Benda's laboratory, where he worked on the electrosensory system of weakly electric fish. For his second postdoc, he moved to the laboratory of Andreas Tolias at Baylor College of Medicine in Houston, where he is currently researching the visual system of mice and was recently promoted to Research Assistant Professor.