User Group: Wissenschaftler:innen

  • Igniting the potential of AI

    Igniting the potential of AI

    Das virtuelle Event mit dem Titel „Igniting the potential of AI“ wird am 15. Dezember, 16:00–18:00 Uhr MEZ stattfinden. Zahlreiche renommierte Referent:innen geben Einblicke in Forschung und Innovation im Cyber Valley Ökosystem und beleuchten allgemein das Innovationspotenzial von KI.
     
    In diesem Event bringen wir spannende Eindrücke und Expert:innen aus Politik, Forschung, Start-up, Industrie und Investment zusammen. Eine detaillierte Agenda folgt in Kürze.

    Wir freuen uns darauf, viele von Ihnen bei unserem Jubiläumsevent zu begrüßen!

     

    Registrierung

    Bitte hier registrieren. Das Event findet via Zoom und in englischer Sprache statt.

     

    Sprecher:innen

    Grußwort von Winfried Kretschmann
    Ministerpräsident von Baden-Württemberg

    Grußwort von Theresia Bauer
    Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Michael Pfeiffer
    Global Head of AI Research, Bosch Center for Artificial Intelligence

    Michael J. Black
    Cyber Valley Sprecher und Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

    Setareh Maghsudi
    Juniorprofessorin, Universität Tübingen

    Alexander Brem
    Direktor, Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung
    Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung, gefördert vom Daimler-Fonds im Stifterverband

    Serina Pinar
    Gründerin und Chief Strategy Officer, Cytolytics GmbH

    Jonas Andrulis
    Gründer und CEO, Aleph Alpha GmbH

    Uwe Horstmann
    General Partner und Co-Founder, Project A Ventures

     

    Kontakt

    Julia Schmaus – Innovation Manager
    E-Mail: julia.schmaus@cyber-valley.de
    Telefon: +49 7071 601 1546
    Mobil: +49 151 6452 0213

  • KI & Medizin: sichere Systeme und deren Zertifizierung

    KI & Medizin: sichere Systeme und deren Zertifizierung

    Moderne Deep-Learning-Systeme im Gesundheitswesen haben das Potenzial, Diagnoseentscheidungen von ähnlicher Qualität wie behandelnde Ärztinnen und Ärzte zu treffen. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der Transparenz, Robustheit, Fairness und Verlässlichkeit dieser Systeme. Das Projekt „Certification and Foundations of Safe Machine Learning Systems in Healthcare“ einer Forschungsgruppe an der Universität Tübingen hat zum Ziel, diese Probleme zu beheben. Dabei werden sowohl potenzielle Zielkonflikte verschiedener Aspekte (Fairness, Genauigkeit, Interpretierbarkeit und Datenschutz) als auch deren ethische Implikationen an konkreten Anwendungen im Gesundheitsbereich erforscht. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms „Wissenschaftliche Durchbrüche in künstlicher Intelligenz“ nun mit fünf Millionen Euro über sechs Jahre.

    „Wir möchten nicht nur die Grundlagen des maschinellen Lernens verbessern, sondern auch Leitlinien für eine Zertifizierung solcher KI-Systeme aufstellen und dadurch einen sicheren Einsatz in der Medizin ermöglichen“, sagt der Sprecher des Projekts, Professor Matthias Hein. „Das KI-Forschungsumfeld in Tübingen bietet dazu ideale Voraussetzungen, da hier die dafür benötigte Expertise in einmaliger Breite in Deutschland vorhanden ist. Wir sind sehr froh und dankbar über das Vertrauen der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese Förderung bringt die Forschung an der Schnittstelle von KI und Medizin an der Universität Tübingen strukturell entscheidend voran.“

    Projektpartner sind die Abteilungen für Radiologie und Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen (UKT). Der TÜV SÜD und das TÜV AI.LAB werden sich als Kooperationspartner bei der Entwicklung von Zertifizierungsprotokollen einbringen. Darüber hinaus unterstützen drei Medizin-Start-ups das Projekt mit Daten und konkreten Anwendungsfällen: die beiden Tübinger Unternehmen AIRAmed und eye2you, beides Mitglieder des Cyber Valley Start-up Networks, sowie die Berliner Firma Vara, die KI-Systeme zur Erkennung von Brustkrebs entwickelt.

    Seit der Gründung von Cyber Valley Ende 2016 hat sich die KI-Forschungsregion Stuttgart/Tübingen zu einem dynamischen Ökosystem entwickelt, mit neu eingerichteten Professuren, Forschungsgruppen, Industrieforschungslaboren, Promotionsprogrammen und Deutschlands erstem internationalen Masterstudiengang für maschinelles Lernen – auch dank der Etablierung des BMBF-Kompetenzzentrums für Maschinelles Lernen (Tübingen AI Center) und des Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ sowie des starken Engagements des Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS). Folgerichtig engagieren sich Forschende aus all diesen Institutionen im Projekt „Certification and Foundations of Safe Machine Learning Systems in Healthcare“. Hinzu kommen weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Institut für Augenheilkunde, dem Zentrum für Quantitative Biologie, dem Fachbereich Informatik, dem UKT sowie aus der Arbeitsgruppe „Ethik und Philosophie in der künstlichen Intelligenz“ des Exzellenzclusters.

    Über die Carl-Zeiss-Stiftung:

    Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

  • ELLIS wächst weiter

    ELLIS wächst weiter

    Das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) hat kürzlich vier neue Standorte eröffnet: Jena und Stuttgart in Deutschland, Mailand in Italien und Manchester in Großbritannien. Die ELLIS-Einheiten sind bestrebt, einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der Souveränität und Führung Europas auf dem Forschungsgebiet der modernen künstlichen Intelligenz (KI) zu leisten. Mit seinen Einheiten in 14 europäischen Ländern und Israel umfasst das ELLIS-Netzwerk mehrere Einrichtungen von Weltrang.

    „Wir freuen uns sehr, die vier neuen Einheiten im ELLIS-Netzwerk willkommen zu heißen“, sagte Dr. Nuria Oliver, Mitbegründerin und Vizepräsidentin der ELLIS Society sowie wissenschaftliche Leiterin des Vodafone-Instituts, Berlin. „Wir haben jetzt die kritische Masse erreicht, bei der die Einheiten auch tatsächlich beginnen, miteinander zu kooperieren. Wir sprechen nicht mehr von einzelnen Einheiten, sondern freuen uns, dass das Netzwerk der Einheiten gedeiht.“
     
    Die ELLIS-Einheit in Jena umfasst drei Forschungseinrichtungen: die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Max-Planck-Institut für Biogeochemie und das Institut für Datenwissenschaften des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. An der Schnittstelle zwischen Klima- und Umweltwissenschaften sowie maschinellem Lernen (ML) liegt ihr Schwerpunkt auf der Integration von wissenschaftlichem Wissen in und Generierung aus maschinellen Lernansätzen. „Die Einbindung der ELLIS Unit Jena in das europäische Netzwerk bietet Zugang zu exzellenter KI-Expertise in Europa, was zu fantastischen neuen Wegen der interdisziplinären Zusammenarbeit führt. KI ist extrem relevant für die Erd-, Umwelt- und Klimawissenschaften, die die Hauptthemen unserer Unit sind“, sagt Prof. Dr. Markus Reichstein, einer der beiden Direktoren der ELLIS Unit Jena und Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie sowie am Michael-Stifel-Zentrum Jena für Data-driven and Simulation Science Jena. „Diese Unit ist Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit der Beteiligten in den letzten zehn Jahren. Wir sehen die ELLIS Unit Jena als zentralen Knotenpunkt im Netzwerk, der das Potenzial hat, wissenschaftliche Durchbrüche zu fördern, die durch die Verknüpfung mit Politik und Wirtschaft letztlich zu einer nachhaltigen Entwicklung unseres Planeten beitragen“, ergänzt Prof. Joachim Denzler, Direktor des Instituts für Datenwissenschaften des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und Lehrstuhlinhaber der Computer Vision Group an der Universität Jena.
     
    In Stuttgart ist die neu gegründete ELLIS-Einheit an der Universität Stuttgart angesiedelt. Hier liegen die Forschungsschwerpunkte in den Bereichen interaktive intelligente Systeme, Verarbeitung natürlicher und Programmiersprachen, Lerntheorie und Roboterlernen. Einer der beiden Gründungsdirektoren und Leiter des Instituts für Stochastik und Anwendungen der Universität Stuttgart, Prof. Dr. Ingo Steinwart, sagt: „Das ELLIS-Auswahlverfahren wird von Spitzenwissenschaftlern aus verschiedenen Ländern geleitet und ist sehr kompetitiv und selektiv. Dass es nun die ELLIS-Einheit in Stuttgart gibt, unterstreicht nicht nur die Exzellenz des Standorts mit seinen Forschungsschwerpunkten, sondern insbesondere auch die der beteiligten Forscher.“

    „Dass wir in das ELLIS-Netzwerk aufgenommen wurden, ist ein großartiger Erfolg für unseren Standort in diesen wichtigen KI-Zukunftsbereichen, der unsere Sichtbarkeit innerhalb von Cyber Valley, national und international deutlich erhöhen wird“, sagt Prof. Dr. Andreas Bulling, Professor für Mensch-Computer-Interaktion und Kognitive Systeme vom Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme der Universität Stuttgart, als ein Gründungsdirektor der ELLIS-Einheit Stuttgart. „Die Erfolgschancen für zukünftige Forschungsanträge sowie für die Gewinnung von Nachwuchs aller Stufen der wissenschaftlichen Karriereleiter erhöhen sich.“

    Die ELLIS-Einheit in Mailand, Italien, vereint exzellente Forscher aus vier Institutionen: Bocconi-Universität, Politecnico di Milano, Universität Mailand und Universität Mailand-Bicocca. Die Hauptforschungsbereiche der Gruppe sind interaktives Lernen, statistisches Lernen und nicht-konvexe Optimierung, Gesundheit und Computerbiologie sowie natürliche Sprachverarbeitung und Computer-Sozialwissenschaften. Weitere Forschungsbereiche sind sequentielle Entscheidungsfindung und algorithmische Spieltheorie sowie neuronale Netze in Verbindung mit klassischer KI und Neurowissenschaften. „Die ELLIS-Einheit in Mailand ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung, bei der die Forschungsgruppen von vier großen Universitäten zusammengeführt wurden, die über komplementäre Fähigkeiten und starke interdisziplinäre Komponenten verfügen. Dank dieser Anerkennung ist Mailand nun auf der Landkarte der europäischen KI-Exzellenz fest verankert“, sagt Prof. Dr. Nicolò Cesa-Bianchi, Leiter der ELLIS-Einheit Mailand und Professor für Informatik an der Fakultät für Informatik der Universität Mailand. „Die Entscheidung, die Kräfte im Rahmen von ELLIS zu bündeln, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, da sich die italienische KI-Strategie zu entfalten beginnt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Forschungsgruppen zu fördern und ihre komplementären Stärken zu nutzen.“

    Die neue britische ELLIS-Einheit ist an der Universität von Manchester angesiedelt. Sie bringt Experten für KI-Grundlagen mit Expert:innen aus anderen Bereichen zusammen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind probabilistische Modellierung und Bayes’sche Inferenz, KI-Technologien, die besser mit Menschen zusammenarbeiten, ML für die digitale Gesundheit und Medizin sowie ML zur Wahrung der Privatsphäre. „Die Universität Manchester entwickelt sich immer mehr zu einem Exzellenzzentrum für KI-Forschung, und die neue ELLIS-Einheit wird diese Aktivitäten weiter stärken“, sagt Prof. Dr. Magnus Rattray, Direktor der ELLIS-Einheit Manchester und Professor für Computer- und Systembiologie sowie Direktor des Instituts für Datenwissenschaft und KI an der Universität Manchester. „Durch die ELLIS-Einheit Manchester werden wir in der Lage sein, ML-Forscherinnen und -Forscher in ganz Europa besser mit wirkungsvollen Anwendungen in der biomedizinischen und Gesundheitsforschung zu verbinden.“ Die Universität Manchester hat eine strategische Partnerschaft in Form einer gemeinsamen Professur mit dem Direktor der ELLIS-Einheit Helsinki, Prof. Dr. Samuel Kaski von der Aalto-Universität in Finnland, eingerichtet. Diese nördliche Verbindung wird in Zukunft genutzt, um die ELLIS-Einheit Manchester und die ELLIS-Einheit Helsinki als Zwillingseinheit einzurichten, wobei eine enge Zusammenarbeit durch gemeinsame Forschung und Austausch bereits im Gange ist und für den Rest des ELLIS-Netzes geöffnet werden soll.

    Über ELLIS

    ELLIS (European Laboratory for Learning and Intelligent Systems) ist ein europäisches Exzellenznetzwerk für KI, das im April 2018 ins Leben gerufen wurde. Sein zentrales Ziel ist es, die europäische Forschungsexzellenz im Bereich des maschinellen Lernens und verwandter Gebiete zu fördern, indem es Forschenden hervorragende Möglichkeiten bietet, ihre Arbeit in Europa durchzuführen, und die nächste Generation junger europäischer Wissenschaftler:innen in diesem strategisch wichtigen Bereich auszubilden. ELLIS verfolgt eine Drei-Säulen-Strategie, um die technologische Souveränität Europas in diesem wettbewerbsintensiven Bereich zu erhalten und zu fördern. Die drei Säulen konzentrieren sich auf Stipendiat:innen, Studierende und Standorte. Ziel ist es, in vorhandene Talente zu investieren, neue Talente zu fördern und ein Netzwerk herausragender europäischer Innovationsökosysteme aufzubauen. Die ELLIS-Einheiten werden auf der Grundlage wissenschaftlicher Exzellenz von einem Ausschuss führender Forschender aus mehreren Ländern ausgewählt. Derzeit besteht ELLIS aus 34 Einheiten in 14 europäischen Ländern und Israel. Weitere Informationen über die Einheiten finden Sie hier: https://ellis.eu/units.

    Pressekontakt

    Daniela Diaconu
    c/o Max Planck Institute for Intelligent Systems
    Max-Planck-Ring 4
    72076 Tübingen
    E-Mail-Adresse: daniela.diaconu@ellis.eu
    Phone: +49 7071 6011541

  • BWKI Hackathon

    BWKI Hackathon

    Bereitgestellt werden Daten aus der Praxis, eine umfangreiche Methodensammlung und Mentor:innen, die die Projekte begleiten. Ziel ist es Museen mit den Werkzeugen der KI lebendig zu machen! Challenge accepted?

    Die Gewinner:innen werden am 12. November im Livestream zum Finale des BWKI verkündet.

     

    Registrierung

    Die Anmeldung zum Hackathon ist noch bis zum 5. November 2021 möglich.

     

    Kontakt

    Caroline Seidel – Koordinatorin Lernmedien KI
    Telefon: +49 7071 29-70880
    E-Mail: caroline.seidel@uni-tuebingen.de

  • Andreas Geiger mit Everingham-Preis geehrt

    Andreas Geiger mit Everingham-Preis geehrt

    Andreas Geiger, Professor für Computer Vision und maschinelles Lernen an der Universität Tübingen, gehört zu einem Team von Forschenden, das bei der diesjährigen International Conference for Computer Vision (ICCV) mit dem PAMI Everingham-Preis ausgezeichnet wurde. Neben Geiger erhielten Philip Lenz, Christoph Stiller und Raquel Urtasun den prestigeträchtigen Preis für ihre gemeinsame Arbeit am „KITTI Vision Benchmark“, den sie seit 2012 betreiben und weiterentwickeln.

    KITTI gehört zu den weltweit populärsten Datensätzen, die bei der Entwicklung selbstfahrender Automobile und verwandter Anwendungen aus dem Bereich des maschinellen Sehens zum Einsatz kommen. „KITTI hat sowohl Daten als auch Benchmarks zur Verfügung gestellt und das Feld in vielerlei Hinsicht im Bereich des maschinellen Sehens vorangetrieben“, heißt es in der Begründung der hochkarätig besetzten Jury, der unter anderem der renommierte Informatiker Andrew Zisserman, Professor für Computer Vision an der Universität Oxford, angehörte.

    „Ein großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden und an die Jury für diese Auszeichnung“, sagte Geiger. „Die Entwicklung eines solchen Datensatzes ist mit großer Hingabe und reichlich Anstrengungen verbunden. So etwas lässt sich nur mit einem engagierten Team bewerkstelligen. KITTI wurde seit der ersten Veröffentlichung 2012 stetig weiterentwickelt, getrieben durch die Bedürfnisse der Computer-Vision-Community, und wurde inzwischen mehr als 7.500 Mal in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert. Insofern trägt der Everingham-Preis der weitreichenden Tragweite unserer Arbeit Rechnung.“

    „Diese Auszeichnung ist wohlverdient“, sagte Michael J. Black, Cyber Valley Sprecher und Direktor der Abteilung Perzeptive Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. „Der Einfluss von KITTI war enorm und hat dem gesamten Bereich der autonomen Fahrzeuge neue Impulse gegeben.“

    Die kontinuierliche Weiterentwicklung von KITTI hat inzwischen in den kürzlich veröffentlichten Datensatz KITTI-360 gemündet, welcher 360-Grad-Sensoren und semantischen 3D-Annotationen beinhaltet. Der Everingham-Preis ist nach dem 2012 verstorbenen Wissenschaftler Mark Everingham benannt. Der Brite galt als einer der führenden Computer-Wissenschaftler seiner Generation, der nicht nur sehr erfolgreich publizierte sondern auch treibende Kraft hinter dem PASCAL-VOC-Projekt war, welches erstmals große standardisierte Datensätze und Benchmarks für Objekterkennung zur Verfügung gestellt und dadurch, ebenso wie der jetzt mit dem Everingham-Preis gekürte KITTI-Datensatz, das Forschungsgebiet Computer Vision nachhaltig beeinflusst hat.

  • Lernen Maschinen wie Menschen?

    Lernen Maschinen wie Menschen?

    KI spielt eine immer wichtigere Rolle in einer Vielzahl von Anwendungen wie etwa in der industriellen Automatisierung, der medizinischen Diagnostik, beim automatisierten Fahren oder in intelligenten Haushaltsgeräten. In diesem Vortrag wird der Schwerpunkt auf dem maschinellen Lernen liegen, dem derzeit am meisten erforschten und angewandten Teilbereich der KI. Maschinelles Lernen befasst sich mit dem automatischen Auffinden von Mustern in Daten, damit diese Muster zur Verarbeitung neuer Daten verwendet werden können. Jüngste Durchbrüche, z. B. bei der Generierung von Texten in natürlicher Sprache oder der Vorhersage der 3D-Struktur von Proteinen, beruhen auf maschinellem Lernen. Es wird aufgezeigt, wie die Technik des maschinellen Lernens funktioniert und wo die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede zum menschlichen Lernen liegen. Auch werden einige Herausforderungen beim praktischen Einsatz von maschinellen Lernverfahren, etwa die fehlende Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse, beleuchtet und Lösungsansätze vorgestellt.

    Erfahren Sie mehr über die Veranstaltung und wie Sie teilnehmen können unter dem untenstehenden Link.

  • It’s not the same river

    It’s not the same river

    Der Exzellenzcluster „Integrative Computational Design and Construction for Architecture“ (IntCDC) an der Universität Stuttgart veranstaltet die IntCDC Constructive Conversations, bei denen renommierte nationale und internationale Wissenschaftler und Industrieexperten zu aktuellen Themen und Herausforderungen im Bereich IntCDC sprechen.

    Die kommende IntCDC Constructive Conversations Session wird mit Aviad Almagor, Division Vice President, Emerging Technologies bei Trimble, stattfinden. Aviad Almagor hat sich auf einen sehr frustrierenden, aber auch sehr lohnenden Bereich spezialisiert – die Einführung und Umsetzung neuer Technologien in Unternehmensmärkten – kein Job für schwache Nerven. Seine Rolle erfordert flexible Hartnäckigkeit, sachkundige Ignoranz, Akrobatik und geistige Beweglichkeit. Aviad hat einen Master-Abschluss der Universität Cambridge, einen MBA-Abschluss der Heriot-Watt University, Schottland, und einen B.Arch-Abschluss des Israeli Institute of Technology.

    Aviad Almagor – Division Vice President, Emerging Technologies at Trimble

    Foto: Aviad Almagor – Division Vice President, Emerging Technologies, Trimble

    Die Veranstaltung findet digital über WebEx und in englischer Sprache statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, klicken Sie hier.

  • KI: Implikationen für Innovation und Entrepreneurship

    KI: Implikationen für Innovation und Entrepreneurship

    Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aufstrebendes Technologiefeld mit einem immensen Transformationspotenzial. Dies zeigt sich in vielen neuen Produkten und Dienstleistungen, sowie in neuen Prozessen und Abläufen. In diesem Zusammenhang zeigt dieser Beitrag anhand verschiedener Anwendungsbeispiele auf, wie digitale Technologien zum einen das Management von Innovationen verändern, und zum anderen unser Bild von Entrepreneuren neu definieren.

    Das Event wird digital via WebEx abgehalten. Um dem Event beizutreten, klicken Sie hier.

     

    Diese Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Intelligente Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft – Wirtschafts-, sozial-, erziehungs- und rechtswissenschaftliche Perspektiven“ der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Weitere Veranstaltungen dieser Reihe finden Sie hier.

  • Intelligente Systeme in der Bildung

    Intelligente Systeme in der Bildung

    Künstliche Intelligenz begleitet unseren Alltag, ist Bestandteil technischer Innovationen und auch Teil unserer Bildungswelt. Aus der Verbindung pädagogischer Theorien mit psychologischen Methoden und Algorithmen aus der künstlichen Intelligenz entsteht ein großes Potenzial, Lernende wirksam und nachhaltig zu unterstützen. In der Vorlesung stellt Jun.-Prof. Maria Wirzberger, Institut für Erziehungswissenschaft, am Beispiel ausgewählter Forschungsprojekte ihrer Abteilung vor, wie dies gelingen kann und mit welchen kritischen Fragen wir uns dabei auseinandersetzen müssen.

    Das Event wird digital via WebEx abgehalten. Um dem Event beizutreten, klicken Sie hier.

     

    Diese Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Intelligente Systeme für eine zukunftsfähige Gesellschaft – Wirtschafts-, sozial-, erziehungs- und rechtswissenschaftliche Perspektiven“ der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Weitere Veranstaltungen dieser Reihe finden Sie hier.