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  • Landesregierung macht Weg frei für Cyber Valley Campus

    Landesregierung macht Weg frei für Cyber Valley Campus

    “As the heart of top AI research in Baden-Württemberg, the campus shall underline the ambition to be Europe’s hotspot for top researchers in global competition, also in terms of building structures,” said Science Minister Theresia Bauer. “Already on its fifth birthday, the growing Cyber Valley is overflowing. With the overall concept, we now have a roadmap so that we can still find working space for our young scientists and researchers after next year. I thank the Minister of Finance and the Rector of the University of Tübingen for enabling us to develop a viable overall concept instead of short-term solutions.”

    Minister of Science Theresia Bauer: “The concept underlines the ambition to be Europe’s hotspot for cutting-edge AI research”

    Finance Minister Danyal Bayaz said: “We are investing to make Baden-Württemberg the California of Europe. We strive to be at the forefront of artificial intelligence, and Cyber Valley is enormously important for that.”

    The Cyber Valley Campus will also host a planned ELLIS Institute, for which the state is currently in coordination with the Hector Foundation, and the University of Tübingen’s AI Competence Center, which is financed by Germany’s federal government and Baden-Württemberg’s state government and jointly operated with the Max Planck Institute for Intelligent Systems. The concept that has now been approved forsees the construction of two additional buildings for research, teaching and seminars, as well as the purchase of an existing building on the future campus site.

    Finance Minister Danyal Bayaz: “We want to become the California of Europe”

    Professor Dr. Bernd Engler, Rector of the University of Tübingen, said: “Cyber Valley has become a magnet for outstanding AI researchers from all over the world. Not only the state of Baden-Württemberg, but also the federal government, companies and private foundations are currently investing large sums in bright minds and will continue to do so in the future. However, the researchers also need office space, laboratories and computing capacity. Therefore, it has been essential to also increase investments in infrastructure and to significantly accelerate the pace of building up Cyber Valley now, in order to realize the enormous potential of the location.”

    ELLIS Institute:

    With outstanding support from funds pledged by the H. W. & J. Hector Foundations to attract top AI scientists, the ELLIS Institute, backed by a scientific association, will be established within the Cyber Valley ecosystem. The foundation's commitment requires financial participation by the state. The state is currently coordinating arrangements with the Hector Foundation in this regard.

    ELLIS stands for European Laboratory for Learning & Intelligent Systems and was founded by leading researchers from Europe who work closely with basic researchers from industry. The overarching goal of ELLIS is to establish European cutting-edge research in the field of artificial intelligence as internationally competitive. Europe should not only contribute to how AI and machine learning are changing the world, but also make an economic impact by creating new jobs.

    More information on ELLIS: https://ellis.eu

  • Fünf Jahre Cyber Valley

    Fünf Jahre Cyber Valley

    Der Dezember ist für Cyber Valley ein besonderer Monat: Vor fünf Jahren wurde das Forschungskonsortium in der Region Stuttgart-Tübingen gegründet. Cyber Valley als international renommierter Hotspot für künstliche Intelligenz (KI) ist in den vergangenen Jahren in den Bereichen Forschung und Innovation erfolgreich gewachsen. Es wurden neue Professuren innerhalb des Ökosystems geschaffen, Forschungsgruppen gegründet sowie ein Start-up- und ein Investor-Netzwerk aufgebaut.

    Anlässlich des fünften Jahrestags des offiziellen Startschusses durch Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Wissenschaftsministerin des Landes Theresia Bauer, den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Martin Stratmann sowie die weiteren Projektbeteiligten am 15. Dezember 2016, lud Cyber Valley am Mittwoch zu einer Spezialausgabe seiner Online-Veranstaltungsreihe „Entrepreneurship Series“ ein. Nach Grußworten von Kretschmann und Bauer hielten unter anderem Michael Pfeiffer, Global Head of AI Research am Bosch Center for Artificial Intelligence, sowie Michael J. Black, Cyber Valley Sprecher und Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen (MPI-IS), Impulsvorträge zum Thema „Igniting the potential of AI“.

    „Wenn ich mich erinnere, wie alles angefangen hat, dann kann man sagen, in gewisser Weise ist das Cyber Valley selbst ein Start-up. Zumindest war es das vor fünf Jahren“, sagte Ministerpräsident Kretschmann. „Heute genießt das Cyber Valley Respekt in Baden-Württemberg, Deutschland und im Ausland. Die Publikationen der Forscherinnen und Forscher haben das Cyber Valley an die Spitze der einschlägigen Rankings katapultiert. Bund und Land betrachten das Cyber Valley als Juwel und fördern es nach Kräften. Das Cyber Valley hat sich einen sehr wichtigen Status erarbeitet: den eines der Orte in unserem Land, in dem Zukunft stattfindet. Ich finde für einen Fünfjährigen keine schlechte Zwischenbilanz. In diesem Sinne: Machen Sie so weiter. Alles Gute zum Geburtstag!“

    „In der ersten Phase von Cyber Valley ist es vor allem darum gegangen, die Grundlagen für ein florierendes KI-Ökosystem zu schaffen. Wissenschaftliche Exzellenz und die starke Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bilden hierfür das Fundament. Wenn man sich Deutschland heute ansieht und Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure sucht, gibt es keinen besseren Markt als die Region Stuttgart-Tübingen. Die Anzahl der Talente hier ist immens. Die Lebensqualität ist gut, die Infrastruktur ist gut, und so ist es ein Leichtes, die Menschen in die Region zu ziehen“, sagte Black. „Wir haben zudem eine Kultur der Innovation und des Unternehmertums aufgebaut und das ist es, was wir jetzt vorantreiben: die nächste Phase von Cyber Valley. Es geht darum, Unternehmen auszugründen, sie zu fördern, ihnen beim Wachstum zu helfen und diese Region in Deutschland – und hoffentlich in ganz Europa – zu jener zu machen, in der man das nächste Unternehmen im Bereich KI gründet.“

    Das Land Baden-Württemberg hat bislang rund 180 Millionen Euro in Cyber Valley investiert. Hinzu kommen die Investitionen der Forschungspartner – das sind die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Universitäten Stuttgart und Tübingen – in neue Forschungsgebäude, Lehrstühle, die Graduiertenschule International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS) sowie bislang neun neue Cyber Valley Forschungsgruppen. Die Industriepartner unterstützen mit insgesamt 7,5 Millionen Euro von 2018 bis 2022 die Forschungsgruppen am MPI-IS und an den Universitäten Stuttgart und Tübingen. Zudem werden zwei Stiftungsprofessuren durch die Industriepartner finanziert: ein Lehrstuhl für maschinelles Lernen in Tübingen, gefördert durch die Robert Bosch GmbH, sowie ein Lehrstuhl für Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung, gefördert vom Daimler-Fonds im Stifterverband.

    Im vergangenen Jahr beschlossen außerdem Bund und Länder die Verstetigung der KI-Kompetenzzentren, wodurch die dauerhafte Finanzierung des Tübingen AI Centers als eines dieser Kompetenzzentren gesichert ist. Das Land baut bereits jetzt das Zentrum weiter aus, verstärkt es mit einer Coding School, die praktische Kompetenzen im Programmieren vermittelt. Hinzu kommt die Zusage der Hector-Stiftungen, mit 100 Millionen Euro über mindestens zehn Jahre den Aufbau eines Institutes des European Laboratory for Learning & Intelligent Systems (ELLIS) zu fördern.

    „Als wir vor fünf Jahren das Cyber Valley gegründet haben, waren unsere Ziele klar: Künstliche Intelligenz ist die Zukunftstechnologie für alle Bereiche, die Wissenschaft, die Wirtschaft und unser ganzes Leben. Hier müssen wir investieren, wenn wir die Digitalisierung gestalten wollen. Wir sind deshalb schnell, entschlossen und strategisch vorgegangen“, sagt Theresia Bauer, Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin. „Das Cyber Valley profitiert von einem hervorragenden Umfeld – der Medizin in Tübingen, den Ingenieurwissenschaften sowie dem Höchstleistungenrechnen in Stuttgart bis zu führenden Unternehmen, wie etwa Amazon oder Bosch, die sich direkt auf dem Campus niedergelassen haben. Das Land Baden-Württemberg ist sehr stolz darauf, mit dem Cyber Valley gemeinsam ein strahlendes Signal für KI ‚made in the Länd‘ geschaffen zu haben. Herzlichen Glückwunsch zum fünfjährigen Jubiläum!“

    Neben dem Ausbau wissenschaftlicher Exzellenz in Stuttgart und Tübingen, hat Cyber Valley im November 2019 ein Start-up-Netzwerk gegründet, um den Austausch zwischen KI-Start-ups innerhalb des Ökosystems zu fördern. Rund zwei Jahre nach seinem Start zählt das Netzwerk 30 Mitglieder – erst vor wenigen Wochen beschloss das Executive Board des Forschungskonsortiums die Aufnahme des Unternehmens Black Forest AI. Im September 2020 folgte die Gründung des Cyber Valley Investor Networks, in dem sich renommierte Venture-Capital-Firmen aus Deutschland, USA und Japan als Mentoren für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb des Cyber Valley Ökosystems engagieren und ihnen helfen, Forschungs- und Geschäftsideen in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln.

    „Ich gratuliere Cyber Valley herzlich zu seinem fünfjährigen Bestehen und freue mich sehr darüber, dass die Universität Stuttgart an Cyber Valley schon seit der Gründungsstunde als Partner aus der Wissenschaft beteiligt ist. Künstliche Intelligenz und Robotik gehören zu den wichtigsten Forschungsbereichen der Zukunft“, sagt Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart. „Die Universität Stuttgart fokussiert sich daher auf diese Gebiete und widmet sich sowohl in der Lehre als auch in der Forschung Themen wie Nanorobotern für die Medizin, sichereren Softwaresystemen, autonom lernenden Maschinen und fair entscheidender künstlicher Intelligenz. Mit intelligenten Systemen setzt sich die Universität Stuttgart für eine zukunftsfähige Gesellschaft ein und mit dem jüngst gesetzten Schwerpunkt ‚intelligent robotics‘ hilft sie dem KI-Standort Stuttgart im Forschungsverbund Cyber Valley dabei, sein Potenzial vollständig zu entfalten.“

    „Cyber Valley ist dank einer erheblichen Förderung von Bund, Land und Stiftungen, aber auch dank der Investitionen einer wachsenden Zahl von Unternehmen in nur fünf Jahren zu einem weltweit sichtbaren Standort für künstliche Intelligenz geworden“, sagt Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen. „Die Voraussetzungen sind also gegeben, die nächste Entwicklungsphase dieses in seiner Vielfalt und Exzellenz herausragenden KI-Forschungsverbunds einzuläuten. Damit dies gelingt, wird es ganz entscheidend darauf ankommen, nun sehr zügig den Ausbau der notwendigen Infrastruktur mit Nachdruck voranzutreiben.“

    Die Meilensteine aus den ersten fünf Jahren Cyber Valley finden Sie hier. Anlässlich des Jubiläums hat Cyber Valley zudem auf einer Landingpage ein besonderes Themenpaket geschnürt, in dem Feature-Beiträge zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten gesammelt vorliegen.

  • Ein Raum für künstliche Intelligenz mitten in der Stadt

    Ein Raum für künstliche Intelligenz mitten in der Stadt

    „Lernen, experimentieren, diskutieren und Spaß“ – so lautet des Motto des neuen KI-Makerspace in den Räumen des Casinos am Neckar in Tübingens Innenstadt. Der KI-Makerspace ist ein außerschulischer Lernort, in dem Kinder und Jugendliche in Kursen und betreutem Experimentieren erste Erfahrung mit Programmierung und künstlicher Intelligenz (KI) sammeln, sowie ihre eigenen Projekte mit Soft- und Hardware verwirklichen können.

    Der KI-Makerspace lädt darüber hinaus zur Auseinandersetzung mit Funktionsweisen, Techniken, Anwendungen und gesellschaftlichen Auswirkungen von KI ein. Ab dem 28. Januar 2022 werden auf knapp 250 Quadratmetern im ersten Stock des direkt am Neckar gelegenen Casinos an vier Tagen in der Woche strukturierte Programmierkurse, Soft- und Hardware, kompetente Betreuung und Freiraum für eigene Projektideen sowie Anlässe für Diskussionen zum Thema KI angeboten. Das Kursspektrum reicht dabei von Scratch- und Python-Kursen, über Design-Software, bis hin zu Podcasting und Internetsicherheit. Auch Robotik- und Sensorik-Bausätze sind eingeplant. Ziel ist es, ein vielfältiges, niederschwelliges und zielgruppengerechtes Angebot für Jugendliche zu etablieren.
     
    „Mit dem KI-Makerspace bekommt Tübingen in zentraler Lage einen Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche unter professioneller Anleitung mit den Chancen, aber auch mit den Grenzen künstlicher Intelligenz auseinandersetzen können. Das ist ein großer Gewinn für unsere Stadt als Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Ich freue mich auf die Diskussionen und Projekte, die vom KI-Makerspace ausgehen werden, und danke allen Beteiligten für Ihr Engagement“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer.
     
    Der KI-Makerspace ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Tübingen, Cyber Valley, des Jugendgemeinderats Tübingen sowie des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz (BWKI) des Tübingen AI Centers. Es wird von der Vector Stiftung Stuttgart für drei Jahre gefördert.

    Förderung durch Vector Stiftung

    „Künstliche Intelligenz ist alles andere als ein trockenes technisches Fach, sondern ein Thema mit vielen gesellschaftlichen Facetten, das jungen Menschen nicht zuletzt auch enorme Karrierechancen bietet“, sagt Prof. Dr. Philipp Hennig, Cyber Valley Co-Sprecher und Professor für Methoden des Maschinellen Lernens an der Universität Tübingen. Da der Weg in die Universitätsgebäude für viele junge Menschen nicht in Frage komme, hält er es für entscheidend, „dass es gelungen ist, hier im Herzen der Stadtgesellschaft einen Raum des Lernens zu schaffen, in dem man sich auch zwanglos begegnen und diskutieren kann.“
     

    Von links nach rechts: Jonathan Vogel (Jugendgemeinderat Tübingen), Uwe Wulfrath (Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen GWG), Patrick Klügel (Cyber Valley Public Engagement Manager), Prof. Dr. Philipp Hennig (Co-Sprecher Cyber Valley), Dr. Caroline Schmidt (Koordinatorin BWKI), Prof. Dr. Matthias Bethge (Leiter Tü AI Center), Christina Luger (Vector Stiftung Stuttgart) © Universität Tübingen/Maximilian von Platen

    In vorbereitenden Workshops mit dem Jugendgemeinderat Tübingen wünschten sich die Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit zu eher klassischem handwerklichem Arbeiten mit Holz, Siebdruck und Elektronik. In den Räumen werden den Jugendlichen dafür neben Werk- und Lötplätzen beispielsweise eigene Server, ein 3D-Drucker, ein 3D-Kamerasystem, ein Podcast-Studio aber auch eine Küche für gemeinsame Kochaktionen und ein „Wohnzimmer“ für Science-Fiction-Filmabende zur Verfügung stehen. Eine große Dachterrasse für soziale Aktivitäten im Sommer rundet die Attraktivität des KI-Makerspace ab.
     
    Die Initiatoren und Koordinatoren des KI-Makerspace, Patrick Klügel (Cyber Valley Public Engagement), Dr. Caroline Schmidt (BWKI) und der Jugendgemeinderat Tübingen setzen dabei auf eine Strategie, bei der sich die Jugendlichen aktiv beteiligen können und dabei Verantwortung übernehmen. Dies gilt sowohl für die Umsetzung und Gestaltung des Projekts, an der die Jugendlichen von Anfang an beteiligt waren, als auch für den pädagogischen Ansatz, indem die Lernenden zunehmend zu Lehrenden werden.

    Fünf Jahre Cyber Valley

    Der KI-Makerspace wird ab dem 28. Januar 2022 an vier Tagen pro Woche vormittags und nachmittags geöffnet sein. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.ki-maker.space. Dort können sich Interessierte zudem für eine Mailingliste registrieren, um Updates zu erhalten.
     
    Der Dezember ist für Cyber Valley ein besonderer Monat: Vor fünf Jahren wurde das Forschungskonsortium in der Region Stuttgart-Tübingen gegründet. Cyber Valley als international renommierter Hotspot für KI ist in den vergangenen Jahren in den Bereichen Forschung und Innovation erfolgreich gewachsen: Es wurden neue Professuren innerhalb des Ökosystems geschaffen, neun Cyber Valley Forschungsgruppen gegründet sowie ein Start-up- und ein Investor-Netzwerk aufgebaut. Im März 2021 starteten zudem die Cyber Valley Public-Engagement-Formate – mit dem Ziel, mehr Zugänglichkeit und Austausch zwischen Gesellschaft und KI-Forschenden zu ermöglichen.

  • Cyber Valley startet Programm für KI und Journalismus

    Cyber Valley startet Programm für KI und Journalismus

    Interested journalists can apply for a three- to six-month compensated residency from now until February 15, 2022. During this time, the journalist-in-residence can conduct research on a topic of his or her own choosing in an exchange with AI researchers from various disciplines – absolutely independently. Cyber Valley explicitly does not expect any reporting on AI topics or about Cyber Valley during this time.

    “I recommend an application to anyone who is willing to take a deep dive into research on intelligent systems – and at the same time wants to be in a city that closely follows such developments,” says Christina Elmer, who took a break from April to June 2021 as deputy head of development at the news magazine “Der Spiegel” and is now Germany’s first professor of data journalism at TU Dortmund.

    What does Cyber Valley offer?

    • Introduction to the basics of machine learning, computer vision and robotics 
    • Building your own network with researchers 
    • Insights into the Cyber Valley ecosystem 
    • Freedom for creativity and reflection on methods, tools and AI-supported journalism 
    • Remunerated work contract 
    • Budget for own events (e.g. workshops, expert talks, travel) 
    • Costs for office and accommodation will be covered 

    How to apply?

    Interested media representatives can apply via email to Cyber Valley Public Engagement Manager Patrick Klügel by February 15, 2022 with a cover letter, resume, and idea paper. The two-page idea paper illustrates which journalistic challenge is to be solved during the stay with regard to the topic of AI or with the help of AI. The selection decision will be made by a jury by early March 2022.

    Further information on the call for applications and the process of the Cyber Valley Journalist-in-Residence program is summarized in this document (in German).

  • BWKI Preisverleihung

    BWKI Preisverleihung

    Die Preisverleihung wird ab 19:00 Uhr live auf YouTube übertragen. Alle Projekte der Finalist:innen werden vorgestellt – und die Zuschauer:innen haben die Möglichkeit, über die Gewinner:innen des Publikumspreises abzustimmen.

    Folgt dem BWKI auch auf Instagram und Twitter!

  • KI an die breite Öffentlichkeit vermitteln

    Am Freitag, den 17. September, werden wir auf der Silbersalz-Konferenz die ersten Ergebnisse unseres AI Media Labs in Zusammenarbeit mit dem Silbersalz-Institut präsentieren. Gastgeber sind die Produzenten Tom Millen und Mark Atkin (Crossover Labs, UK). Das Lab brachte Wissenschaftler:innen, Forschende, Designer:innen, kreative Technolog:innen und Künstler:innen zusammen, um gemeinsam an der Entwicklung neuer innovativer Projekte an der Schnittstelle von Wissenschaft, Forschung, Technologie und Gesellschaft zu arbeiten, um die öffentliche Wahrnehmung von künstlicher Intelligenz zu erweitern und wissenschaftliche Forschung in die Mainstream-Medien zu bringen.

    Dies sind die Wissenschaftler:innen und ihre Medien-Kooperationspartner:innen:

    • Alexis Block, Doctoral Fellow, Center for Learning Systems, a joint program between the Max Planck Institute for Intelligent Systems and ETH Zurich, USA  /  Felix Gaedtke, Creative Producer, NowHere Media, Germany
    • Egor Iuganov, Doctoral Candidate, International Max Planck Research School for Intelligent Systems, Germany / Avinash Kumar, Senior Data Scientist at Siemens
    • Viktoriia Kamska, Doctoral Student, Dynamic Locomotion Group of the Max-Planck Institute for Intelligent Systems, Germany / Sigrid Anita Haugen, Composer, Norway / Ben Carlin, Director, Megaverse, UK
    • Nicole Ludwig, Research Group Leader, University of Tübingen, Germany / JD Whitman, Installation Artist, USA
    • Krikamol Muandet, Research Group Leader, Empirical Inference department at Max Planck Institute for Intelligent Systems, Germany / Rachel Briscoe, Writer, Producer, Fast Familiar, UK / Jamie Perera, Sound Artist, UK
    • Sergey Prokudin, Postdoctoral Researcher, ETH Zurich, Switzerland

    Während sich andere Programme darauf konzentrieren, Künstler:innen und Kreative mit Wissenschaftler:innen zusammenzubringen, um deren kreative Praxis zu unterstützen, stellt das AI Media Lab die Forschenden in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Jede:r Wissenschaftler:in entwickelte ein kreatives Konzept für die eigene Forschung und nahm an einem Matchmaking-Prozess teil, um eine neue Zusammenarbeit mit einem Künstler, einer Künstlerin oder Medienproduzenten zu schmieden. Die Endergebnisse werden bei Silbersalz live präsentiert.

    Melden Sie sich für die Konferenz an und sehen Sie sich den Livestream der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina, an: https://eveeno.com/145128153


    Über das Silbersalz-Festival:

    „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, so steht es in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“. Allerdings sieht die Realität häufig ganz anders aus. Was kann Wissenschaft tun, um Ungerechtigkeit und Diskriminierung in Gesellschaft, Politik und bei Umweltfragen zu überwinden? Unter dem Motto „Ungleichheit“ sucht Silbersalz21 mit seinem Publikum nach Antworten – vom 15. bis 19. September 2021 an verschiedenen Orten in Halle (Saale).

  • „Die Vielfalt an Perspektiven ist unglaublich wertvoll“

    „Die Vielfalt an Perspektiven ist unglaublich wertvoll“

    Please find the full article below in German.

    „Die Vielfalt an Perspektiven ist unglaublich wertvoll“

    Interview mit Christina Elmer, Cyber Valley Journalist in Residence

    Christina Elmer gewinnt als erste Teilnehmerin des Journalist-in-Residence-Programm „KI und Journalismus“ tiefen Einblick in die Arbeit des Forschungskonsortiums Cyber Valley. Während ihres Aufenthalts beschäftigt sich die stellvertretende Entwicklungschefin des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ mit der spannenden Frage, wie sich KI vermitteln lässt.

    Frau Elmer, Sie sind nun seit mehr als sechs Wochen Cyber Valley Journalist in Residence (JIR). Hat es bereits Begegnungen gegeben, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?

    „Solche Momente gibt es immer wieder! Als Journalist in Residence habe ich mit vielen Menschen sprechen können, die alle aus unterschiedlichen Richtungen auf das Thema lernende Systeme schauen. Darunter waren Forschende aus diversen Bereichen, Kolleg:innen aus dem Journalismus, aber auch Anwender:innen. Diese Vielfalt an Perspektiven ist unglaublich wertvoll. Und ich bin überzeugt: Nur auf diese Weise sind neue Ideen möglich, wie wir als Gesellschaft besser mit maschineller Intelligenz umgehen können.“


    Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen – wie sieht Ihr Alltag als JIR aus?

    „Jeder Tag ist anders. Derzeit bereite ich eine Onlinebefragung vor, um noch mehr über die Nutzerperspektive zu erfahren. Dann planen wir eine Veranstaltung für den Sommer, bei der es ebenfalls darum geht, den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in einem bestimmten Anwendungsfeld für maschinelle Intelligenz zu fördern. Und an den meisten Tagen lerne ich noch ein, zwei neue Menschen aus dem Ökosystem Cyber Valley kennen. Das sind für mich immer ganz spannende Begegnungen, fachlich wie menschlich.“


    Sie beschäftigen sich während Ihres Aufenthalts damit, wie Menschen intelligente Systeme begreifen können. Worin sehen Sie die Aufgabe von Journalist:innen – reicht es, über die wissenschaftlichen Durchbrüche zu berichten?

    „Natürlich ist es wichtig, welche Ergebnisse die Forschenden in diesem Bereich gerade vollbracht und publiziert haben. Damit können wir ja auch erahnen, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen könnte.

    Aus meiner Sicht sollten wir aber auch noch stärker auf den Alltag eingehen und diskutieren, wie intelligente Systeme schon heute unsere Gesellschaft prägen, welche Technologie dahintersteckt und wo wir uns eine stärkere Regulierung wünschen. Letztlich geht es auch darum, Menschen zu ermöglichen, in ihrem Umgang mit diesen Sytemen kompetente Entscheidungen zu treffen. Zudem wird der Journalismus ja auch als Diskursraum der Gesellschaft verstanden. Ich denke, hier sollten wir maschinelle Intelligenz noch stärker zum Thema machen, um der dynamischen Entwicklung und den damit verbundenen Möglichkeiten auch gerecht werden zu können.“


    Dazu muss man ja grundsätzlich begreifen, was maschinelle Intelligenz ist. Sind Sie schon zu einem Ergebnis gekommen: Was brauchen Menschen denn, um intelligente Systeme zu verstehen?

    „Da möchte ich mich ungern festlegen, da ich noch nicht genug über die Perspektive der Anwender:innen weiß. Aber mein Eindruck ist, dass es nicht allein darum geht, möglichst viel über die technologischen Details zu erfahren, sondern auch weitere Faktoren eine wichtige Rolle spielen: Warum wird an dieser Stelle überhaupt ein lernendes System eingesetzt? Welche Ziele verfolgt es, auf welcher Grundlage hat es gelernt? Und was kann ich als Anwender:in tun, wenn ich mit dem Ergebnis nicht einverstanden bin?

    Solche Fragen dienen ja nicht nur der Erklärbarkeit, sondern auch einem umfassenderen Verständnis, das wir in diesem Bereich brauchen. Hier bin ich sehr gespannt, welche Fragen aus Nutzersicht wirklich als relevant empfunden werden. Und dann wird es darum gehen, für die Antworten gute Formate der Vermittlung zu finden.“


    Ist das Wissen über KI mittlerweile in der Breite der Gesellschaft angekommen?

    „Definitiv nicht. Wie wir lernende Systeme wahrnehmen, ist noch immer viel zu sehr von den Extremen geprägt, von Utopien oder Dystopien. Dabei passieren die wirklich relevanten Fragen und Entwicklungen im weiten Feld dazwischen. Es kommt zum Beispiel häufig darauf an, zu welchem Zweck ein intelligentes System ganz konkret genutzt wird – erst dann können wir sinnvoll bewerten, ob sich der Entwicklungsaufwand lohnt und ob wir es einschränken wollen.“


    Können Sie das näher erklären?

    „Ein Beispiel: KI-gestützte Spracherkennung kann verwendet werden, um blinde Menschen im Alltag zu unterstützen, ebenso ist damit aber auch eine Überwachung all unserer Gespräche möglich. Man muss also ganz konkret auf den Kontext schauen und sich zudem bewusst machen, welche Werte uns als Gesellschaft wichtig sind. Und das Beispiel zeigt auch: Wir benötigen nicht nur neue Kompetenzen im Umgang mit lernenden Systemen, sondern es wäre auch wünschenswert, wenn sich diese Systeme besser als heute üblich verständlich machen würden.“


    Das alles setzt eine hohe Technikkompetenz bei Bürger:innen und Journalist:innen voraus. Sehen Sie auch die Wissenschaft stärker in der Pflicht, ihre Erkenntnisse niederschwellig zu vermitteln?

    „In der angewandten Wissenschaft wäre das sicherlich hilfreich, vor allem denke ich da aber auch an die Unternehmen und Institutionen, die lernende Systeme einsetzen. Die Grundlagenforschung schaue ich mir persönlich auch gern in der Tiefe an, aber für Menschen ohne ein derartiges Spezialinteresse sind andere, lebensnahe Aspekte vermutlich wichtiger. Etwa neuartige Kompetenzen und Wissen darüber, wie Technologie unseren Alltag prägt und wie wir mit den Anwendungen konkret umgehen können.“


    KI ist nicht nur ein Berichtsthema, sondern auch ein Werkzeug für den Journalismus. Wie kann KI Ihnen als Journalistin ganz konkret im Alltag helfen?

    „Dafür gibt es viele Möglichkeiten – überall dort, wo wir es mit großen Datenmengen zu tun haben, mit wiederkehrenden Aufgaben oder auch personalisierten Empfehlungen. Zum Beispiel nutzen wir im Journalismus schon länger KI-Werkzeuge, um Audioaufnahmen zu verschriftlichen. Früher musste man das Transkript nach einem Interview noch stundenlang selbst schreiben, heute lässt sich das automatisieren – eine große Erleichterung!

    Wir nutzen maschinelle Intelligenz aber auch in der Recherche, wenn wir große Archive durchsuchen oder umfangreiche Datenquellen analysieren müssen. Und in der Redaktion hilft uns eine Software dabei, die Kommentare unserer Leser:innen für die Moderation vorzusortieren. So behalten wir einen Überblick und erkennen schneller, wo wir genau hinschauen müssen.

    Zusammengefasst kann man sagen: Maschinelle Intelligenz unterstützt uns schon an vielen Stellen im Hintergrund, aber ich denke nicht, dass sie Journalist:innen jemals ersetzen können. Dafür ist der Beruf einfach zu kreativ und darauf angewiesen, neue Situationen bewerten zu können, neue inhaltliche Verbindungen zu knüpfen und mit viel Empathie im richtigen Moment die richtige Frage zu stellen.“


    Als Journalistin sind Sie bestrebt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wozu braucht es da noch das JIR-Programm, was ist der Vorteil?

    „Es hilft sehr, sich dafür wirklich Zeit nehmen zu können und in dieser Zeit auch keine konkrete Recherche verfolgen zu müssen. Erst dadurch sind viele Gespräche möglich geworden, die zunächst ganz ergebnisoffen angelegt waren, dann aber wertvolle Anregungen für das Projekt gegeben haben. Für solche ‚Serendipity-Momente‘ braucht es viel Raum, den man in einer Recherche oder in der tagesaktuell geprägten Arbeit in der Redaktion nur selten zur Verfügung hat.“


    Sie sind allerdings auch davon abhängig von den Möglichkeiten, die Cyber Valley während Ihres Aufenthalts bietet. Steht das für Sie in Konflikt mit Ihrer journalistischen Unabhängigkeit?

    „Nicht, solange das alles im Rahmen bleibt. Ich habe durch das Programm die Möglichkeit, vor Ort in Tübingen zu sein und mit vielen Menschen zu sprechen – um mehr geht es dabei ja gar nicht. In dieser Zeit arbeite ich nicht als Journalistin und verpflichte mich auch nicht dazu, die Ergebnisse meines Projekts journalistisch zu verarbeiten. Ich kann da sehr frei entscheiden und erlebe es in meinen Gesprächen häufig, dass es mehr als erwünscht ist, die Themen auch kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren.“


    Wem empfehlen Sie die Bewerbung auf die nächste JIR-Runde?

    „Allen Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, einmal ganz tief in die Forschung zu intelligenten Systemen einzutauchen – und zugleich in einer Stadt zu sein, die solche Entwicklungen aufmerksam begleitet. Diese Mischung finde ich wahnsinnig spannend. Außerdem hilft es, einen nicht zu klaren Plan zu haben, was man in der Zeit des Programms erreichen möchte. Sonst läuft man an den besonders interessanten Umwegen womöglich noch vorbei.“


    Wie geht es bei Ihnen in den kommenden Wochen weiter?

    „Mit der Perspektive der Anwender:innen. Dazu werde ich längere Interviews mit Menschen aus der Region durchführen, aber auch eine groß angelegte Befragung starten. Danach ist hoffentlich etwas klarer, welche Fragen aus Nutzersicht wirklich relevant sind. Diese Fragen werde ich dann mit Forschenden und Studierenden besprechen, um mehr darüber zu erfahren, wie man darauf aus fachlicher Sicht reagieren kann. Im besten Fall entstehen so erste Prototypen – also Ideen, wie wir lernende Systeme verständlicher gestalten können.“


    Gibt es ein Buch zum Thema KI, das Sie besonders empfehlen können?

    „Wer sich zu diesem Thema einmal grundlegend ‚aufschlauen‘ möchte, dem empfehle ich das Buch ‚Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl‘ von Katharina Zweig. Man lernt darin wahnsinnig viel, gleichermaßen über Möglichkeiten und Risiken intelligenter Systeme. Und es ist ein humorvolles Buch mit großartigen Illustrationen, das es einem sehr leicht macht, in dieses doch oft eher abstrakte Thema einzusteigen.“

  • Ihre Fragen an künstliche Intelligenz

    Ihre Fragen an künstliche Intelligenz

    This impression is not deceptive. Neither is there a clear AI label, nor a directory for applications that contain learning algorithms. Getting an overview is nearly impossible. However, as AI systems are used in more and more areas and are increasingly involved in decision-making, there are now also calls at the political level to regulate them more closely. In April, the EU Commission presented a proposal for a new regulation. According to this, AI systems in high-risk areas must be provided with clear and concise information so that users can deal with them adequately.
     
    So there is likely to be some movement at the interfaces between humans and machines. Those who operate learning systems could be obliged to explain how they work. But here, too, communication has two sides: Whether an explanation is effective depends largely on whether it is understood. Therefore, it is not enough to ask the developers of AI systems for explanations. The focus should also be on the users – on their questions, their prior knowledge and their reservations. All of this must be taken into account in order to support people in dealing competently with AI systems.
     
    So how do we find out what is important to users? It’s simple – we ask them: Tell us what information about AI systems is really important from your point of view. We have prepared an anonymous survey for this purpose, in which you will also find suggestions for relevant questions. Participation will take 15 minutes. We are very much looking forward to learning more about your view!