User Group: Journalist:innen

  • PR Basics & Good Practices

    PR Basics & Good Practices

    Speakers

    At this event, exciting speakers from our ecosystem will share their knowledge and experiences:

    Lennart Schmid

    Communications Manager, Cyber Valley | Communication Basics for Tech-Start-ups & working together with external service provider

    Linda Behringer

    Communications Manager, Cyber Valley | Working together with Press and Media

    Simone Betz

    Marketing Manager, Computomics GmbH | Tech-Start-up communication insights

     

    Registration

    Please register here, the meeting will be held in English on Zoom.

     

    Contact

    Oliwia Gust –  Event Manager for Cyber Valley
    Phone: +49 7071 601 1554
    Mobile: +49 151 4075 6302 
    Mail: oliwia.gust@cyber-valley.de

  • Echter „Gamechanger“ für KI der nächsten Dekade

    Echter „Gamechanger“ für KI der nächsten Dekade

    Die Bundesregierung und das Land Baden-Württemberg bauen ihre Förderung des KI-Standortes Tübingen massiv aus. Insgesamt wird in den kommenden Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag zusätzlich in die Erforschung und Entwicklung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) fließen – darunter 100 Millionen Euro von einer Stiftung des SAP-Gründers Hans-Werner Hector, unter an-derem zur Schaffung von „Hector Endowed ELLIS Fellowships“.

    „Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter intensiv unterstützen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in einer Videokonferenz zum Startschuss für den „AI Breakthrough Hub“. „Kürzlich haben wir die Fortschreibung der KI-Strategie beschlossen und im Rahmen des Zukunftspakets haben wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI zugesagt. Beides zusammen soll als Katalysator wirken: für modernste Recheninfrastrukturen, attraktive Bedingungen für Spitzentalente und zukunftsgerichtete KI-Ökosysteme.“

    Das von Bund, Land und privater Seite finanzierte Projekt „AI Breakthrough Hub“ wird rund um das Tübinger AI Center verwirklicht, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen von Universität Tübingen und dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Dieses wachsende KI-Ökosystem, zu dem neben Cyber Valley auch das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) gehört, soll die Anziehungskraft Deutschlands für internationale Talente auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz deutlich erhöhen. Hierzu gehören ein Fellowship-Programm für hochrangige Gastwissenschaftler, der Ausbau der Rechnerleistung, eine Coding School zur Programmierausbildung, der Aufbau einer Plattform für künftige KI-Start-ups und sowie eine verstärkte Forschung auf dem Gebiet von KI-Anwendungen für die Medizin.

    EU-Vizepräsidentin Margrethe Vestager verwies auf die Notwendigkeit, Industrieanwendungen in das KI-Zeitalter zu überführen. „Die Verknüpfung der industriellen Basis mit der Spitzenforschung im Be-reich der künstlichen Intelligenz ist der beste Weg nach vorn“, sagte die EU-Kommissarin für Digitales und Wettbewerb, die ebenfalls an der Videokonferenz teilnahm. „Wir müssen auch die Zusammenarbeit verstärken, was dieses neue AI Breakthrough Hub im Kern ausmacht. Unser europäischer Ansatz beruht auf unseren Werten – und dieser neue Hub wird ein Eckpfeiler sein, um die künstliche Intelligenz in Europa voranzubringen.“

    „Heute ist das Cyber Valley eine der größten Forschungskooperationen in Europa und ein internationaler Leuchtturm in der KI-Forschung. Und das dank eines gemeinsamen Kraftakts von Bund, Land, Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Stiftern“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. 140 Millionen Euro habe das Land Baden-Württemberg bereits in den erfolgreichen Weg von Cyber Valley investiert. „Zuletzt an diesem Dienstag einen zweistelligen Millionenbetrag, um die gemeinsame Förderung des KI-Kompetenzzentrums durch Bund und Land abzusichern. Gemeinsam mit dem Bund und Cyber Valley haben wir mit dem ,AI Breakthrough Hub‘ ein hervorragendes Konzept zur Förde-rung der KI hierzulande erstellt. Außerdem freue ich mich, dass auch die Hector Stiftung die Berufung von KI-Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Cyber Valley mit einem Betrag von bis zu 100 Millionen Euro fördern wird.“

    „Cyber Valley hat es in wenigen Jahren geschafft, international beste KI-Talente anzuziehen und sich hervorragend mit den bedeutendsten Standorten der KI-Forschung in der Welt zu vernetzen“, sagte Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Mit einer großen gemeinsamen Anstrengung können wir jetzt den Durchbruch schaffen und Cyber Valley weltweit in die Spitzenliga bringen und dort halten. Denn wir wollen bei der Entwicklung einer europäischen KI schnell voran-kommen.“

    „Seit vier Jahren bauen wir hier mit herausragenden Kolleginnen und Kollegen etwas Neues auf. Wir haben Cyber Valley gegründet, ein regionales KI-Ökosystem mit internationaler Anziehungskraft. Dann sind wir Teil der KI-Strategie des Bundes geworden – und in den vergangenen beiden Jahren haben wir uns daran gemacht, auch zu einem Motor der europäischen KI zu werden“, sagte Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. „Der offizielle Launch der ersten 30 ELLIS-Forschungseinrichtungen im September, darunter auch Tübingen, war ein Meilenstein auf dem Weg dorthin, dass Europa mit den KI-Hotspots der Welt konkurrieren kann, insbesondere den USA und China. Mit der Gründung des neuen ,AI Breakthrough Hubs‘ geben der Bund und das Land Baden-Württemberg nun den Startschuss in eine neue Ära. Ich persönlich empfinde es als Privileg, dass wir gemeinsam die Exzellenz in Forschung und Innovation weiterentwickeln dürfen, um so Baden-Württemberg, Deutschland und Europa voranzubringen.“

    Die Robert Bosch GmbH plant in Tübingen einen AI Campus, in den der Weltkonzern 100 Millionen Euro investieren wird. Geplant ist ein offener Campus, der auch Flächen für KI-Start-ups und externe Forschungsgruppen anbietet. Darüber hinaus wird das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) die ELLIS Units in Tübingen, Freiburg und Amsterdam unterstützen.

  • Kickoff AI Breakthrough Hub

    Kickoff AI Breakthrough Hub

    Die Teilnehmenden der Videokonferenz sind:

    Startschuss des „AI Breakthrough Hub“

    • Dr. Angela Merkel
      Bundeskanzlerin
    • Winfried Kretschmann
      Ministerpräsident
    • Margrethe Vestager
      Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Digitales und Wettbewerb
    • Prof. Dr. Matthias Bethge
      Direktor des Kompetenzzentrums Tuebingen.AI, Professor an der Universität Tübingen
    • Dr. Michael Black
      Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Sprecher Cyber Valley
    • Prof. Dr. Bernhard Schölkopf
      Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Co-Direktor des Kompetenzzentrums Tuebingen.AI
    • Dr. Katherine Kuchenbecker
      Geschäftsführende Direktorin des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme
    • Dr. Michael Bolle
      CTO/CDO Bosch GmbH

    Panel I: „Excellence in Research and Talent“

    • Anja Karliczek
      Bundesministerin für Bildung und Forschung
    • Theresia Bauer
      Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst
    • Prof. Dr. Martin Stratmann
      Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
    • Dr. h.c. Hans-Werner Hector
      Gründer der der Hector Stiftung
    • Prof. Dr. Bernd Engler
      Rektor der Universität Tübingen

    Panel II: „Excellence in Transfer and Venture“

    • Alex Diehl
      Senior Advisor Cyber Valley
    • Prof. Dr. Matthias Bethge
      Direktor des Kompetenzzentrums Tuebingen.AI
    • Dr. Raquel Urtasun
      ATG Uber, Chief Scientist, Vector Institute Toronto
    • Dr. Ulrich Quay
      Managing Director BMW iVentures, Mountain View
    • Naureen Mahmood
      CEO, Co-Founder Meshcapade GmbH
    • Dr. Benedikt Battke
      Partner Grazia

    Weitere Links

  • „Science meets Fiction“ – Künstliche Intelligenz im Film „Exit“

    Unmittelbar vor der Erstausstrahlung des Films am Mittwoch, 28. Oktober 2020, 20:35 Uhr in der ARD diskutieren wir gemeinsam mit den Machern von „Exit“ und mit KI-Forschenden, welche Folgen sogenannte Künstliche Intelligenzen für unsere Gesellschaft in Zukunft haben, und wie technologischer Fortschritt in einer gesellschaftlich wünschenswerten Weise gestaltet werden kann.

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 

    • Katharina Dufner (SWR-Redakteurin)

    • Prof. Dr. Marco Huber (Leiter des Cyber Valley KI-Fortschrittszentrums „Lernende Systeme“, Fraunhofer IPA, Universität Stuttgart)

    • Prof. Dr. Ulrike von Luxburg (Professorin für Theorie des Maschinellen Lernens an der Universität Tübingen; Sprecherin des Exzellenzclusters “Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft”)

    • Sebastian Marka (Regisseur)

    • Erol Yesilkaya (Drehbuchautor)

    Moderation: Mirko Drotschmann (MrWissen2go)

    Anmeldung

    Sie können teilnehmen und mit-chatten im Zoom-Webinar (bitte hier anmelden) oder ohne Anmeldung den Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des SWR anschauen. 

    Film

    Der Film "Exit" ist bereits jetzt in der ARD-Mediathek erhältlich.

  • Female Leadership in Cyber Valley

    Female Leadership in Cyber Valley

    Virtuelles Event zum Thema Female Leadership in Cyber Valley am Rande der diesjährigen Frauenwirtschaftstage am Donnerstag, 15. Oktober 2020, von 17:30 bis 19:30 Uhr.

    Spitzenwissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen aus dem Cyber Valley-Ökosystem sprechen über ihren Werdegang, ihre Inspiration zu einer Karriere in Wissenschaft und Technik und welche Herausforderungen sie auf ihren Wegen zu bewältigen hatten. Unter den Sprecherinnen sind Professorinnen der Universitäten Stuttgart und Tübingen, eine Direktorin des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, eine Cyber Valley Forschungsgruppenleiterin sowie die Geschäftsführerin eines Unternehmens aus dem Cyber Valley Start-up Netzwerk. Eine vollständige Auflistung finden Sie hier. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Events erhalten die Gelegenheit, sich an der Podiumsdiskussion mit den weiblichen Führungskräften in den Forschungsbereichen Maschinelles Lernen, Robotik, Computer Vision, Mensch-Computer-Interaktion und Simulationswissenschaften zu beteiligen. Im Anschluss werden kleinere Break-Out-Rooms den Teilnehmenden darüber hinaus auch die Möglichkeit zum Netzwerken bieten.

    Die Frauenwirtschaftstage sind eine landesweite Aktion für Gleichstellung, um die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen. Aus diesem Grund organisiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau jedes Jahr die Frauenwirtschaftstage. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Female Leadership – Chefinnen gesucht!“. Vom 14. bis 17. Oktober 2020 werden regionale Workshops, Kongresse, Vorträge und Beratungen durch zahlreiche Veranstalter vor Ort für Unternehmen und Interessierte angeboten. Im Fokus stehen die Themen Unternehmerinnen, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge, Vernetzung und Kooperation, Frauen auf dem Weg in Führungspositionen, Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Event „Female Leadership in Cyber Valley“ ist Teil dieser Veranstaltungsreihe.

    Anmelden können Sie sich hier. Bitte beachten Sie, dass das Event mit dem Videokonferenzdienst Zoom durchgeführt und in englischer Sprache stattfinden wird.

  • Bernhard Schölkopf gewinnt den Deutschen KI-Innovationspreis

    Bernhard Schölkopf gewinnt den Deutschen KI-Innovationspreis

    Der Spitzenforscher fördert und betreibt seit Jahren anwendungsnahe Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Er ist einer der international angesehensten KI-Forscher und eine der prägendsten Persönlichkeiten der globalen Machine Learning Szene.

    Berlin – WELT hat am Donnerstag, 1. Oktober 2020, den Zweiten „Deutschen KI-Preis“ verliehen und damit bahnbrechende Leistungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz gewürdigt. Bei Axel Springer kamen führende Persönlichkeiten aus Politik, Forschung, Wirtschaft sowie der Tech– und Start-up-Szene zusammen. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Krise in einer hybriden Form statt, viele weitere Gäste konnten per Live-Stream die Veranstaltung verfolgen. 

    Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hielt die Eröffnungsrede und zeigte sich bereits im Vorfeld überzeugt von Deutschlands KI-Community: „Es sind genau solche Innovationen, wie sie die Preisträger und Teilnehmer hier geschaffen haben, die wir mit einem europäischen Ordnungsrahmen ermöglichen und fördern wollen. Wir setzen uns in unserer Ratspräsidentschaft daher dafür ein, bei der Ausgestaltung eines europäischen Ordnungsrahmens den Fokus ganz klar auf Innovationen zu legen.“ 

    Foto Credit: Viviane Wild

    Der „Deutsche KI-Preis“ wurde in drei Kategorien verliehen: Mit dem 100.000 Euro dotierten KI-Innovationspreis zeichnete WELT Professor Dr. Bernhard Schölkopf, Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, aus. Schölkopf fördert und betreibt seit Jahren anwendungsnahe Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Er ist einer der international angesehensten KI-Forscher und eine der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen KI-Szene. 

    „Maschinelles Lernen und Kausale Inferenz sind wesentliche Teilgebiete der modernen Künstlichen Intelligenz. Meine Forschungsgruppe entwickelt Algorithmen, die mit großen Datensätzen gefüttert werden und durch dieses Training lernen, selbstständig Regelmäßigkeiten in den Daten zu erkennen – ebenso, wie ein Gehirn aus Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten erkennt und Schlussfolgerungen zieht. Daher das Wort „Inferenz“: es geht um Wissen, das durch Schlussfolgern gewonnen wird. Eine Maschine findet in großen Datenmengen oft Strukturen, die ein Mensch nicht finden würde. Ich möchte mit meiner Forschung dazu beitragen, dass die theoretischen Methoden des maschinellen Lernens Anwendung finden, so z.B. in der Medizin oder Astronomie“, erklärt Schölkopf seine Forschungsgebiet.

    Klaus Boldt, Senior Editor und Mitglied der Chefredaktion WELT: „Künstliche Intelligenz ist schon heute allgegenwärtig, doch ihr Einfluss und ihre Bedeutung wird in Zukunft noch rasanter ansteigen. Um zu verstehen, welchen Einfluss KI auf die Wirtschaft und Gesellschaft hat und um diesen verantwortungsvoll zu gestalten, gilt es, Forschung und Wissenschaft vor Ort in Deutschland zu fördern. Mit dem ‚Deutschen KI-Preis‘ verschafft WELT dem Thema eine große Bühne und bringt KI-Experten mit Entscheidern aus Politik und Wirtschaft zusammen.“ 

    Über die Preisvergabe des Haupt- und Anwenderpreises und die Nominierung für den Sonderpreis entschied eine Jury bestehend aus herausragenden Vertretern der KI-Anwendung und -Forschung, unter Vorsitz von Hans-Christian „Chris“ Boos, Gründer und Geschäftsführer der KI-Firma Arago und einer der Vordenker der Branche. 

    Unterstützt wird der „Deutsche KI-Preis“ von der BMW Group, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie (Sonderpreis), Elevate Capital, Henkel, der Maschmeyer Group, Microsoft und Pfizer.

    Foto Credit: Viviane Wild

  • Bernhard Schölkopf im #ScienceTalk mit Theresia Bauer

    Bernhard Schölkopf im #ScienceTalk mit Theresia Bauer

    Was kann künstliche Intelligenz im Kampf gegen COVID-19 und überhaupt im Gesundheitsbereich leisten? Wie gewinnen wir Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler und bringen – auch via Start-ups – Erkenntnisse schnell in die Praxis? Was macht die renommierte KI-Forschungskooperation Cyber Valley zum Erfolgsmodell und wie erreichen wir mehr internationale Vernetzung und eine eigene europäische Handschrift bei KI?

    Im zweiten #ScienceTalk des Wissenschaftsministeriums spricht Ministerin Theresia Bauer mit dem Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und Mitbegründer der Cyber Valley-Initiative, Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, über diese Fragen und über die Potenziale der künstlichen Intelligenz für den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Baden-Württemberg.

    „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft, sie hat enorme Veränderungskraft für jeglichen technischen Fortschritt und für viele Wissenschaftsdisziplinen. Als Hochtechnologieland investieren wir in Baden-Württemberg daher kraftvoll in diese Zukunftstechnologie. Mit Erfolg: Wir sind das Land mit den meisten KI-Professuren in der Republik“, sagt Bauer.

    Künstliche Intelligenz im Einsatz für die Gesundheit

    KI kommt heute bereits in der Medizin zum Einsatz – beispielsweise bei der Diagnose von Hautkrebs. „Maschinelle Lernsysteme können trainiert werden auf der Erfahrung nicht nur von einem Arzt oder einer Ärztin, sondern von Hunderten von Ärzten. Daraus können komplexe Entscheidungsregeln abgeleitet werden, die dann genauso gut oder in manchen Fällen sogar besser sind als die besten Ärzte – und die nicht müde werden und Tag und Nacht arbeiten können“, so Schölkopf.

    Auch bei der Bekämpfung von COVID-19 werde künstliche Intelligenz eingesetzt: „Sie kann dabei helfen, Rückschlüsse zu ziehen, wie sich die Pandemie wo und wann verbreitet hat und welche politischen Entscheidungen welchen Einfluss hatten“, so Schölkopf weiter. Um ein detailliertes Bild zu erhalten, hätten die Cyber Valley-Forschenden ein exemplarisches epidemisches Modell für Tübingen entwickelt.

    Der #ScienceTalk ist nicht nur auf YouTube, sondern auch als Audio-Podcast abrufbar.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Besuch im Cyber Valley

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu Besuch im Cyber Valley

    „Das Cyber Valley steht beispielhaft für die Attraktivität des KI-Standorts Deutschland. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier Hand in Hand und zeigen, wie der Transfer aus exzellenter Forschung in innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle gelingen kann“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Anschluss an eine virtuelle Führung durch Forschungseinrichtungen der Cyber Valley-Initiative zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter unterstützen. Mit dem Zukunftspaket stellen wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI-Ökosysteme von internationaler Strahlkraft, attraktive Bedingungen für Talente und modernste Recheninfrastrukturen bereit.“

    Neben Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann nahmen an der Webkonferenz unter anderem auch die Bundeswissenschaftsministerin Anja Karliczek, die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Florian Stegmann, die Direktoren des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Bernhard Schölkopf und Michael Black sowie der Geschäftsführer Technologie der Robert Bosch GmbH Michael Bolle teil. In einer Mischung aus Filmeinspielungen und Live-Beiträgen präsentierte das Cyber Valley-Forschungskonsortium dabei seine Anfänge und Fortschritte sowie prägnante Beispiele seiner Forschungsergebnisse. Außerdem stellten ausgewählte Start-ups des Cyber Valley Start-up Networks ihre Projekte vor und die wichtige Rolle der Cyber Valley-Initiative für die Wirtschaft wurde erläutert.

    „Die KI ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Deutschland und Europa. Deswegen müssen wir nun Antworten auf drängende Fragen finden und gemeinsam Lösungen auf den Weg bringen. Die Corona-Pandemie müssen wir dafür nützen, technologisch schneller zu greifbaren Erfolgen zu kommen. Und dafür bietet sich die KI ja förmlich an“, so Kretschmann. Man sollte dabei nach dem Motto ,Stärken stärken‘ vorgehen und bereits vorhandene KI-Hotspots weiterentwickeln. Mit Cyber Valley verfüge man in Baden-Württemberg bereits über eine der größten Forschungskooperationen Europas aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der KI.

    „Das Land Baden-Württemberg investiert in das Cyber Valley bislang rund 180 Millionen Euro. Und wir würden diese wichtige Forschungskooperation gerne weiter ausbauen, am besten in enger Abstimmung mit der Bundesregierung. Mit einer gemeinsamen Finanzierung von Bund, Land und privater Seite könnte ein europäisches Zentrum für Künstliche Intelligenz realisiert werden, das auch international als relevanter Akteur wahrgenommen wird“, so Kretschmann weiter. „Wichtige Schritte hierfür sind die vom Bund geplante Verstetigung der KI-Kompetenzzentren und die Einrichtung von KI-Anwendungshubs hierzulande. Wir in Baden-Württemberg setzen dabei ganz klar auf Exzellenz statt Masse.“

    Bundeskanzlerin Angela Merkel, Cyber Valley

    „Wir sehen, dass weiterhin viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa abgeworben werden. Wenn wir vom europäischen Kontinent aus die KI-Entwicklung mitgestalten wollen, brauchen wir ein attraktives wie agiles Umfeld“, so Ministerin Theresia Bauer. „Die enge internationale Vernetzung der KI-Spitzenforschung ist dabei ein zentraler Baustein. Deshalb braucht es jetzt einen Impuls in Richtung Europa.“

    „Wir freuen uns über Besuch von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann“, sagte Bernhard Schölkopf. „Unser virtuelles Arbeitstreffen war eine gute Gelegenheit, nicht nur den aktuellen Stand der KI-Forschung im Cyber Valley zu präsentieren, sondern auch gemeinsam die nationale und europäische KI-Strategie zu erörtern. Für uns ist es wichtig, in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, um eine KI zu entwickeln, die mit den Werten der offenen Gesellschaften Europas im Einklang steht. Daher sind wir über das Interesse sowie die Unterstützung der Bundesregierung und der baden-württembergischen Landesregierung sehr froh, da wir so Forschungsbedingungen schaffen können, welche die besten Köpfe aus dem In- und Ausland anziehen.“

    Michael Black ergänzte: „Es ist das vorrangige Ziel von Cyber Valley, die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen – genau hier, in der Region Stuttgart-Tübingen, die über die reichhaltigste und renommierteste Ansammlung von KI-Forschenden in Deutschland verfügt. Darüber hinaus bietet das Cyber Valley-Ökosystem mit den Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme eine erstklassige Ausbildung auf dem breiten Gebiet der intelligenten Systeme und bereitet sie auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vor. Zudem bietet die starke wirtschaftliche Infrastruktur Baden-Württembergs die idealen Startbedingungen für KI-Start-ups.“

  • Michael J. Black erhält bedeutenden Preis für langjährig einflussreiche Forschung

    Michael J. Black erhält bedeutenden Preis für langjährig einflussreiche Forschung

    Dieser im Rahmen der Conference on Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR) verliehene Preis ehrt wissenschaftliche Beiträge, die über Jahre hinweg einen signifikanten Einfluss auf das Forschungsfeld der Computer Vision ausgeübt haben.

    Tübingen. 16. Juni 2020 – Michael J. Black, Direktor der Abteilung Perzeptive Systeme am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und Distinguished Amazon Scholar, ist heute während der IEEE Konferenz Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR) mit dem Longuet-Higgins Preis 2020 geehrt worden. Die CVPR ist eine der großen und namhaften Konferenzen der Forschungsgemeinschaft und findet dieses Jahr online bis zum 18. Juni statt.

    Jedes Jahr vergibt die Jury der IEEE Pattern Analysis and Machine Intelligence (PAMI) diesen Preis für Beiträge zur Forschung an Computer Vision, die sich über Jahre bewährt haben. Er zeichnet CVPR Publikationen von zehn Jahren zuvor aus, die einen signifikanten Einfluss auf die Forschungsgemeinschaft ausgeübt haben. Black erhält diesen Preis zusammen mit seinen früheren Studenten, Dr. Deqing Sun (Google) and Professor Stefan Roth (TU Darmstadt) für die Publikation “Secrets of optical flow estimation and their principles (2010)”.

    “Ich fühle mich geehrt, mit so tollen Studenten und Kollegen wie Deqing und Stefan zusammen gearbeitet zu haben und ich danke der Jury, dass sie unsere Veröffentlichung ausgezeichnet hat”, sagt Black. Er ist bisher der einzige Wissenschaftler, der die drei Test-of-time-Preise der bedeutendsten Konferenzen der Computer Vision erhalten hat. Im Jahr 2010 wurde er mit dem Koenderink-Preis auf der European Conference on Computer Vision (ECCV), im Jahr 2013 mit dem Helmholtz-Preis auf der International Conference on Computer Vision (ICCV) ausgezeichnet. 

    Die Veröffentlichung beleuchtete die wissenschaftliche Fragestellung, wie Bewegung in Videosequenzen, oder auch der “Optische Fluss”, berechnet werden kann. Erschienen zur CVPR 2010, ist sie seitdem oft zitiert worden. Damals begutachteten die Wissenschaftler intensiv viele der dominierenden Methoden und Techniken zur Berechnung des Optischen Flusses mit dem Ziel, die Wichtigsten zu identifizieren. Sie fanden heraus, dass eine einfache Heuristik der Schlüssel zu Genauigkeit war. Indem sie diese Heuristik mit einer Formel umschrieben, konnten die Wissenschaftler diese verbessern und in einen grundlegenden Algorithmus zur Berechnung des Optischen Fluss einbauen. Sie schufen somit die Methode “Classic+NL”, die damals neuester Stand der Technik war. 

    Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts hat Michael J. Black die Forschung an Computer Vision weiter vorangetrieben. Seit 2010 haben er und seine Abteilung 57 Publikationen im Rahmen der CVPR veröffentlicht. 

    Weiterführende Informationen:
    Michael J. Black: https://ps.is.tuebingen.mpg.de/person/black
    CVPR 2020: http://cvpr2020.thecvf.com/
    Longuet-Higgins Prize: https://www.thecvf.com/?page_id=534
    Mit dem Preis ausgezeichnete Publikation: http://www.cs.brown.edu/people/dqsun/pubs/cvpr_2010_flow.pdf
    Cyber Valley: https://cyber-valley.de/en
    Max Planck Institute for Intelligent Systems: https://is.mpg.de/

  • Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz startet in die nächste Runde

    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz startet in die nächste Runde

    Die ideale Beschäftigung für Schüler*innen, die wegen der Corona-Pandemie zuhause bleiben müssen: Ab 30. März können Projektideen eingereicht werden. Zusätzlich bietet ein neuer Online-Kurs, der viele wichtige Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz vermittelt, eine interessante Abwechslung für Schülerinnen und Schüler, die erst mal nicht wieder in die Schule dürfen.

    Am 30. März geht der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (BWKI) in die nächste Runde: Schülerinnen und Schüler können ‒ allein oder im Team ‒ Projektideen für Algorithmen einreichen und bis Oktober 2020 an ihren kreativen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zukunft arbeiten. Neben vielen attraktiven Preisen gibt es einen Besuch bei der Konferenz AI Con zu gewinnen, ermöglicht durch die Firma Bosch.

    Im BWKI entwickeln Schülerinnen und Schüler Algorithmen mit ökologischem, medizinischem, technischem oder gesellschaftlichem Anwendungspotential. Nach einer hohen Resonanz mit mehr als 2500 Teilnehmenden im Vorjahr, wird der Wettbewerb in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Die Veranstalter sind das Tübingen AI Center der Universität Tübingen und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Kooperation mit der Cyber Valley Initiative.

    Der BWKI bietet allen Interessierten ab April die Möglichkeit, über Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram und Twitter) eine sog. Programmier- aufgabe der Woche zu lösen.

    Erstmals gibt es zudem die Möglichkeit, einen umfangreichen KI-Kurs online zu besuchen. In diesem werden die Grundlagen Künstlicher Intelligenz durch Programmier-Tutorials vermittelt und eine Auseinandersetzung mit ethischen Grundfragen angeboten. Abschließend können Teilnehmende sich an einem der Finalisten- Projekte des Vorjahres ausprobieren. Der Kurs eignet sich besonders für Schulen und bietet die Möglichkeit, zukunftsweisende Methoden in den Schulalltag einzubinden. Die Schule mit den meisten und aktivsten Teilnehmenden am KI-Kurs wird im November zur KI-Schule des Jahres ernannt und erhält Bionik-Bildungsbaukästen (bionics4education), gestiftet von der Firma Festo.

    Im November werden die Finalisten zur Preisverleihung an das Max- Planck-Institut für Intelligente Systeme eingeladen. Die nominierten Projekte werden dort einer hochrangigen Jury mit Vertretern aus Page 1

    Wissenschaft, Wirtschaft und Medien vorgestellt. Zu den diesjährigen Jurymitgliedern gehört unter anderem der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und international bekannte KI-Forscher (https://bw-ki.de/jury). Die Veranstaltung wird wieder durch Fernsehmoderator und Webvideoproduzent Philip Häusser moderiert.

    Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Die Carl-Zeiss-Stiftung ist Hauptförderer des Wettbewerbs. Weitere Unterstützer sind die Unternehmen Bosch, Amazon, Festo und NVIDIA.

    Informationen und Anmeldung unter https://bw-ki.de und https://ki-kurs.org

    Kontakt:

    Dr. Caroline Schmidt
    Universität Tübingen
    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz

    Telefon +49 7071 29-70880

    caroline.schmidt@uni-tuebingen.de