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  • Schüler finden außergewöhnliche Lösungsansätze mit Hilfe von KI

    Schüler finden außergewöhnliche Lösungsansätze mit Hilfe von KI

    In der Alterskategorie bis einschließlich 16 Jahre verkündete die Jurorin Suzanna Randall, Astrophysikerin und angehende Astronautin, das Gewinnerteam CatLab. Die 16-jährigen Schüler Jonas Thumbs und Leonard Prokisch vom Gymnasium Parsberg in der Oberpfalz entwickelten einen Algorithmus, der die Suche von vermissten Katzen in einer Datenbank von Tierschutzorganisationen beschleunigt.
     
    Der Juror und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar kürte den Sieger in der Alterskategorie 17 Jahre und älter. Der 19-jährige Thomas Bayer von der Technischen Schule Aalen, Baden-Württemberg, hat einen intelligenten Blindenstock entwickelt. Die KI vom Team BlindGuide erkennt Hindernisse und gibt ein sensorisches Signal an den Nutzer oder Nutzerin, so dass diese sicher durch den Alltag kommt.
     
    Alle Finalisten erhielten einen kleinen leistungsstarken Computer für KI-Anwendungen von NVIDIA (JetsonNano). Die Gewinner konnten sich zusätzlich über einen Geldpreis in Höhe von 1.500 € pro Team freuen.
     
    Am Abend hatten die Zuschauer der Livesendung die Möglichkeit, für ihre Favoriten, und somit über die Gewinner des Publikumspreises abzustimmen. Der diesjährige Publikumspreis ging an Annika Nassel vom Team LivingAI. Die 17-jährige Schülerin vom Hector-Seminar Pforzheim und dem Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein, Baden-Württemberg, entwickelte einen Algorithmus zur Analyse von Grundrissplänen von Wohnungen. Mit Hilfe ihrer KI können Wohnungsannoncen in Sekundenschnelle anhand von Grundrissplänen entwickelt werden. Als Preis erhält sie eine Drohne der Marke Tello Edu.
     
    Sonderpreis für ökologische Relevanz

    Darüber hinaus zeichnete die Jury überraschend ein weiteres Team mit einem Sonderpreis aus. Die KI vom Team InformaticTeens überzeugte die Jury aufgrund ihrer besonderen ökologischen Relevanz. Das Projekt von Mario Schweikert vom Leibniz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße und Maria-Theresa Licka vom Elisabeth-von-Thadden-Schule aus Heidelberg, beide 17 Jahre alt, entwickelten eine KI zur Erkennung von Blattkrankheiten an Rebstöcken. Der Einsatz solch einer KI könnte in weiteren Entwicklungsschritten zukünftig für verschiedene Pflanzensorten genutzt werden und den flächendeckenden Einsatz von Pestiziden reduzieren.
     
    Das Gymnasium St. Augustin zu Grimma, Sachsen, wurde mit dem Titel „KI Schule des Jahres“ ausgezeichnet. Mehr als 70 Schüler/innen haben durch ihre Teilnahme am Online-KI-Kurs der Schule zum Sieg verholfen. Als Preis erhält das Gymnasium einen Klassensatz Bionik-Baukästen (bionics4education) und einen durch das Unternehmen Festo gesponserten Workshop zur Nutzung dieser Baukästen.
     
    Auftakt des großen „KI-Tages“ am 14. November bildete der virtuelle BWKI-Hackathon, an dem mehr als 100 Personen zwischen 13 und 25 Jahren teilnahmen. Zum Start des Hackathons wurden die Themen („Challenges“) verkündet: Lebensmittelverschwendung, plastikfrei Leben, Selbstversorgung/regionale Produkte, CO2-Reduzierung sowie Re-use/Recycle. Nachdem die Jugendlichen ihr Thema ausgewählt hatten, wurde acht Stunden lang programmiert und teilweise sogar ein Prototyp konzipiert. Die entwickelten Konzeptideen reichten von Vorhersage von Waldbränden bis zu einem smarten Mülleimer, der analysiert, welche Lebensmittel weggeworfen und in Zukunft in kleinerer Menge eingekauft werden sollten. Die Gewinner werden derzeit ausgewählt und auf den Social-Media-Kanälen des BWKI bekanntgegeben. Zu gewinnen gibt es Buchpreise und Gutscheine für die Online-Kursplattform udemy.
     
    Ministerin Bauer: „KI stellt Gesellschaft vor neue Herausforderungen“

    „Die Schülerinnen und Schüler haben einmal mehr gezeigt, auf welch hohem Niveau sie sich mit dem Thema KI beschäftigen und eigene Lösungen entwerfen. Das ist heute wichtiger denn je. KI wird unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Die Antworten darauf wird diese Generation finden müssen“, erklärte Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin Baden-Württembergs, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung und Schirmherrin des Wettbewerbes. „Unsere Zukunft wird von unseren Kindern gestaltet, daher muss unsere Förderung schon hier anfangen“, sagte Professor Bernhard Schölkopf, Direktor des Max-Planck-Institutes für Intelligente Systeme und einer der Initiatoren des Wettbewerbes. „Ich bin begeistert von der Kreativität, der Wissbegierde und dem Durchhaltevermögen der Schüler dieses Wettbewerbes. Es ist schön zu sehen, wie die Schüler lernen, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Diese Fähigkeit wird in Zukunft immer wichtiger werden“, ergänzte Professor Matthias Bethge, Co-Initiator des Wettbewerbes und Leiter des Tübingen AI Centers, BMBF-Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen.
     
    In der Jury des Wettbewerbs waren in diesem Jahr vertreten: Dr. Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist), Julian Janssen (TV-Moderator), Dr. Sibylle Anderl (Wissenschaftsjournalistin, FAZ), Dr. Philip Häusser (Physiker, Fernsehmoderator, Webvideoproduzent), Dr. Ute Wilhelmsen (Meeresbiologin), Dr. Suzanna Randall (Astrophysikerin, Astronautin), Prof. Christiane Zarfl (Universität Tübingen), Christoph Röscher (Bosch Center of Artificial Intelligence), Dr. Nina Gaissert (Expertin für Bionik, Festo), Prof. Dr. Matthias Bethge, Dr. Wieland Brendel (Initiatoren des Wettbewerbes, Universität Tübingen), Prof. Dr. Bernhard Schölkopf (Initiator des Wettbewerbes, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme).
     
    Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler hatten 2020 ihre Projektideen beim Wettbewerb eingereicht. Im Finale stellten sich zehn Teams der Jury und dem Publikum vor. Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Interessierte haben die Angebote des BWKI in diesem Jahr wahrgenommen. In einem kostenfreien Online-KI-Kurs wurden die Grundlagen der KI vermittelt. Eine wöchentliche Programmieraufgabe gab die Gelegenheit, während der Corona-bedingten Schulschließungen die eigenen Programmierkenntnisse zu vertiefen. Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz wird im kommenden Jahr erneut ausgeschrieben. Hauptförderer des Wettbewerbs ist die Carl-Zeiss-Stiftung.
     
     
    Über den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
    Der BWKI motiviert Schülerinnen und Schüler mit den Werkzeugen der künstlichen Intelligenz ihre eigenen Ideen für eine bessere Welt von morgen umzusetzen. Der Bundeswettbewerb wurde 2018 am KI-Forschungsstandort Tübingen durch das Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen ins Leben gerufen und ermöglicht Jugendlichen ihr Können aktiven im KI-Forschungsumfeld unter Beweis zu stellen.
    Weitere Informationen unter https://bw-ki.de.
     
    Über die Carl-Zeiss-Stiftung
    Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.
     
    Kontakt:
    Dr. Caroline Schmidt
    Universität Tübingen
    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
    Telefon +49 7071 29-70880
    caroline.schmidt@uni-tuebingen.de

  • Schüler gestalten mit Künstlicher Intelligenz die Welt von morgen

    Schüler gestalten mit Künstlicher Intelligenz die Welt von morgen

    Ab 18:00 Uhr werden die Projekte der diesjährigen Finalisten des BWKI in einer Livesendung vorgestellt (YouTube-Livestream: https://youtu.be/gpNNUA7R4KM). Die Jury verkündet die Gewinner und ehrt die KI-Schule des Jahres. Über die Vergabe des Publikumspreises entscheiden die Zuschauer durch eine Live-Abstimmung.
     
    Am BWKI sind Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahre mit einem selbst entwickelten Projekt rund um das Thema maschinelles Lernen teilnahmeberechtigt. In diesem Jahr haben mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Interessierte die Angebote des BWKI wahrgenommen. In einem kostenfreien Online KI-Kurs wurden die Grundlagen der KI vermittelt und eine wöchentliche Programmieraufgabe gab die Chance, während der Corona-bedingten Schulschließungen die eigenen Programmierkenntnisse zu vertiefen. Mehr als 150 Schüler haben ihre Projektideen beim Wettbewerb eingereicht.
     
    Die Finalisten des diesjährigen Wettbewerbs haben unter anderem KI-Systeme entwickelt, die Fake News erkennen, Blattkrankheiten an Weinreben bestimmen oder gesprochene Worte durch Lippenlesen für gehörlose Menschen in einen geschriebenen Text übersetzen. Weiterhin wurden Prototypen wie ein intelligenter Blindenstock oder ein smarter Futterapparat für den heimischen Hühnerstall entwickelt.
     
    Die Jury des Wettbewerbs 2020 ist hochkarätig besetzt: Dr. Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist), Julian Janssen (TV-Moderator), Dr. Sibylle Anderl (Wissenschaftsjournalistin, FAZ), Dr. Philip Häusser (Physiker, Fernsehmoderator, Webvideoproduzent), Dr. Ute Wilhelmsen (Meeresbiologin), Dr. Suzanna Randall (Astrophysikerin, Astronautin), Prof. Christiane Zarfl (Universität Tübingen), Christoph Röscher (Bosch Center of Artificial Intelligence), Dr. Nina Gaissert (Expertin für Bionik, Festo), Prof. Dr. Matthias Bethge, Dr. Wieland Brendel (Initiatoren des Wettbewerbs, Universität Tübingen), Prof. Dr. Bernhard Schölkopf (Initiator des Wettbewerbs, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme).
     
    „Mit dem Bundeswettbewerb KI kommt eines der wichtigsten Themen unserer Zeit in die Schulen. Künstliche Intelligenz verändert in atemberaubendem Tempo unsere Gesellschaft und unser Leben. Wir brauchen dringend viele junge, engagierte Menschen, die sich aktiv mit KI auseinandersetzen und neue Ideen entwickeln“, erklärt Ministerin Theresia Bauer, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung und Schirmherrin des Wettbewerbs.
     
    „Es ist einfach großartig und inspirierend, die Kreativität, das Können und die Ausdauer der Schüler bei diesem Wettbewerb zu sehen. Ich träume von einer Gesellschaft, in der wir uns noch viel mehr ermutigen, gute Ideen zu entwickeln und auszuprobieren“, schwärmt Professor Matthias Bethge, Organisator und Juror des Wettbewerbs.
     
    Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz ist eine Initiative des Tübingen AI Centers, BMBF Kompetenzzentrums für Maschinelles Lernen, in Kooperation mit Cyber Valley. Hauptförderer ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Weitere Sponsoren sind BOSCH, Festo, paperspace und NVIDIA.
     
     
    Über den Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
    Der BWKI motiviert Schülerinnen und Schüler mit den Werkzeugen der künstlichen Intelligenz ihre eigenen Ideen für eine bessere Welt von morgen umzusetzen. Der Bundeswettbewerb wurde 2018 am KI Forschungsstandort Tübingen durch das Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen ins Leben gerufen und ermöglicht Jugendlichen ihr Können aktiven im KI-Forschungsumfeld unter Beweis zu stellen.
    Weitere Informationen unter: https://bw-ki.de
     
    Über die Carl-Zeiss-Stiftung
    Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT- Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und SCHOTT AG. Ihre Projekte werden aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.

     
    Kontakt:
    Dr. Caroline Schmidt
    Universität Tübingen
    Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
    Telefon +49 7071 29-70880
    caroline.schmidt@uni-tuebingen.de

  • Mobility & AI

    Mobility & AI

    Schedule

    • Welcome and Introduction – Michael Black  |  Cyber Valley Spokesperson
    • Keynote – Michael Halbherr  |  Co-Founder HERE and Technology Investor
    • Textual Explanations for Self-Driving Vehicles – Zeynep Akata  |  Uni Tübingen
    • Scientific Perspective on Mobility & AI – Andreas Geiger  |  Uni Tübingen / MPI IS
    • Investment – Tobias Jahn  |  BMW i Ventures
    • Companies & Start-ups
      • Kai Przybysz-Herz  |  NAiSE GmbH
      • Martynas Gudonavicius und Jurgis Pašukonis  |  Trafi
      • Philipp Gneiting  |  STARTUP AUTOBAHN / Mercedes Benz AG
    • Discussion

    Registration

    Please register here

     

     

  • Seeding & Early Funding Opportunities

    Seeding & Early Funding Opportunities

    Schedule

    • Welcome and Introduction
    • Overview Early Funding Possibilities
    • Parallel Sessions
      • Univeristy of Tübingen
      • University of Stuttgart
      • Max Planck Innovation
    • Experiences and Programs from the region and Q&A
    • Closing Remarks

    Details below | Please register here.

     

    Welcome and Introduction

    Alex Diehl and Julia Schmaus

    Senior Advisor Cyber Valley 

    Innovation Manager

    Overview Early Funding Possibilities

    Tobias Dürr

    Innovation Manager

    Parallel Sessions

    University of Tübingen

    Sandra Gässler and Daniel Heblik

     

    University of Stuttgart

    Jordi Mauri

     

    Max Planck Innovation

    Florian Kirschenhofer

    Early Funding Opportunities, experiences and programs from the region

    Fraunhofer IPA

    Philipp Topic

     

    bwcon

    Timothy Earnshaw

     

    High-Tech Gründerfonds

    Gernot Berger

     

    Computomics GmbH

    Sebastian Schultheiss

    Closing and final Q&A

    Alex Diehl and Tobias Dürr

    Senior Advisor Cyber Valley 

    Innovation Manager

  • “Science meets Fiction” – Künstliche Intelligenz im Film „Exit“

    Unmittelbar vor der Erstausstrahlung des Films am Mittwoch, 28. Oktober 2020, 20:35 Uhr in der ARD diskutieren wir gemeinsam mit den Machern von „Exit“ und mit KI-Forschenden, welche Folgen sogenannte Künstliche Intelligenzen für unsere Gesellschaft in Zukunft haben, und wie technologischer Fortschritt in einer gesellschaftlich wünschenswerten Weise gestaltet werden kann.

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 

    • Katharina Dufner (SWR-Redakteurin)

    • Prof. Dr. Marco Huber (Leiter des Cyber Valley KI-Fortschrittszentrums „Lernende Systeme“, Fraunhofer IPA, Universität Stuttgart)

    • Prof. Dr. Ulrike von Luxburg (Professorin für Theorie des Maschinellen Lernens an der Universität Tübingen; Sprecherin des Exzellenzclusters “Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft”)

    • Sebastian Marka (Regisseur)

    • Erol Yesilkaya (Drehbuchautor)

    Moderation: Mirko Drotschmann (MrWissen2go)

    Anmeldung

    Sie können teilnehmen und mit-chatten im Zoom-Webinar (bitte hier anmelden) oder ohne Anmeldung den Live-Stream auf dem YouTube-Kanal des SWR anschauen. 

    Film

    Der Film "Exit" ist bereits jetzt in der ARD-Mediathek erhältlich.

  • Female Leadership in Cyber Valley

    Female Leadership in Cyber Valley

    Top female scientists and entrepreneurs from the Cyber Valley ecosystem will talk about their careers, their inspiration for a career in science and technology, and the challenges they faced along the way. Among the speakers are professors from the Universities of Stuttgart and Tübingen, a director of the Max Planck Institute for Intelligent Systems, a Cyber Valley research group leader and the managing director of a company from the Cyber Valley start-up network. A complete list can be found here. Participants of the event will have the opportunity to participate in the panel discussion with female executives in the research areas of machine learning, robotics, computer vision, human-computer interaction and simulation sciences. Afterwards, smaller break out rooms will also offer participants the opportunity to network.

    The Frauenwirtschaftstage are a nationwide campaign for equality to support the equal participation of women in working life and in the economy. For this reason, the Ministry of Economic Affairs, Labour and Housing Construction organizes the Frauenwirtschaftstage every year. This year’s main theme is “Female Leadership – Female Bosses Wanted!” From October 14 to 17, 2020, regional workshops, congresses, lectures and consultations will be offered by numerous local organizers for companies and interested parties. The focus will be on the topics of female entrepreneurs, start-ups and business succession, networking and cooperation, women on their way to management positions, women re-entering the workforce and the compatibility of work and family life. The event “Female Leadership in Cyber Valley” is part of this event series.

    You can register here. Please note that the event will be held in English and with the video conferencing service Zoom.

  • Bernhard Schölkopf gewinnt den Deutschen KI-Innovationspreis

    Bernhard Schölkopf gewinnt den Deutschen KI-Innovationspreis

    Berlin – WELT hat am Donnerstag, 1. Oktober 2020, den Zweiten „Deutschen KI-Preis“ verliehen und damit bahnbrechende Leistungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz gewürdigt. Bei Axel Springer kamen führende Persönlichkeiten aus Politik, Forschung, Wirtschaft sowie der Tech– und Start-up-Szene zusammen. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Krise in einer hybriden Form statt, viele weitere Gäste konnten per Live-Stream die Veranstaltung verfolgen.

    Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hielt die Eröffnungsrede und zeigte sich bereits im Vorfeld überzeugt von Deutschlands KI-Community: „Es sind genau solche Innovationen, wie sie die Preisträger und Teilnehmer hier geschaffen haben, die wir mit einem europäischen Ordnungsrahmen ermöglichen und fördern wollen. Wir setzen uns in unserer Ratspräsidentschaft daher dafür ein, bei der Ausgestaltung eines europäischen Ordnungsrahmens den Fokus ganz klar auf Innovationen zu legen.“

    Der „Deutsche KI-Preis“ wurde in drei Kategorien verliehen: Mit dem 100.000 Euro dotierten KI-Innovationspreis zeichnete WELT Professor Dr. Bernhard Schölkopf, Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, aus. Schölkopf fördert und betreibt seit Jahren anwendungsnahe Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Er ist einer der international angesehensten KI-Forscher und eine der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen KI-Szene.

    „Maschinelles Lernen und Kausale Inferenz sind wesentliche Teilgebiete der modernen Künstlichen Intelligenz. Meine Forschungsgruppe entwickelt Algorithmen, die mit großen Datensätzen gefüttert werden und durch dieses Training lernen, selbstständig Regelmäßigkeiten in den Daten zu erkennen – ebenso, wie ein Gehirn aus Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten erkennt und Schlussfolgerungen zieht. Daher das Wort „Inferenz“: es geht um Wissen, das durch Schlussfolgern gewonnen wird. Eine Maschine findet in großen Datenmengen oft Strukturen, die ein Mensch nicht finden würde. Ich möchte mit meiner Forschung dazu beitragen, dass die theoretischen Methoden des maschinellen Lernens Anwendung finden, so z.B. in der Medizin oder Astronomie“, erklärt Schölkopf seine Forschungsgebiet.

    Klaus Boldt, Senior Editor und Mitglied der Chefredaktion WELT: „Künstliche Intelligenz ist schon heute allgegenwärtig, doch ihr Einfluss und ihre Bedeutung wird in Zukunft noch rasanter ansteigen. Um zu verstehen, welchen Einfluss KI auf die Wirtschaft und Gesellschaft hat und um diesen verantwortungsvoll zu gestalten, gilt es, Forschung und Wissenschaft vor Ort in Deutschland zu fördern. Mit dem ‚Deutschen KI-Preis‘ verschafft WELT dem Thema eine große Bühne und bringt KI-Experten mit Entscheidern aus Politik und Wirtschaft zusammen.“

    Über die Preisvergabe des Haupt- und Anwenderpreises und die Nominierung für den Sonderpreis entschied eine Jury bestehend aus herausragenden Vertretern der KI-Anwendung und -Forschung, unter Vorsitz von Hans-Christian „Chris“ Boos, Gründer und Geschäftsführer der KI-Firma Arago und einer der Vordenker der Branche.

    Unterstützt wird der „Deutsche KI-Preis“ von der BMW Group, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie (Sonderpreis), Elevate Capital, Henkel, der Maschmeyer Group, Microsoft und Pfizer.

  • ELLIS inaugurates 30 research units at leading institutions across Europe

    ELLIS inaugurates 30 research units at leading institutions across Europe

    Tübingen, September 15, 2020 – The European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) today inaugurated 30 research units at a virtual ceremony. Spanning 14 European countries, the ELLIS network includes several world-class institutions (see a full list of units below). The ELLIS units will make a decisive contribution to> securing Europe’s sovereignty and leadership in the research field of modern AI. 

    “Today, we celebrate the momentum that the ELLIS initiative has gained since it was founded just two years ago,” said Bernhard Schölkopf, co-founder of ELLIS and Director of the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen, Germany, which will also be home to an ELLIS unit. “Since the first 17 units were announced at the end of 2019, we’ve added 13 more to the network. With their combined strengths, the units will contribute to enabling Europe to compete with the world’s AI hotspots, particularly the US and China. Together, the units are creating new opportunities for collaboration with scientists across Europe, and a strong foundation for developing AI that is in line with the values of open European societies.” 

    ELLIS is a pan-European effort initiated in 2018. Its central goal is to foster European research excellence in machine learning and related fields by offering scientists outstanding opportunities to carry out their research in Europe, and to train the next generation of young European researchers in this field of strategic importance. It focuses particularly on tackling fundamental research challenges in the field of AI that promote positive economic and societal impacts. At present, research topics within the ELLIS network include fundamental machine learning, computer vision, natural language processing, robotics, human-centric and trustworthy AI, and areas of application such as environmental modeling, autonomous systems design, biology, and health.

    The ELLIS units were selected on the basis of scientific excellence by a committee of leading scientists from several different countries. In total, they have committed funding of some 300 million euros for an initial period of five years. Twenty percent of this sum will go toward ELLIS network activities such as student and faculty exchanges and the organization of joint ELLIS research programs and workshops. 

    ELLIS Units

    1. Alicante (Nuria Oliver, Foundation ELLIS Unit Alicante)
    2. Amsterdam (Max Welling, University of Amsterdam)
    3. Berlin (Klaus-Robert Müller, TU Berlin)
    4. Cambridge (Carl Rasmussen, Jose Miguel Hernandez Lobato, University of Cambridge)
    5. Copenhagen (Ole Winther, University of Copenhagen)
    6. Darmstadt (Stefan Roth, Technical University of Darmstadt)
    7. Delft (Robert Babuska, Delft University of Technology)
    8. Edinburgh (Chris Williams, University of Edinburgh)
    9. Freiburg (Wolfram Burgard, University of Freiburg)
    10. Genoa (Massimiliano Pontil, Lorenzo Rosasco, Italian Institute of Technology and University of Genoa)
    11. Heidelberg (Oliver Stegle, German Cancer Research Center, EMBL, University of Heidelberg)
    12. Helsinki (Samuel Kaski, Finnish Center for Artificial Intelligence FCAI, Aalto University)
    13. Lausanne (Pascal Frossard, EPFL)
    14. Leuven (Matthew Blaschko, KU Leuven)
    15. Linz (Sepp Hochreiter, JKU Linz)
    16. Lisbon (Mario Figueiredo, Instituto Superior Tecnico)
    17. London (Arthur Gretton, University College London) 
    18. Munich (Daniel Cremers, Fabian Theis, Massimo Fornasier, Technical University of Munich, Helmholtz Zentrum München)
    19. Oxford (Yee Whye Teh, Stephen Roberts, Michael Wooldridge, University of Oxford) 
    20. Paris (Gabriel Peyre, PaRis AI Research Institute, DataIA Institute, Sorbonne Center for Artificial Intelligence)
    21. Prague (Josef Sivic, Czech Technical University, Czech Institute of Informatics, Robotics and Cybernetics) 
    22. Radboud (Marcel van Gerven, Radboud University Nijmegen)
    23. Saarbrücken (Bernt Schiele, Max Planck Institute for Informatics, Saarland University)
    24. Technion (Shie Mannor, Technion – Israel Institute of Technology)
    25. Tel Aviv (Amir Globerson, Tel Aviv University)
    26. Turin (Barbara Caputo, Politecnico di Torino)
    27. Tübingen (Matthias Bethge, Bernhard Schölkopf, University of Tübingen, Max Planck Institute for Intelligent Systems)
    28. Unimore (Rita Cucchiara, University of Modena)
    29. Vienna (Christoph Lampert, IST Austria) 
    30. Zurich (Andreas Krause, ETH) 

    About the European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS):

    Established in December 2018 at the Conference on Neural Information Processing Systems

    (NeurIPS), the European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) is a pan-European scientific organization that focuses on research and the advancement of modern AI, which relies heavily on machine learning methods that allow computers to learn from data and experience.

    In March 2019, ELLIS established 11 research programs spanning a broad set of areas within modern AI, involving over 100 European researchers.

    More information on ELLIS can be found at: https://ellis.eu

    #SupportingEllis

    Twitter: @ELLISforEurope

    Press Contact:

    Valérie Callaghan
    Communications Manager
    c/o Max Planck Institute for Intelligent Systems, Tübingen
    T: +49 7071 601 1832
    M: +49 151 1560 4276
    valerie.callaghan@mpg.tuebingen.de

  • Bernhard Schölkopf im #ScienceTalk mit Theresia Bauer

    Bernhard Schölkopf im #ScienceTalk mit Theresia Bauer

    Im zweiten #ScienceTalk des Wissenschaftsministeriums spricht Ministerin Theresia Bauer mit dem Direktor des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und Mitbegründer der Cyber Valley-Initiative, Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, über diese Fragen und über die Potenziale der künstlichen Intelligenz für den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Baden-Württemberg.

    „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für die Wertschöpfung der Zukunft, sie hat enorme Veränderungskraft für jeglichen technischen Fortschritt und für viele Wissenschaftsdisziplinen. Als Hochtechnologieland investieren wir in Baden-Württemberg daher kraftvoll in diese Zukunftstechnologie. Mit Erfolg: Wir sind das Land mit den meisten KI-Professuren in der Republik“, sagt Bauer.

    Künstliche Intelligenz im Einsatz für die Gesundheit

    KI kommt heute bereits in der Medizin zum Einsatz – beispielsweise bei der Diagnose von Hautkrebs. „Maschinelle Lernsysteme können trainiert werden auf der Erfahrung nicht nur von einem Arzt oder einer Ärztin, sondern von Hunderten von Ärzten. Daraus können komplexe Entscheidungsregeln abgeleitet werden, die dann genauso gut oder in manchen Fällen sogar besser sind als die besten Ärzte – und die nicht müde werden und Tag und Nacht arbeiten können“, so Schölkopf.

    Auch bei der Bekämpfung von COVID-19 werde künstliche Intelligenz eingesetzt: „Sie kann dabei helfen, Rückschlüsse zu ziehen, wie sich die Pandemie wo und wann verbreitet hat und welche politischen Entscheidungen welchen Einfluss hatten“, so Schölkopf weiter. Um ein detailliertes Bild zu erhalten, hätten die Cyber Valley-Forschenden ein exemplarisches epidemisches Modell für Tübingen entwickelt.

    Der #ScienceTalk ist nicht nur auf YouTube, sondern auch als Audio-Podcast abrufbar.

  • Chancellor Angela Merkel and Minister-President Winfried Kretschmann visit Cyber Valley

    Chancellor Angela Merkel and Minister-President Winfried Kretschmann visit Cyber Valley

    The virtual conference was also attended by the Federal Minister of Science Anja Karliczek, Baden-Württemberg’s Minister of Science Theresia Bauer, State Secretary Florian Stegmann, the directors of the Max Planck Institute for Intelligent Systems Bernhard Schölkopf and Michael Black, and the Managing Director of Technology of Robert Bosch GmbH Michael Bolle, among others. In a mixture of film clips and live contributions, the Cyber Valley research consortium presented its evolution since it was founded at the end of 2016, as well as concise examples of its research results. In addition, selected start-ups from the Cyber Valley Start-up Network presented their projects, and Cyber Valley leadership highlighted the initiative’s important for the German economy.

    “AI is one of the most important topics for the future of Germany and Europe. For this reason, we must now find answers to urgent questions and jointly develop solutions. We must use the COVID-19 pandemic to accelerate tangible technological successes. And this is where AI is the ideal tool,” said Kretschmann. The idea of ‘strengthening strengths’ should be the guiding principle, and existing AI hotspots should be developed further. With Cyber Valley, Baden-Württemberg already has one of the largest research consortia in Europe in the field of AI, with partners from science, industry, and society.

    “The state of Baden-Württemberg has so far invested around 180 million euros in Cyber Valley. We would like to further expand this important research cooperation, preferably in close cooperation with the Federal government. With joint funding from the federal, state, and private sectors, a European center for artificial intelligence could be realized that would also be perceived internationally as a relevant player,” Kretschmann said. “The consolidation of the AI competence centers planned by the Federal Government and the establishment of AI application hubs in Germany are important steps in this direction. In Baden-Württemberg, we are clearly focusing on excellence instead of quantity.”

    Bundeskanzlerin Angela Merkel, Cyber Valley

    “We see that many scientists from Europe are still being poached. If we want to help shape AI development from the European continent, we need an attractive and agile environment,” said Minister Theresia Bauer. “The close international networking of top AI research is a central component of this. That is why we now need an impetus in the direction of Europe.”

    “We are delighted that Chancellor Merkel and Prime Minister Kretschmann have visited us,” said Bernhard Schölkopf. “Our virtual working meeting was a good opportunity not only to present the current status of AI research in Cyber Valley, but also to discuss the national and European AI strategy. It is important for us to remain competitive in the future to develop AI that is in line with the values of Europe’s open societies. We are thus very pleased about the interest and support of the German and Baden-Württemberg governments, as we can create research conditions that attract the best minds from Germany and abroad.”

    “It is the primary goal of Cyber Valley to create the jobs of the future – right here in the Stuttgart-Tübingen region, which boasts the highest density of world-class AI researchers in Germany,” said Michael Black. “Furthermore, the Cyber Valley ecosystem with the universities of Stuttgart and Tübingen, as well as the Max-Planck-Institute for Intelligent Systems, provides first-class education to the world’s top young scientists in the broad field of intelligent systems, preparing them for careers in academia and industry. Last but not least, the strong economic infrastructure in Baden-Württemberg provides an ideal breeding ground for AI start-ups.”