News Category: Press Release

  • Der Öffentliche Beirat des Cyber Valley wählt stellvertretenden Sprecher

    Der Öffentliche Beirat des Cyber Valley wählt stellvertretenden Sprecher

    Der Öffentliche Beirat des Cyber Valley (Public Advisory Board) tagte am 05. März 2020 zum dritten Mal und wählte Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel zum stellvertretenden Sprecher. Professor Hemel ist Direktor des Welt-Ethos-Instituts in Tübingen.

    „Das Tübinger PAB zeigt, wie wertvoll konstruktiver Dialog zwischen den verschiedenen Beteiligten, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sein kann. Besonders erfreulich ist, dass sich die ethische Sensibilität und die ethische Sprachfähigkeit der Forscherinnen und Forscher bereits in der kurzen Zeit enorm weiterentwickelt hat”, sagte Professor Hemel. „Die Einrichtung eines Public Advisory Board für das Cyber Valley mit der Bündelung von Stimmen aus unterschiedlichen sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Bereichen kann in dieser Form selbst als eine soziale Innovation betrachtet werden. Erst recht, wenn es um die ethischen und sozialen Folgen im Bereich des maschinellen Lernens geht.“

  • Neue Stiftungsprofessur „Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung“

    Neue Stiftungsprofessur „Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung“

    Prof. Alexander Brem hat die neue Stiftungsprofessur der Universität Stuttgart „Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung“ angetreten. Der erfolgreiche Unternehmensgründer Brem war zuvor Professor für Technologiemanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und zählt zu den forschungsstärksten Betriebswirten im deutschsprachigen Raum.

    „Mit Alexander Brem haben wir einen ausgewiesenen Experten für Entrepreneurship in Forschung und Lehre an unserer Universität gewinnen können“, sagte Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart. „Wir freuen uns auf seine aktive Mitgestaltung in strategischen Zukunftsprojekten der Universität Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg wie dem Cyber Valley Baden-Württemberg und dem Forschungscampus ARENA2036 sowie mit der dort angesiedelten Startup-Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN. Die Professur wird zudem in fakultätsübergreifender Zusammenarbeit und enger Verknüpfung von Theorie und Praxis einen wesentlichen Beitrag für das geplante, regional verankerte und international ausgerichtete, Entrepreneurship Center der Universität Stuttgart leisten.“

    „Die Universität Stuttgart mit ihrer strategischen Vernetzung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in einer der bedeutendsten Hightech-Regionen Europas bietet herausragende Möglichkeiten, den Bereich Entrepreneurship in Forschung, Lehre und Transfer vital auszugestalten. Ich freue mich sehr darüber, bei diesen vielfältigen und zukunftweisenden Kooperationsmöglichkeiten an so prominenter Stelle mitwirken und den Stuttgarter Weg der konsequenten Interdisziplinarität mit ausgestalten zu können“, betonte der Diplom-Kaufmann Brem zu seinem Dienstantritt an der Universität Stuttgart. Hierzu wird er mit seinem Forschungsschwerpunkt technologiebasierter Innovationen und Entrepreneurship beitragen, wobei die Aspekte des digitalen Wandels besondere Berücksichtigung finden sollen.

    Die Stiftungsprofessur ist in der Fakultät 10 Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart mit einem neuen Institut angesiedelt und wird vom Daimler-Fonds im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt.

    Über Prof. Alexander Brem

    Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründung und Entrepreneurship arbeitete Alexander Brem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Industrielles Management an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Parallel dazu gründete er zusammen mit drei Kommilitonen die mit einem Gründerpreis ausgezeichnete VEND consulting GmbH. Nach Abschluss seiner Promotion im Herbst 2007 war Brem als Geschäftsführer und Berater tätig und betreute unter anderem die Ausgründung der Agrolytix GmbH. Mit diesem Unternehmen war Professor Brem für den Hochschulgründerpreis nominiert und gewann den deutschlandweiten Science4Life Gründungswettbewerb sowie den Businessplanwettbewerb Nordbayern. Darüber hinaus ist Professor Brem Gründungsmitglied und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von „quer.kraft – der Innovationsverein e.V.“.

    Von 2011 bis 2014 war er Inhaber der Juniorprofessur für Ideen- und Innovationsmanagement an der FAU, anschließend leitete er knapp drei Jahre als Professor für Technologie- und Innovationsmanagement an der Syddansk Universitet (SDU) u.a. die interdisziplinäre Sektion „Innovation and Design Engineering“. Von Dezember 2016 bis Dezember 2019 war er Inhaber des Lehrstuhls für Technologiemanagement am Nuremberg Campus of Technology an der FAU. 2017 wurde er zum Honorarprofessor an der SDU ernannt, 2018 zum IEEE Senior Member.

    Vier Cyber Valley-Wissenschaftler an der Universität Stuttgart

    Mit Prof. Alexander Brem sind nunmehr vier Cyber Valley-Wissenschaftler an der Universität Stuttgart tätig: Am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme beschäftigt sich Jun. Prof. Michael Sedlmair mit den Themen Augmented und Virtual Reality. Dr. Tian Qiu leitet die Cyber Valley Forschungsgruppe „Biomedical Microsystems” am Institut für physikalische Chemie (IPC). Prof. Steffen Staab trat im Februar 2020 die Professur „Data Analytics“ an und wird die Gründung eines Instituts für Künstliche Intelligenz vorantreiben. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich semantischer Technologien.

  • Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Vestager besucht Cyber Valley

    Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Vestager besucht Cyber Valley

    Bei einem Treffen mit der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Margrethe Vestager, dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßten die Forscher*innen die neue Digitalstrategie der EU-Kommission und forderten eine starke Unterstützung der Forschung im Bereich der lernenden KI.

    Tübingen, den 20.02.2020 – Einen Tag nach der Veröffentlichung der Digitalstrategie und des Weißbuchs zur Künstlichen Intelligenz der Europäischen Kommission traf sich Margrethe Vestager, geschäftsführende Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für ein Europa fit für das digitale Zeitalter, am Donnerstag mit Wissenschaftler*innen des Cyber Valley Ökosystems in Tübingen, um die Zukunft der KI-Forschung in Europa zu diskutieren. Begleitet wurde sie von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, sowie Theresia Bauer, der Wissenschaftsministerin des Landes.

    „Mit dem Cyber Valley haben wir in Baden-Württemberg eine der größten Forschungskooperationen Europas aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Alleine meine Landesregierung hat über 100 Millionen Euro für diesen Innovationscampus investiert. Hier werden Spitzenforschung und Unternehmergeist miteinander verbunden, damit Baden-Württemberg die Vorreiterrolle bei der Entwicklung intelligenter Lösungen für Industrie, Mobilität und Medizin einnehmen kann. Europa steht in der Spitzenforschung in einem harten Wettbewerb, bei dem es die weltweit besten Köpfe zu gewinnen und zu halten gilt. Hierbei wird die europaweite Initiative ELLIS mit Standorten in Tübingen und Freiburg helfen“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Im internationalen Vergleich liegt Europa insbesondere bei der wirtschaftlichen Verwertung von Künstlicher Intelligenz noch hinter den USA und China zurück. Damit sich dieser Abstand nicht vergrößert, müssen wir unsere Kräfte bündeln. Wir benötigen einen europäischen Schulterschluss bei der KI. Und wir brauchen eine KI ,Made in Europe‘, die Innovation mit unseren Werten verbindet. Es geht auch um unsere individuelle Freiheit und die Frage, wie KI-Anwendungen in unsere Gesellschaft hineinwirken. Das ist essentiell für die Akzeptanz dieser Technologien.“

    „Wir begrüßen den Besuch von Vizepräsidentin Vestager und die Gelegenheit, die Diskussion über europäische KI voranzutreiben. Mit Cyber Valley und ELLIS bauen wir ein starkes europäisches Ökosystem für die Grundlagenforschung im Bereich der lernenden KI auf,“ sagte Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Mitinitiator von Cyber Valley und Mitbegründer von ELLIS, dem Europäischen Labor für Lernende und Intelligente Systeme. „Wir wollen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig eine KI entwickeln, die mit den Werten der offenen Gesellschaften Europas im Einklang steht. Dazu müssen wir Forschungsbedingungen schaffen, die es uns ermöglichen, die besten Köpfe anzuziehen und zu halten. Dafür brauchen wir die Unterstützung der europäischen Politik.“

    „Wir müssen uns mit der Frage befassen, wie wir künstliche Intelligenz ermöglichen können. Das ist einer der Gründe, warum ich heute besonders froh bin, hier zu sein: Was hier geschieht, zeigt, wie wir Dinge ermöglichen können“, sagt Kommissarin Vestager. „Es ist sehr aufschlussreich, von der Herzlichkeit und der Interaktion zwischen der Landesregierung, den Unternehmen in der Region und dem Institut selbst zu hören und zu sehen, dass sie auf das gleiche Ziel hinarbeiten. Natürlich hoffe ich auf eine sichtbare europäische Dimension: Das ELLIS-Programm zeigt, wie Europa zusammenkommt, um ein Ökosystem zu schaffen, das es uns ermöglicht, nicht nur mit dem, was anderswo in der Welt geschieht, Schritt zu halten, sondern es auch besser zu machen.“

    ELLIS entwickelt sich rasant. Die 2018 gegründete europaweite Initiative zielt auf die Förderung von Forschungsexzellenz im Bereich des Maschinellen Lernens und verwandten Gebieten ab. In den vergangenen Monaten hat die Initiative elf Forschungsprogramme in breit gefächerten KI-bezogenen Bereichen eingerichtet und rund 200 Millionen Euro für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren gesichert. Darüber hinaus wurden 17 ELLIS Units in ganz Europa und in Israel geschaffen. Anträge für weitere Einheiten werden derzeit geprüft. Mittelfristig plant ELLIS den Aufbau eines Netzwerks von Standorten und Instituten. Als Vorbild dient das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), das von 21 europäischen Staaten finanziert wird und über Labore in verschiedenen Ländern verfügt.

    „Es besteht ein Bedarf an Finanzierung, aber auch die Notwendigkeit, unsere Forschungs- und Entwicklungsbemühungen so zu organisieren, dass sie Talente anziehen“, so Vestager weiter. „Denn Talent zieht mehr Talente an. Ausgehend von den Diskussionen, die ich heute geführt habe, ist das, was hier getan wird, der Weg, den wir gehen müssen.“

    Auch Cyber Valley hat in letzter Zeit erheblich an Dynamik gewonnen. Die Forschungskooperation hat in den vergangenen Monaten mehrere wichtige Meilensteine erreicht, darunter den Beitritt der Fraunhofer-Gesellschaft, den Launch des neuen Cyber Valley-Start-Up-Netzwerks, zusätzliche Investitionen der Cyber Valley-Industriepartner Robert Bosch GmbH und Amazon in Tübingen sowie den erfolgreichen Abschluss einer dritten Bewerbungsrunde bei der International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), des im Rahmen der Cyber Valley-Initiative eingerichteten Doktorandprogramms.

  • Bernhard Schölkopf receives Frontiers of Knowledge Award

    Bernhard Schölkopf receives Frontiers of Knowledge Award

    The BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award in the Information and Communications Technology category has gone in this twelfth edition to Bernhard Schölkopf as well as to Isabelle Guyon and Vladimir Vapnik for their “fundamental contributions to machine learning,” in the words of the committee. The methods they developed in artificial intelligence are “transforming the everyday world, improving fields as diverse as medical diagnosis, computer vision, natural language processing and the monitoring of climate change.”


    “Vapnik, Guyon and Schölkopf,” the citation continues, “have collectively performed ground-breaking research that transcends traditional boundaries in computer science, and deservedly rank among the world’s leading innovators.”


    The awardees have developed methods that endow machines with the essential human skill of recognizing patterns in large volumes of data, enabling them to be sorted into categories. The goal is for the machine to learn through being presented with numerous examples.
    Vapnik and Guyon came up with the mathematical tools known as support vector machines (SVM), while Schölkopf extended their range and power through the use of kernel methods, which allow for the input of much more specific categories, thereby multiplying applications. These models are described by the committee as representing “a major machine learning paradigm in both research and applications.”


    Thanks to SVM and kernel methods, intelligent machines can now be trained to classify data sets with human precision, or at times even better, enabling them to recognize everything from voices, handwriting or faces to cancer cells or the fraudulent use of credit cards.
    SVMs are now being used in genomics, cancer research, neurology, diagnostic imaging, and even in HIV drug cocktail optimization, as well as finding diverse applications in climate research, geophysics and astrophysics.


    Schölkopf, Director at the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen (Germany), has recently been employing these methods to analyze data from the NASA satellite Kepler 2. This has helped with the discovery of 21 extrasolar planets, including one with an atmosphere in which signs of water vapor have been detected for the first time.


    In the words of one of the nominators, Martin Stratmann, President of the Max Planck Society, machine learning is a core discipline of modern artificial intelligence, consisting of “the study of how to extract patterns or regularities from empirical data.” And Vapnik, Guyon and Schölkopf, he adds in his letter, are “the three scientists who have jointly shaped the field.”

    Machines that learn from examples

    The three laureates coincided at America’s Bell Laboratories in the early 1990s. Yet their backgrounds had little in common. Vapnik, born in 1936 in the former USSR, had worked until 1990 at the Institute of Control Sciences in Moscow, where he and his then pupil Alexey Chervonenkis – who died in 2014 – laid the mathematical foundations for automated pattern recognition methods. Vapnik is now widely recognized, the committee remarks, as “a living legend in machine learning.”


    Isabelle Guyon (Paris, France, 1961) was a postdoctoral researcher when she met Vapnik in 1991. Together they two would create the first proven method enabling optimal classification of data, the support vector machine. In 1994 they were joined in their efforts by one of Vapnik’s doctoral students, Bernhard Schölkopf, who expanded the application range of SVMs.


    For Vapnik, speaking on the phone after hearing of the award, “the main problem in artificial intelligence is how to get the machine to recognize things, how to distinguish, for instance, between men and women or between different medical diagnoses. You cannot give the machine the rule, the machine has to learn the rule. The support vector machine was developed precisely to fulfil this condition. The aim of all these methods of machine learning is simply so the machine can learn from examples.”


    “Machine learning technology is the foundation of almost everything in AI-related business, and will become more and more important in future,” affirms Vapnik, who confesses that he too has been greatly surprised at how much the field has expanded in the past few decades.
    The awardee also recalled the initial problem that gave rise to the machine learning field “over fifty years ago,” when he was asked “to solve a small, practical problem that consisted of distinguishing between oil and water, so as to achieve greater precision during prospections based on geological observations.”


    In search of cause-effect


    Although their paths have diverged, the three laureates have continued to collaborate. Specifically, Guyon and Schölkopf are working on what is seen as one of the key problems in the area: how to identify not just statistical correlations in a forest of data but also relations of causality. Advances in this terrain could tell us, for example, whether a genetic mutation is the cause or consequence of a cancerous process.


    The committee says in this respect that “Schölkopf and Guyon have independently and cooperatively advanced the science of causal discovery, uncovering cause-and-effect relationships in observed data, a problem considered by many to be unsolvable.”


    In conversation yesterday, Schölkopf explained how his work on causality aided in the discovery of exoplanets: “We had a causal model to distinguish between the signals coming from the star and planet, and the noise produced by the space telescope itself. With this model we managed to filter out the ‘noise’ and determine which signals really originated in outer space.”


    A fan of astronomy since childhood, Schölkopf cannot hide his satisfaction at the fact that one of the 21 exoplanets discovered with his aid lies in the habitable zone, and has been found to have water vapor in its atmosphere.


    Guyon, meantime, has founded not-for-profit educational initiatives, developed crowd-sourced research and worked on the application of AI techniques to address problems in electricity transmission.


    The future of AI


    Both Vapnik and Schölkopf are convinced that the AI-led transformation of society is only just starting, and that many of the tasks now performed by humans will be taken over by machines. But this is not to say that machines will actually surpass us in intelligence.
    “The machine can already do better than humans at recognizing things, for example, in cases of medical diagnosis or facial recognition,” says Vapnik. “But for me that doesn’t mean that the machine is intelligent. Intelligence is a whole lot more, and we are only just beginning to understand what it is.”


    Schölkopf agrees that “we are extremely far away from a machine being more intelligent than a human being.” It is true, he adds, that “in very specific applications, like playing chess or Go, or perhaps in optical recognition scenarios like the diagnosis of skin cancer, machines can do better than humans.” Like Vapnik, however, Schölkopf does not believe that pattern recognition “should really be defined as intelligence,” since what we are talking about is “performance in one very restricted task.”


    “What is interesting about our intelligence,” Schölkopf continues, “is that we can play Go then get up from the table and make dinner, which a machine cannot do.” By this general standard of intelligence, the German scientist insists that “machines are still much more stupid than humans.” That said, advances in machine learning are compelling enough, he believes, to cause “legitimate concern that the technology may in future take some kinds of jobs away,” and this is something “we should begin to think about as a society.”


    Laureate bio note
    Bernhard Schölkopf (Stuttgart, Germany, 1968) studied physics, mathematics and philosophy at the Universities of London and Tübingen (1988-1994), before going on to earn a Ph.D. in Computer Science at TU Berlin in 1997. After spells as a researcher and group leader at the National Research Center for Computer Science (Berlin), Microsoft Research (Cambridge) and Biowulf Technologies (New York), in 2001 he was appointed a Director at the Max Planck Institute for Biological Cybernetics in Tübingen. He remained there until 2010, and the following year took up the post of Director at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, where he heads the Department of Empirical Inference.


    Author of more than 460 publications, he is also an Affiliated Professor at ETH Zurich and an Amazon Distinguished Scholar. He is one of three Editors-in-Chief of the Journal of Machine Learning Research and a Series Editor of Information Science and Statistics, as well as serving on the boards of the Neural Information Processing Systems Foundation and of the International Machine Learning Society.

    About the BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Awards

    The BBVA Foundation centers its activity on the promotion of world-class scientific research and cultural creation, and the encouragement of talent.


    The BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Awards, established in 2008, recognize and reward contributions of singular impact in diverse fields of science, technology, social sciences and the humanities that have demonstrably expanded the frontiers of the known world, opening up new paradigms and knowledge fields. Their eight categories are reflective of the knowledge map of the 21st century, encompassing basic research in Physics, Chemistry and Mathematics, Biology and Biomedicine, Information and Communication Technologies, Humanities and Social Sciences, Economics, Finance and Management, Ecology and Conservation Biology, Climate Change, and, within the arts, the supremely creative realm of music.


    The BBVA Foundation is aided in the evaluation process by the Spanish National Research Council (CSIC), the country’s premier public research organization. The Foundation and CSIC jointly appoint the evaluation support panels charged with undertaking an initial assessment of the candidates proposed by numerous institutions across the world and drawing up a reasoned shortlist for the consideration of the award committees. CSIC is also responsible for designating the chair of each committee, formed by eminent authorities in the subject area.

  • Die Bedeutung von Daten verstehen

    Die Bedeutung von Daten verstehen

    Prof. Steffen Staab wird zum 1. Februar 2020 auf die Cyber Valley Professur „Analytic Computing“ an der Universität Stuttgart berufen und die für 2020 geplante Gründung des neuen Instituts für Künstliche Intelligenz vorantreiben. Mit dem international anerkannten und viel zitierten Experten für Datenbanken und Informationssysteme sind nun vier Cyber Valley-Wissenschaftler an der Universität Stuttgart angesiedelt. Staabs Schwerpunkt liegt im Bereich der semantischen Technologien, einem Forschungszweig, der die Bedeutung von Daten verständlich macht.

    Prof. Dr. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, heißt Prof. Steffen Staab sehr herzlich willkommen: „Mit seiner Fokussierung auf Informationssysteme und Datenanalyse wird Prof. Staab die Erforschung intelligenter Systeme an der Universität Stuttgart und im Cyber Valley Baden-Württemberg weiter stärken. Besonders freut es uns, dass Staab seine Entscheidung für die Universität Stuttgart auch mit der Interdisziplinarität unserer Universität begründet. Dies bestätigt das besondere Profil der Universität Stuttgart als „Stuttgarter Weg“, der für die konsequente interdisziplinäre Vernetzung komplementärer Fachdisziplinen sowie die Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften steht.“


    Staab selbst erwartet im Cyber Valley und an der Universität Stuttgart eine Vielzahl an Kooperationsmöglichkeiten, um seine Forschung im Bereich semantischer Technologien sowohl in der Grundlagen-, als auch in der anwendungsorientierten Forschung voranzubringen und dabei auch die gesellschaftlichen Auswirkungen zu hinterfragen: „Das Cyber Valley ist eine der frühesten und größten Initiativen in Deutschland, um die Forschungen zur Künstlichen Intelligenz zu verstärken. Zudem ist die Informatik an der Universität Stuttgart hervorragend positioniert, was sich unter anderem in zwei Exzellenz-Clustern ausdrückt, und es gibt eine etablierte Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit von Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften“, betont der Wissenschaftler.


    Forschungsschwerpunkt semantische Technologien


    Staabs Forschungsbereich der semantischen Technologien zielt darauf ab, die Bedeutung von Daten und Informationen zu verstehen. Diese Bedeutung lässt sich in Form von begrifflichen Modellen und Ontologien darstellen. Sie sind die Grundlage für Wissensnetze, die dem Rechner erlauben, bedeutungsvoll mit Daten umzugehen.


    Um bedeutungstragende Muster algorithmisch zu finden, kommen Analyseverfahren aus dem Text und Data Mining oder der Informationsextraktion (zum Beispiel mittels Deep Learning) zum Einsatz. Auch Zusammenhänge zwischen Daten und ihrer Verwendung im Kontext (zum Beispiel durch ein Smartphone) lassen sich auf diese Weise untersuchen. So werden Wissensnetze in Daten gefunden. Diese sind insbesondere im Kontext von sozialen Netzwerken bedeutungsvoll.


    Das größte Konstrukt, um Daten mit Bedeutung zu kommunizieren, ist das World Wide Web. Web Science untersucht, wie Netzwerke von Personen und Wissen im Web entstehen, wie Menschen damit umgehen und welche Folgen das für uns alle hat. „Das Web ist eine Bedeutungsmaschine, die ich durch meine Forschung verstehen möchte“, sagt Staab.

    Über Prof. Steffen Staab
    Steffen Staab, geboren 1970 in Würzburg, studierte Informatik und Computerlinguistik an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der University of Pennsylvania. 1998 promovierte er an der Universität Freiburg in Informatik. Danach war er am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart sowie am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO tätig und wechselte anschließend an die Universität Karlsruhe (heute: KIT). 2004 wurde Staab zum Professor für Datenbanken und Informationssystem an der Universität Koblenz-Landau ernannt, wo er 2009 das Institute for Web Science and Technologies (WeST) gründete. Seit März 2015 hält er zudem einen Chair for Web and Computer Science an der University of Southampton.


    Staab wurde 2014 Fellow der European Association for Artificial Intelligence. 2018 erhielt er den Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz.
    Vier Cyber Valley-Wissenschaftler an der Universität Stuttgart


    Mit Prof. Steffen Staab sind nunmehr vier Cyber Valley-Wissenschaftler an die Universität Stuttgart berufen: Am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme beschäftigt sich seit 2018 Jun. Prof. Michael Sedlmair mit den Themen Augmented und Virtual Reality. Dr. Tian Qiu leitet seit 2019 die Cyber Valley Forschungsgruppe „Biomedical Microsystems” am Institut für physikalische Chemie (IPC) und wird dafür von der Vector Stiftung gefördert. Seit Anfang 2020 bekleidet Alexander Brem die Professur ‚Entrepreneurship in Technologie und Digitalisierung‘.

    Bild: Max Kovalenko

  • Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz zu Besuch im Cyber Valley

    Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz zu Besuch im Cyber Valley

    Mitglieder des Bundesgremiums gewannen Einblicke in die KI-Forschung und tauschten sich mit führenden Wissenschaftler*innen zu den Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz aus.

    Bei Laborbesuchen und Gesprächen mit führenden KI-Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Universität Tübingen gewann gestern Daniela Kolbe, SPD Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz: Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“, Einblicke in die Forschung des Cyber Valley Ökosystems. Begleitet wurde sie vom SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann. 

    Cyber Valley ist Europas größte Forschungskooperation im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) mit Partnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. 

     „Mit Cyber Valley entsteht ein Cluster, das Ausstrahlungskraft hat,“ sagte Daniela Kolbe. „Die Forschungsansätze und die gelungene Kooperation mit Unternehmen sind sehr beeindruckend. Das Modell Cyber Valley zeigt uns, wie wir in Deutschland im Bereich Machine Learning vorankommen können.“ 

    Die Enquete-Kommission wurde 2018 gegründet und besteht je zur Hälfte aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Expertinnen und Experten aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Kommission zielt darauf ab, eine kritische Diskussion über die Chancen der KI für Wirtschaft und Gesellschaft zu führen, um auch die Risiken der neuen Technologien möglichst zu minimieren.

    „Wir begrüßen den Besuch der Enquete-Kommission. Als KI-Forscher stehen wir in der Verantwortung, sich kritische Fragen zu stellen, um die gesellschaftliche Diskussion mitzugestalten,“ sagte Bernhard Schökopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und Mitgründer der Cyber Valley Initiative. „Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz werden die Welt verändern. Mit der Cyber Valley Initiative wollen wir intelligente Systeme entwickeln, die die Gesellschaft voranbringen. Damit Europa in dieser Hinsicht eine führende Rolle spielen kann, ist die Unterstützung der Politik unabdingbar.“ 

    Die im Dezember 2016 im Südwesten Deutschlands gegründete Cyber Valley Initiative ist Europas führendes Forschungskonsortium auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Laut einem Ranking, das auf der Anzahl der Veröffentlichungen zwischen 2009 und 2019 auf den wichtigsten globalen Konferenzen für maschinelles Lernen – NeurIPS und ICML – basiert, belegen die akademischen Partner des Cyber Valley derzeit weltweit Platz 8, in Europa und Deutschland sogar Platz 1. 
    Allein in den vergangenen Monaten wurden mehrere wichtige Meilensteine erreicht, darunter der Beitritt der Fraunhofer-Gesellschaft, der Start des neuen Cyber-Valley-Start-Up-Netzwerks, zusätzliche Investitionen der Industriepartner Robert Bosch GmbH und Amazon in Tübingen sowie der erfolgreiche Abschluss einer dritten Bewerbungsrunde an der International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), dem im Rahmen der Cyber-Valley-Initiative gegründeten Doktoranden-Programm. Derzeit promovieren etwa 120 Wissenschaftler an der IMPRS-IS. 

  • Cyber Valley empfängt Delegation aus der französischen Region Grand Est

    Cyber Valley empfängt Delegation aus der französischen Region Grand Est

    Experten erhalten Einblick in die Spitzenforschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

    Tübingen – Am Donnerstag besuchten Staatssekretär und Bevollmächtigter beim Bund Volker Ratzmann, die Staatsekretärin im Wissenschaftsministerium Petra Olschowski, der Staatsekretär im Umweltministerium und der Nachfolger Ratzmanns, Andre Baumann, sowie  der Präsident der Région Grand Est Jean Rottner das Cyber Valley in Tübingen. Die Beteiligten loteten verschiedene Anknüpfungspunkte für eine zukünftige Zusammenarbeit aus. Zudem erhielt die Delegation einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, das eines der Cyber Valley Partner ist. Am Nachmittag dann wurden die französischen Gäste von Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfangen. Die Themen Bildung, Wissenschaft, Sicherheit, Umwelt, Mobilität, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz standen dabei im Vordergrund.

    „Die Grenzregion am Oberrhein ist heute eine der am tiefsten integrierten Grenzregionen der Welt. Das zeigt sich auch darin, wie ungeheuer konkret unser Arbeitsprogramm ist. Die Konferenz war ein erstmaliges Format dieser Art und bestens dafür geeignet, unsere Frankreich-Konzeption zu diskutieren und mit unseren französischen Partnerinnen und Partnern gemeinsam zu beraten, wie wir unsere Zusammenarbeit bestmöglich weiterentwickeln können“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann anlässlich des Besuches.

    Die Pressemitteilung des Staatsministeriums finden Sie hier.

    v.l.n.r.: Staatssekretär Andre Baumann, Staatssekretärin Petra Olschowski und Bernhard Schölkopf, Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Bildnachweis: Staatsministerium Baden-Württemberg

    Die Besuchergruppe bestaunt den Tischtennis spielenden Muskelroboter

    Staatssekretär Andre Baumann

    Staatssekretär Volker Ratzmann, Bevollmächtigter des Landes beim Bund

    Staatssekretärin Petra Olschowski

  • Cyber Valley Research Fund Board veröffentlicht zweite Ausschreibung

    Cyber Valley Research Fund Board veröffentlicht zweite Ausschreibung

    Tübingen – The Cyber Valley Research Fund Board (RFB) recently issued a second call for proposals from the nine Cyber Valley research groups. Eight projects were recently approved for funding in the first round, and decisions on the second round are scheduled for the first quarter of 2020. 

    The Cyber Valley Research Fund has a total volume of five million euros and comprises contributions from six of the research consortium’s industry partners. Its aim is to fund independent basic research projects in the multidisciplinary field of AI. Only Cyber Valley research groups are eligible to submit proposals.

    “The projects that received funding in the first round are as diverse as the Cyber Valley research groups themselves,” said Matthias Tröndle of the Cyber Valley Managing Office. “Our scientists are already conducting world-class research in their respective fields, and we look forward to seeing the ideas they come up with next.” 

    While the Cyber Valley Plenary Assembly and the research consortium’s industry partners suggest research themes that may serve as inspiration for potential projects, scientists are completely free to choose which research topics they propose and pursue.

    Once submitted, the RFB evaluates the proposals and funding is allocated based on scientific excellence and originality. Effective immediately, Cyber Valley’s Public Advisory Board (PAB) assesses the societal and ethical implications of each project idea. Where necessary, the PAB expresses concerns, makes recommendations, and engages in debate with the RFB.

    A full list of the current Cyber Valley Research Fund projects can be found here: https://cyber-valley.de/en/websites/cyber-valley/pages/research-projects

    Further information on the Cyber Valley Research Groups can be found here: https://cyber-valley.de/en/research-groups

    Further information about the Cyber Valley Public Advisory Board can be found here: https://cyber-valley.de/en/public-advisory-board

  • Cyber Valley das dritte Jahr in Folge stark vertreten bei führender Machine Learning Konferenz

    Cyber Valley das dritte Jahr in Folge stark vertreten bei führender Machine Learning Konferenz

    Laut einem Ranking, das auf der Grundlage der Anzahl der Publikationen auf den wichtigsten Konferenzen für maschinelles Lernen NeurIPS und ICML von 2009 bis 2019 erstellt wurde, belegen die akademischen Partner des Cyber Valley derzeit den ersten Platz in Europa und Deutschland. Weltweit belegt das Forschungskonsortium den 8. Platz.

    Stuttgart/Tübingen – Mit insgesamt 27 akzeptierten Publikationen werden Forscher*innen aus dem Cyber Valley Ökosystem auf der kommenden 33. Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) sehr gut vertreten sein. Die weltweit führende Konferenz für maschinelles Lernen findet vom 8. bis 14. Dezember in Vancouver, Kanada, statt.


    Die eingereichten Publikationen bei der NeurIPS haben sich seit 2017 verdoppelt, was auf das rasante Wachstum im Bereich des maschinellen Lernens zurückzuführen ist. In diesem Jahr wurden auf der Konferenz ein neuer Rekord gebrochen: 6743 Beiträge wurden weltweit eingereicht, von denen 1428 angenommen wurden.


    „Unsere solide Präsenz auf einer der weltweit kompetitivsten Konferenzen für maschinelles Lernen zeigt deutlich, dass Wissenschaftler*innen aus dem Cyber Valley zu den Besten gehören“, sagte Professor Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen. Er leitet dort die Abteilung für Empirische Inferenz. „Während sich das Cyber Valley seinem dritten Jahrestag nähert, zeigt unser Erfolg bei der NeurIPS eindrucksvoll, welche Dynamik die Region Stuttgart-Tübingen als globaler KI-Hotspot entwickelt hat.“


    Die im Dezember 2016 im Südwesten Deutschlands gegründete Initiative Cyber Valley ist Europas führendes Forschungskonsortium auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Laut einem Ranking, das auf der Anzahl der Veröffentlichungen auf den wichtigsten globalen Konferenzen für maschinelles Lernen NeurIPS und ICML von 2009 bis 2019 basiert, belegen die akademischen Partner des Cyber Valley derzeit weltweit Platz 8, in Europa und Deutschland sogar Platz 1.

    Machine Learning Publications world

    Führende Institutionen weltweit, basierend auf der Anzahl der Veröffentlichungen auf den wichtigsten Konferenzen für maschinelles Lernen(NeurIPS/NIPS & ICML)1 (2009-2019)

    Beiträge von deutschen Forschungsstandorten zu den wichtigsten Konferenzen für machinelles Lernen (NeurIPS/NIPS & ICML)2, in Prozent (2009-2019)

    1. Quelle: dlpb, 2. Quelle: interne Analyse


    „Unsere Forschungsexzellenz ist der Hauptgrund, warum das Cyber Valley seit seiner Gründung vor drei Jahren stark gewachsen ist. Im Herzen Baden-Württembergs ist ein KI-Ökosystem entstanden, das in Europa seinesgleichen sucht“, sagt Schölkopf. Allein im vergangenen Monat wurden mehrere wichtige Meilensteine erreicht, darunter der Beitritt der Fraunhofer Gesellschaft, der Start des neuen Cyber-Valley-Start-Up-Netzwerks, zusätzliche Investitionen der Industriepartner Robert Bosch GmbH und Amazon in Tübingen sowie der erfolgreiche Abschluss einer dritten Bewerbungsrunde an der International Max Planck Research School for Intelligent Systems, dem im Rahmen der Cyber-Valley-Initiative gegründeten Doktoranden-Programm.

    NeurIPS 2019: Accepted Submissions from the Cyber Valley Ecosystem (alphabetical)

    1. Provably robust boosted decision stumps and trees against adversarial attacks
      Maksym Andriushchenko (EPFL) Matthias Hein (University of Tübingen)

       
    2. Control What You Can: Intrinsically Motivated Task-Planning Agent
      Sebastian Blaes (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Marin Vlastelica Pogan (Max-Planck Institute for Intelligent Systems, Tübingen) Jia-Jie Zhu (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Georg Martius (MPI for Intelligent Systems)

       
    3. Accurate, reliable and fast robustness evaluation
      Wieland Brendel (AG Bethge, University of Tübingen) Jonas Rauber (University of Tübingen) Matthias Kämmerer (University of Tübingen) Ivan Ustyuzhaninov (University of Tübingen) Matthias Bethge (University of Tübingen)

       
    4. Disentangled behavioural representations
      Amir Dezfouli (Data61, CSIRO) Hassan Ashtiani (McMaster University) Omar Ghattas (CSIRO) Richard Nock (Data61, the Australian National University and the University of Sydney) Peter Dayan (Max Planck Institute for Biological Cybernetics) Cheng Soon Ong (Data61 and ANU)

       
    5. Foundations of Comparison-Based Hierarchical Clustering
      Debarghya Ghoshdastidar (University of Tübingen) MichaÎl Perrot (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Ulrike von Luxburg (University of Tübingen)

       
    6. On the Role of Inductive Bias From Simulation and the Transfer to the Real World: a new Disentanglement Dataset
      Muhammad Waleed Gondal (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Manuel Wuthrich (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Djordje Miladinovic (ETH Zurich) Francesco Locatello (ETH Zürich – MPI Tübingen) Martin Breidt (MPI for Biological Cybernetics)  Valentin Volchkov (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Joel Akpo (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Olivier Bachem (Google Brain) Bernhard Schölkopf (MPI for Intelligent Systems) Stefan Bauer (MPI for Intelligent Systems)
    7. Grid Saliency for Context Explanations of Semantic Segmentation
      Lukas Hoyer (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Mauricio Munoz (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Prateek Katiyar (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Anna Khoreva (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Volker Fischer (Robert Bosch GmbH, Bosch Center for Artificial Intelligence)

       
    8. Causal regularization
      Dominik Janzing (Amazon)

       
    9. Convergence Guarantees for Adaptive Bayesian Quadrature Methods
      Motonobu Kanagawa (EURECOM) Philipp Hennig (University of Tübingen and MPI for Intelligent Systems Tübingen)

       
    10. On Tractable Computation of Expected Predictions
      Pasha Khosravi (UCLA) YooJung Choi (UCLA) Yitao Liang (UCLA) Antonio Vergari (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Guy Van den Broeck (UCLA)


       
    11. Limitations of the empirical Fisher approximation
      Frederik Kunstner (EPFL) Philipp Hennig (University of Tübingen and MPI for Intelligent Systems Tübingen) Lukas Balles (University of Tuebingen)

       
    12. Learning from brains how to regularize machines
      Zhe Li (Baylor College of Medicine) Wieland Brendel (AG Bethge, University of Tübingen) Edgar Walker (Baylor College of Medicine) Erick Cobos (Baylor College of Medicine) Taliah Muhammad (Baylor College of Medicine) Jacob Reimer (Baylor College of Medicine) Matthias Bethge (University of Tübingen) Fabian Sinz (University Tübingen) Zachary Pitkow (BCM/Rice) Andreas Tolias (Baylor College of Medicine)

       
    13. On the Fairness of Disentangled Representations
      Francesco Locatello (ETH Zürich – MPI T¸bingen) Gabriele Abbati (University of Oxford) Tom Rainforth (University of Oxford) Stefan Bauer (MPI for Intelligent Systems) Bernhard Schölkopf (MPI for Intelligent Systems) Olivier Bachem (Google Brain)

       
    14. Stochastic Frank-Wolfe for Composite Convex Minimization
      Francesco Locatello (ETH Zürich – MPI Tübingen) Alp Yurtsever (EPFL) Olivier Fercoq (Telecom ParisTech) Volkan Cevher (EPFL)

       
    15. The Functional Neural Process
      Christos Louizos (University of Amsterdam) Xiahan Shi (Bosch Center for Artificial Intelligence) Klamer Schutte (TNO) Max Welling (University of Amsterdam / Qualcomm AI Research)

       
    16. Fisher Efficient Inference of Intractable Models
      Song Liu (University of Bristol) Takafumi Kanamori (Tokyo Institute of Technology/RIKEN) Wittawat Jitkrittum (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Yu Chen (University of Bristol)

       
    17. Generalized Matrix Means for Semi-Supervised Learning with Multilayer Graphs
      Pedro Mercado (University of Tübingen) Francesco Tudisco (University of Strathclyde) Matthias Hein (University of Tübingen)

       
    18. Selecting causal brain features with a single conditional independence test per feature
      Atalanti Mastakouri (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Bernhard Schölkopf (MPI for Intelligent Systems) Dominik Janzing (Amazon)

       
    19. Beating SGD Saturation with Tail-Averaging and Minibatching
      Nicole Muecke (University of Stuttgart) Gergely Neu (Universitat Pompeu Fabra) Lorenzo Rosasco (University of Genova – MIT – IIT)

       
    20. Perceiving the arrow of time in autoregressive motion
      Kristof Meding (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Dominik Janzing (Amazon) Bernhard Schölkopf (MPI for Intelligent Systems) Felix A. Wichmann (University of Tübingen)

       
    21. DeepUSPS: Deep Robust Unsupervised Saliency Prediction via Self-supervision
      Tam Nguyen (Freiburg Computer Vision Lab) Maximilian Dax (Bosch GmbH) Chaithanya Kumar Mummadi (Bosch Center for Artificial Intelligence) Nhung Ngo (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Thi Hoai Phuong Nguyen (Karlsruhe Institute of Technology (KIT))  Zhongyu Lou (Robert Bosch Gmbh) Thomas Brox (University of Freiburg)

       
    22. Practical and Consistent Estimation of f-Divergences
      Paul Rubenstein (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Olivier Bousquet (Google Brain (Zurich)) Josip Djolonga (Google Research, Brain Team) Carlos Riquelme (Google Brain) Ilya Tolstikhin (MPI for Intelligent Systems)

       
    23. Kernel Stein Tests for Multiple Model Comparison
      Jen Ning Lim (Max Planck Institute for Intelligent Systems) Makoto Yamada (Kyoto University / RIKEN AIP) Bernhard Schölkopf (MPI for Intelligent Systems) Wittawat Jitkrittum (Max Planck Institute for Intelligent Systems)

       
    24. Invert to Learn to Invert
      Patrick Putzky (University of Amsterdam, Max Planck Institute for Intelligent Systems), Max Welling (University of Amsterdam)

       
    25. Approximate Bayesian Inference for a Mechanistic Model of Vesicle Release at a Ribbon Synapse
      Cornelius Schröder (University of Tübingen) Ben James (University of Sussex) Leon Lagnado (University of Sussex) Philipp Berens (University of Tübingen)

       
    26. Are Disentangled Representations Helpful for Abstract Visual Reasoning?
      Sjoerd van Steenkiste (The Swiss AI Lab – IDSIA) Francesco Locatello (ETH Zürich – MPI Tübingen) Jürgen Schmidhuber (Swiss AI Lab, IDSIA (USI & SUPSI) – NNAISENSE) Olivier Bachem (Google Brain)

       
    27. Progressive Augmentation of GANs
      Dan Zhang (Bosch Center for Artificial Intelligence) · Anna Khoreva (Bosch Center for Artificial Intelligence)
  • Niki Kilbertus ist „Newcomer des Jahres“ 

    Niki Kilbertus ist „Newcomer des Jahres“ 

    Berlin, 29. November 2019 (Text der GI) – Im Rahmen des Projektes #KI50: Künstliche Intelligenz in Deutschland – gestern, heute, morgen im Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenzdes Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet die Gesellschaft für Informatik 10 herausragende junge KI-Forscherinnen und Forscher aus.

    Mit den KI-Newcomer*innen werden nun 10 junge KI-Nachwuchsforscherinnen und -forscher in fünf Kategorien geehrt, die bereits heute die KI-Entwicklung in Deutschland und darüber hinaus vorantreiben. Neben der Informatik stammen die Ausgezeichneten aus den Lebenswissenschaften, den Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Technik- und Ingenieurswissenschaften.

    Niki Kilbertus ist einer von zwei Newcomer des Jahres in der Kategorie "Informatik". Sein Anspruch als PhD Student in maschinellem Lernen am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und der Unversität Cambridge ist es KI beizubringen, sich in schwerwiegenden Entscheidungen fair zu verhalten: Sei es bei der Frage wer einen Kredit bekommt, zum Jobinterview eingeladen wird, oder sogar wer auf Bewährung entlassen wird. Insgesamt zielt seine Arbeit darauf ab schon heute innovative Lösungen für bevorstehende Herausforderungen wie Diskriminierung, Verlust von Privatsphäre und Verstärkung von Ungleichheit zu entwickeln. 

    Die KI-Newcomer*innen wurden in einem offenen Online-Abstimmungsprozess ausgewählt, bei dem mehr als 11.000 Stimmen abgegeben wurden. Zuvor wurden die 30 Jungforscherinnen und -forscher bereits aus über 100 Bewerberinnen und Bewerbern in die engere Vorauswahl ausgewählt.

     Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden auf dem KI-Camp am 5.12.2019 in Berlin offiziell ausgezeichnet.